23 July 2017    
 
 
 
 
 
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        2004 anonymisiert
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere HändeWo passiert was? ImmobilienFall Wohlmetzberger2004 anonymisiert
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

2016_04_22: Der Schwiegersohn des Verfasser wünscht eine Entfernung des Dokuments. Auf Grund des dokumentarischen Charakters wird das Schreiben anonymisiert. Das Original ist offenbar nicht mehr im Netz, da die Domain aufgelassen wurde.

Opens external link in new windowOpens external link in new windowOriginalquelle

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xxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxx
1040 Wien

 

An

Die Niederösterreichische Versicherung
z.H. Herrn Dir. Wohlmetzberger
Abteilung Liegenschaften

Rossauer Lände 47-49
A-1090 Wien

Wien, 19. Jänner 2004

 Sehr geehrter Herr Wohlmetzberger!

 

Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 14.1.04 möchten wir Ihnen folgendes mitteilen:

 

  1. Herr Hofer hat Ihnen bei einem ersten Telefonat eine Schadenssumme genannt, ohne eine genaue Inventarliste zu besitzen, ohne den Wert der antiquarischen Gegenstände genau zu kennen und ohne über die Gegenständen von mir und meiner Frau im Kellerabteil Bescheid zu wissen.   
    Sie können nicht erwarten, dass nach einem solchen Vorfall binnen 2 Tagen (Entdeckung des leeren Keller am 20.12 / ca. 22:00 – erstes Telefonat mit Ihnen am 22.12.) eine realistische Schätzung vorliegen kann.

 

  1. Dank des unermüdlichen Strebens von meinem Schwiegersohn ist es uns gelungen viele Dinge, die aus unserem Kellerabteil geräumt wurden, rasch wiederzubekommen und so den entstandenen Schaden zu minimieren. Wie Sie sicherlich wissen, hat Herr Hellmann mit einem Subunternehmer (Hr. Michael) zusammengearbeitet, der auf Räumungen spezialisiert ist, und der die verwertbaren Gegenständen in seinem Geschäft und am Flohmarkt am Naschmarkt verkauft.  -  Ein solches Geschäft lebt von einem raschen Umschlag.

 

  1. Auch wenn Hr. Hellmann und Hr. Michael behaupteten, sie würden sich an alle Dinge erinnern, musste wir feststellen, dass Ihnen viele Gegenstände nichts sagen, und Sie sich an diese nicht erinnern konnten, bis wir diese in einem der Lager identifizierten.

 

  1. Zur Vergütung des Zeitaufwandes haben wir Ihnen eine detaillierte Zeitaufzeichnung beigelegt. Wie Sie unschwer erkennen können, haben wir unsere gesamten Weihnachtsfeiertage mit der Suche und Wiederbeschaffung unsere Eigentums verbracht. – Eine Beauftragung eines Unternehmens (Detektei / Spedition) zur Wiederbeschaffung wäre ungleich teurer gekommen.

 

Wir fordern Sie daher noch einmal zur unverzüglichen Bezahlung unseres Schadens auf.

 

Mit freundlichen Grüßen

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