27 May 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere HändeWo passiert was? Fall Aquaballs2015-05-27 vom Betreiber
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Gesendet: Dienstag, 27. Mai 2014 um 10:38 Uhr
Von: "Alfred Kern" <alfred.kern@fun4you.co.at>
An: "praesident@saubere-haende.org" <praesident@saubere-haende.org>
Cc: office@praterwien.com
Betreff: Beschwerde Aquabälle

Sehr geehrter Herr Ing. Bernhard Lassy !

Zu Ihrer Beschwerde zu dem Vorfall vom 25.05.2014 möchte ich Ihnen folgende Stellungnahme geben:

Es kamen am 25.05.2014 5 Kinder zu den Aquabällen und haben eine Fahrt mit den Bällen unternommen. Der Vorgang einer Fahrt ist folgender. Die Kinder müssen sich vor Beginn der Fahrt die Schuhe ausziehen. Dann gehen sie über eine Treppe zum Ball. 2 Kassiere halten die Öffnung des Balles auf, das Kind klettert in den Ball, der Ball wird verschlossen bis auf eine kleine Öffnung und der Ball wird mittels eines Gebläses aufgeblasen.Der Ball ist 2.- Meter im Durchmesser und man kann sich die neu hinzukommende Luftmenge errechnen. Laut Hersteller und TÜV reicht die Luftmenge die in den Ball geblasen wird für 30 Minuten für eine erwachsene Person aus. Die Fahrzeit einer Person beträgt 5 Minuten. Diese Zeit wird elektronisch gemessen. Dann wird der Ballon von den Kassieren zum Einstieg gezogen der Verschluss geöffnet und der Fahrgast schlüpft aus den Ballon. Bei diesem Vorgang schrumpft der Ballon fast zur Gänze zusammen, es verbleiben ca. 10 bis 20% der Luft noch im Ballon. Sollte nicht sofort ein anderer Fahrgast kommen wird dann der Ball wieder komplett aufgeblasen.

Zurück zu den 5 Kindern welche am Sonntag bei uns fuhren: Sie stiegen der Reihe nach in verschiedene Bälle ein. Nach Ablauf der Zeit wurde das erste Kind aus den Ball geholt und dann das nächste. Da kam dann eine aufgeregte Frau und beschwerte sich, dass Ihr Kind bei der Fahrt keine Luft hatte es ihm schlecht wäre und alle Kinder sofort aus den Bällen heraus müssten. Dies ist natürlich nicht möglich weil nur ein Ball nach dem anderen geöffnet werden kann. Ausserdem haben die anderen Kinder nach Aussage der Kassiere sich gut unterhalten und waren zumindest zum Zeitpunkt der Fahrt quietsch lebendig.

Bei den Aqubällen handelt es sich um Bälle welche nicht Unikate sind sondern in ganz Österreich ja in ganz Europa zum Einsatz kommen und noch nie zu Atembeschwerden geführt haben. Wenn Kinder sich in den Bällen toben und überanstregen so ist es sicher möglich ,dass sie nach der Fahrt weniger Luft haben,aber sicher nicht wegen der Luftmenge im Ball.

Die sehr aufgeregte Dame hat die Situation sicher etwas überschätzt.

Zum Abschluss noch eine kleine Rechnung. Der Ball ist ca. 2.- Meter im Durchmesser. Ein Mensch verbraucht in einer Stunde ca. 1.- m3 Luft - Kinder weniger Bei einem Erwachsenen ergibt die mögliche maximale Verweildauer somit 4 Stunden. Bei laufenden Betrieb ist die Fahrzeit maximal 6 Minuten. Es ist daher sehr verwegen von einer „ FOLTERFALLE AQUABALL ZU REDEN.

Ich ersuche Sie daher Ihre Behauptungen einzustellen. Ebenso Ihrer falschen Informanten Heinreich.


Mit freundlichen Grüßen

KR Alfred Kern
Gesellschafter v. Kern & Waldmann GmbH
1020 Wien Prater 3

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