25 March 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere HändeWo passiert was? Fall Battlogg2014-01-21 an Korruptions-StAw.
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Von: Elmar Battlogg 

Datum: 21. Jänner 2014 11:13:54 GMT+01:00

Betreff: Justiz-Skandal / ORF-Bericht 18.01.2014

WKSTA - Wien

Mag. Ilse-Maria Vrabl-Sanda                         am, 21.01.2014

Sehr geehrte Frau Mag. Vrabl-Sanda,

ich möchte darauf hinweisen das der Fall Battlogg von der österreichischen Justiz vertuscht wird.

Auch Personen vom Justizministerium ( zb. Dr. Pilnacek&CO ) möchten diesen Fall unter den Teppich kehren.

Es geht um kriminelle Machenschaften am LKH in Feldkirch die ich angezeigt habe, 

wobei die österreichische Justiz sich schützend vor diese Spital-Lobby stellt.  

Es ist eine Schande wie sich gewisse Personen vom Justizministerium in dieser Causa verhalten.

Mittlerweile berichtet der ORF über dieses Skandal!!!

Meiner Meinung nach kann und will die Justiz ihre Fehler nicht eingestehen, weshalb dieser Fall einfach abgewürgt wird.

Offensichtlich haben hier die Selbstreinigungskräfte in der Justiz völlig versagt.

Ich ersuche um eine Stellungnahme und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen

Elmar Battlogg

 

 

Schmerzpatient zeigt Staatsanwalt an

Ein Mann aus Mäder, der seit einer Bandscheiben-Operation im Jahre 1998 in Frühpension ist, hat nun neben Ärzten und leitenden Angestellten der Krankenhausbetriebsgesellschaft auch einen Staatsanwalt angezeigt. Der Vorwurf: Er habe sich schützend vor die Spitalslobby gestellt.

Elmar Battlogg aus Mäder ist seit der Operation vor 16 Jahren chronischer Schmerzpatient, arbeitsunfähig, und daher in Frühpension. Ihm sei vor der Operation versprochen worden, dass es sich um einen harmlosen, mikrochirurgischen Laser-Eingriff handle. Das habe sich aber als „Lügengeschichte“ herausgestellt, so Battlogg gegenüber dem ORF Vorarlberg. Stattdessen habe man ihn am Landekrankenhaus Feldkirch nach alter Methode operiert. Zurückgeblieben sind eine 14 Zentimeter lange Narbe und chronische, starke Schmerzen - mehr dazu in Opens external link in new windowPatient erhebt Vorwürfe gegen Spital.

Opens external link in new windowStart / Pause Opens external link in new windowStumm schalten Im Video zu sehen: Elmar Battlogg (Chronischer Schmerzpatient), Martin Rützler (Rechtsanwalt); Beitrag von Gernot Hämmerle, Manfred Abel, Franz-Karl Fessler

 

Battlogg: Beweise wurden ignoriert

Battloggs Recherchen ergaben schließlich, dass man in Feldkirch überhaupt keine Laser-Operationen nach modernsten Methoden hätte durchführen können, weil kein entsprechender Laser am Krankenhaus vorhanden war. Das wurde seitens der Krankenhausbetriebsgesellschaft nachträglich zugegeben.

Immer wieder forderte Battlogg Aufklärung - vor Gericht, und auch direkt im Krankenhaus. Einmal sei er von Angestellten mit Kleiderbügel und Schere vertrieben worden. Handy-Videos und Fotos würden dies belegen. Der Krankenhaus-Mitarbeiter Norbert K. bestritt jedoch, bei dem Vorfall eine Schere in der Hand gehabt zu haben. Mit der Anzeige wegen falscher Beweisaussage blitzten Elmar Battlogg und sein Anwalt Michael Battlogg ab. Der zuständige Staatsanwalt begründete die Entscheidung folgendermaßen:

„Berücksichtigt man, dass die genannten Personen sich über die inkriminierten Vorfälle unterhalten haben, ist es nicht verwunderlich, dass sich im Laufe der Zeit ein entsprechendes Bild eingeprägt hat, auch wenn dieses nicht unbedingt den Tatsachen entsprach. Damit kann aber subjektiv dem Beschuldigten Norbert K. kein tatbestandsmäßiges Verhalten im Sinne des § 288 Abs 1 StGB angelastet werden.“

Rechtsanwalt Rützler spricht von „schiefer Optik“

Folglich erstattete Battlogg Anzeige wegen Amtsmissbrauchs gegen den Feldkircher Staatsanwalt. Rechtsanwalt Martin Rützler, den Elmar Battlogg hinzugezogen hat, sieht die Rolle der Feldkircher Staatsanwaltschaft äußerst kritisch: Was seines Erachtens bleibe, sei eine äußerst schiefe Optik. Sein Mandant habe ihm mitgeteilt, dass aus seiner Sicht der Eindruck entstanden sei, dass es einen Unterschied mache, ob gegen einen Normalbürger oder einen „hohen Granden“ eines landesnahen oder landeseigenen Betriebes - nämlich das LKH Feldkirch - ermittelt wird. Eine derartig schiefe Optik sei seines Erachtens eines Rechtsstaates wie Österreich nicht würdig, so Rützler gegenüber dem ORF Vorarlberg.

Weitere Ermittlungen durch Staatsanwaltschaft Steyr

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch will sich nicht zu einem laufenden Verfahren äußern. Der Beschuldigte Gerald Fleisch weist alle Vorwürfe gegen sich und involvierte Ärzte zurück und verweist auf ältere Gerichtsurteile zugunsten der Ärzte und der Krankenhausbetriebsgesellschaft.

Wegen Befangenheit in Vorarlberg, ermittelt nun die Staatsanwaltschaft in Steyr. Ein erster Zwischenbericht wird wohl frühestens im März vorliegen.

Publiziert am 18.01.2014

Sie sind nicht allein - Profis helfen! Copyright © 2009
>