25 March 2017    
 
 
 
 
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   Saubere HändeWo passiert was? AUA - Ausserparlamentarischer BürgeruntersuchungssausschussDiversesGewalt in der Kunst - Mühl, Nitsch etc.Gewalt unter dem Deckmantel der Kunst
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Herbert Kuhner

Gewalt unter dem Deckmantel der Kunst

 

Vorspann

 

„Die Blasphemie, die Obszönität, die Scharlatanerie, der sadistische Exzeß, die Orgie, die Senkgruben-Ästhetik sind unsere moralischen Mittel.[1] Auch der Lustmord ist drin. [2] Zur Sexualität gehört natürlich auch das Morden. Es wird bald zur sittlichen Pflicht gehören, Banken zu knacken und irgendeinen Krüppel niederzuschießen.“ [3]

- Otto Mühl, Aktionist

 

 „Ich kannte Universitätsprofessor Dr. Stephan Koren. er war ein Krüppel und wollte mir immer zeigen, daß er einer ist wie ich … wenn das Krüppel Koren über Wochenschau und Fernsehen so sengend in die Volksfluren einbricht daß jedem gesunden Österreicher vor Entsetzen über diesen Aussatz der Nation die Pupille platzt.“ [4]

- Peter Weibel, Aktionist, Kulturkommissar

 

„Auf einem wird ein Vogel mit dünnen Schnüren befestigt. Ich knie vor dem Vogel auf dem Podest und übergieße ihn mit flüssigem, heißem Wachs, dann übergieße ich meine Füße und meine linke Hand mit Wachs.“ [5]

- Valie Export, Aktionistin, Gestalterin des antifaschistisches Mahnmal, Allentsteig, N.Ö.

 

„Die Nitsch-Debatte ist seit langem abgehakt … die Valie-Export-Debatte … Der Wiener Aktionismus ist keine Kulturkampfstätte mehr, der ist längst kanonisiert und hängt im Museum. Heute am Aktionismus Anstoß nehmen zu wollen, disqualifiziert nur den Anstoßnehmer.“ [6]

- Sigrid Löffler, Kritikerin

 

In solcher, „aufgeklärten Atmosphäre“ schien ein Mann, der öffentlich jemand blutig ausgepeitscht hat, sich  im Kot begattete,[7] eine Gans enthauptete und eine Frau mit dem Halsstumpf penetrierte,[8] war geradezu prädestiniert, eine Kommune zu leiten, wo er als Hüter von Kindern fungierte. Dort herrschte er fast zwei Jahrzehnte unbeschränkt. Die Subventionen flossen, und Lob kam von den höchsten Stellen.

 

„Eine der Frauen, heute 29, sagt etwa aus, sie habe als Fünfjährige, umringt von der Führungsmannschaft der Kommune, Mühl sexuell befriedigen müssen. Die beiden nun gegen

Mühl auftretenden Frauen sagen, sie seien zur Zeit der Gerichtsverhandlung gegen Mühl von ExKommunarden gezwungen worden, nicht über die Geschehnisse zu reden.[9] 

- Der Spiegel, 1. März 2004

 

 „Derzeit steigen sie gerade wieder auf ihre Ringelspiel-Schaukelpferde … die Moralattackierer, die letztlich ein wenig peinlich wirken, wenn sie seit Jahrzehnten mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand rennen.“ [10]

- Dr. Rudolf Scholten, Kontrollbank- Direktor,  Kunstminister,  a. D, betreffend Otto Mühl 

 

Aber wenn  man ihn jetzt beobachtet, sieht man ja diese Gruppe, die  ist dageblieben, da möchte ich auch dabei sein, die sind lustig … da entsteht was bei ihnen.“[11]

- Dagmar Koller, Schirmherrin, Power4Me, betreffend Otto Mühl

 

 „Mühl ist spezialisiert auf Minderjährige und Sex, und ich bin spezialisiert auf qualvolles Martern von Viechern ... Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord durchaus Bestandteil eines Kunstwerks ist. [12] Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.“ [13]

- Hermann Nitsch, Aktionist

 

„Nitsch ist ein Sadist, ein geltungssüchtiger, autistischer Psychopathensäufer, er ist ganz narzißtisch, ein zu kurz gekommenes Muttersöhnchen. Rainer ist ein echter Schläger und Sadist. Nitsch quält dafür Leute bei seinen Aktionen, sie frieren immer. Er richtet das so ein. Ich hätte gern gewußt, wie viele da krank geworden sind, wie viele Lungenentzündung gehabt haben und wie viele gestorben sind.“[14]

- Otto Mühl

 

„Nitsch ist der größte Tierfreund, den ich kenne. Eine  schwere Ehekrise im Haus Nitsch, bei der ich anwesend war, entstand über eine Gelse, die von seiner Frau erschlagen worden war. Nitsch ließ seien m Ärger über den sinnlosen Tod eine Lebewesens freien Lauf.“[15]

- Danielle Spera, Musemsdirektorin

 

Lieber Herr Bundeskanzler! Würde ihre Tochter nackt als elfjähriges Mädchen auf einer Bühne stehen, ihr Schädel kahlgeschoren und unter der Anleitung des Herrn Nitsch in ihren Geschlechtsteilen herumgebohrt werden’ möchte ich wissen, ob Sie dann noch von ‚Freiheit der Kunst’ sprechen.“[16]

- Lore Jarosch, Autorin

 

„Die Berauschung durch Blut und das Auseinanderreißen von rohem Fleisch soll befriedigend sein ... Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.[17] Wenn es möglich wäre, würde ich durchaus lieber mit Menschen arbeiten, mit toten Menschen, nämlich mit Leichen.[18] Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord durchaus Bestandteil eines Kunstwerks ist, daß aber jetzt eine andere Verantwortungsebene an den Mörder herantritt Also: Kunst kann auch ein Verbrechen sein, sagen wir es so.“[19]

- Hermann Nitsch

 

„Man hat Hermann Nitsch gelernt. Man hat begonnen, ihn zu verstehen ... man denkt tiefer. Nur die Ewig-Gestrigen verstehen ihn nicht.“ [20]

- Alfred Worm, Journalist

 

„Da hatte  man  geglaubt, Hermann Nitsch Sicht auf die menschliche Existenz habe einen Punkt ‚Jenseits von Gut und Böse‘ erreicht. Er sei fraglos geworden und stünde jetzt außerhalb jedes Streits. Alle Einwände sein endgültig ausgeräumt, seien mit guten Gründen und überzeugende Argumenten widerlegt ... Ausgerechnet Tierquälerei dem praktizierenden Tierfreund Nitsch aus Anlaß der Proben zu einer Aufführung des ‚Orgien Mysterien Theaters‘ an der Leipziger Bühne vorgeworfen …Das mag bewundern. Auch wenn solche Stimmen aus der ‚rechten Ecke‘ zu stammen schienen.“[21]

- Wieland Schmied, Kritiker

 

Wir garantieren Nitsch den Schutz des Staates für die freie Berufsausübung.“ [22]

- Dr. Peter Wittmann, Staatssekretär für Kultur

 

 „Wir haben schon daran gedacht, Leute umzubringen, als Kunstwerk Bayer, Achleitner, Rühm und ich haben uns zwei, drei Jahre lang fast täglich zu intensivieren Diskussionen getroffen.“[23]

- Oswald Wiener, Autor und Aktionist

·                  

 „Sie haben das alles aus dem Kontext herausgenommen.[24]

- Ferdinand Lacina, Finanzminister a. D, Präsident der Österreichischen Liga für Menschenrechte

·                  

·                 „Entweder uns geht’s gut oder die Welt geht in die Luft. [25] Schwanz ‘raus! Exhibitionisten an die Front ... Wir schlagen Staatsbürger zu Menschen zusammen.“
- Peter Weibel, Aktionist und Kultur Kommissar[26]

 

„Das heißt also, in der Kunstszene kann man unter linken Etiketten mal so richtig die Nazi-Sau ‚rauslassen.“ [27]

- Lutz Dammbeck, Regisseur, Das Meisterspiel

 

„Die moderne Kunst ist ein Teil der antifaschistischen Bewegung.“

- Helmut Butterweck von der Furche bezüglich Nitsch & Co

 

Antihumanismus und Antifaschismus sind Gegensätze.  

- H. K.

 

„Die Nazis haben versucht, die Kunst von außen zu zerstören. Die jetzigen Zerstörer haben sich alles unter den Nagel

gerissen und zerstören die Kunst von innen“.

- Padhi Frieberger, Objektkünstler

 

Die Raffinesse besteht darin, Menschenverachtung und Brutalität unter dem Mantel der Freiheit der Kunst ungestraft auszuleben.

- Johannes Diethart, Autor  und Verleger

 

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

- Ignazio Silone

 

Bevor Museumsdirektor  Otto Breicha verstarb im Dezember 2003, gab er zu, daß es in Künstlerkreisen Pädophilie ausgeübt wird, und fügte hinzu, daß diese Informationen weiterzugeben, könnte gefährlich sein.

 

„Kuhner soll nicht in deinem Buch nicht vertreten sein.“

- Gabriel Lansky, der Rechtsberater der SPÖ und der Jüdischen Gemeinde, an Ruth Wodak, Herausgeberin von Das kann einem nur in Wien passieren. Alltagsgeschichten. Diese „Alltagsgeschichten“ von Juden und Jüdinnen.  (Er wurde dabei von Rubina Möhring, der Präsidentin der Reporter ohne Grenzen, unterstützt.)

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in Österreich keine gründliche Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. Angeblich sind in den Fünfzigerjahren die übriggebliebenen Nazi-Autoren verdrängt worden. (Aber man muß auch hinzufügen, daß die „Verdrängung“  sehr lückenhaft gewesen ist.) Jene, die sich für eine barbarische Bewegung eingesetzt haben, sind von denen, die öffentlich Gewaltveranstaltungen aufgeführt haben ersetzt worden. Der alte Geist zog neue Kleider an und fand ein neues Ambiente für sich. Was vorher hinter der Bühne stattgefunden hat, ist dann auf der Bühne präsentiert worden.

 

Ist der Staffelstab einfach übernommen worden?

 

Die Nazis leugnen die Schoah ab; die Revisionisten schwächen sie ab. Sie sind die „respektablen“ Apologeten der Nationalsozialisten. Sie haben sich in der Gesellschaft angepaßt. Die braune Gesinnung kommt nur hie und da heraus.

·                  

·                 Die Revisionisten sehen und beschreiben die braunen Taten vergangener Tage in Rosafarben. Sie widersprechen der barbarischen Wahrheit des Dritten Reiches und „verurteilen“ die Gewalt der Aktionisten. In der Folge geben sich die Apologeten des Nationalsozialismus und die politischen Reaktionäre scheinheilig und gewinnen leicht Punkte gegen die „Antifaschisten“, derer sich die Aktionisten angenommen haben. Jene, die mit den sadomasochistischen Veranstaltungen der Aktionisten nicht einverstanden sind, haben Angst, mit den Ultrarechten in einen Topf geworfen zu werden.

 

Ich zitiere Michael Ley: „Da man sich jedoch als antifaschistisch ausgab, schien man gegen jegliche Kritik gefeit und bezichtigte häufig die Kritiker als ‘Faschisten’.“[28]

 

Dieter Bandhauer, Kommentar: „Als wir uns seinerzeit beim (Restaurant) Ubl kennenlernten, ging es primär um ein Kunst & Totalitarismus-Symposion, von dem ich mich aber schnell distanzierte. Ich habe Michael (Ley) bald nach unserem Treffen erklärt, daß mich ein solches Projekt nicht interessiert …Auch wenn ich ein heftiger Kritiker fataler linker Positionen bin, möchte ich das linke Projekt nicht in Bausch und Bogen verurteilen, und ganz besonders will ich nicht an der rechten Seite anstreifen oder von dort den falschen Beifall bekommen.[29]

Die Nationalsozialisten haben Gewalt gegen Menschen und meistens im Geheimen praktiziert, da sie ehrenhaft und anständig erscheinen wollten. Heute wird „anständig“ als Nazi-Codewort verwendet. Dies hat Tradition. Heinrich Himmler: „Von Euch werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen beisammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen. Und dies durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen – anständig geblieben zu sein, hat uns hart gemacht und ist ein niemals genanntes und niemals zu nennendes Ruhmesblatt.“[30]

·                  

Eineinhalb Millionen Kinder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Jene, die versuchen, das Dritte Reich zu rehabilitieren, sind nicht wirklich an dem Schicksal von  Kindern interessiert.

 

Bischof Kurt Krenn „äußerte Verständnis für die Verehrung des ‚Anderl von Rinn’ in Tirol, eine antisemitische Legende über einen angeblichen Ritualmord von Juden an einem katholischen Knaben.“[31]

 

Seminaristen in Bischof Krenns Obhut in St. Pölten begeilten sich tausendfach an Kinderpornographie aus dem Internet.

 

Krenn: „Das sind in keiner Weise Dinge, die irgendwie mit Homosexualität zu tun haben. Es sind Dummheiten, so Bubendummheiten.“[32]

 

Krenn zweifelt nicht: „Bevor ich über die Richtigkeit meines Weges nachdenke, müßt eben der Liebe Gott abdanken.“ [33]

 

Der rechtsstehende Politiker Ewald Stadler ist ein ausgesprochener Aktionismus-Gegner und zugleich ein Verteidiger des rechtslastigen Bischofs Kurt Krenn. Stadler über Krenn: „Man wird sich noch nach Krenn sehnen“, trauerte Stadler im Neuen Volksblatt dem zurückgetretenen Oberhirten nach.[34] „Die traditionstreuesten Katholiken sind jetzt führungslos. Das sind Tausende allein in Niederösterreich.“[35]

 

Die Linken sollen diskreditiert, und die Ultrarechten unterstützt werden.

·                  

Stadler über vergangene Tage: „1945 sind wir angeblich vom Faschismus und von der Tyrannei befreit worden und in die nächste Tyrannei geraten.“[36]

 

Die, die Gewalt und Sadomasochismus predigen und öffentlich praktizieren, marschieren in der vordersten Reihe mit den Antifaschisten. So können sie sich profilieren und werden dafür bestens belohnt. Welch ein Segen für die Revisionisten! Sie kriegen die besten Karten und können leicht Punkte sammeln.

 

Gewalt wurde in die Kunst integriert und stellt sich als Protest gegen Gewalt dar.

 

Der Maler Adolf  Frohner: „Der Aktionismus hat aufbegehrt gegen das Schweigen nach 1945. Die gleichen Leute, die in der Nazizeit dort gewesen sind, sind weiterhin auf ihren Stellen geblieben, mit dem Parteizeichen unter dem Revers oder sie haben es weggeworfen.“[37]

 

 „Den Wiener Aktionismus halte ich für einen Beitrag zur Kunstgeschichte, den man aus dem damals verschwiegenen Nationalsozialismus in Österreich verstehen muß.[38]

- Peter Huemer, Historiker

 

„Blut und Boden“

ist von „Blut und Kot“ ersetzt worden.

 

Manchmal ist das „Gegengift“ nicht weniger giftig als das Gift.

 

Hitler befahl 1934 den Mord an Ernst Röhm und Bundeskanzler Dollfuß.

Röhm war Hitlers Konkurrent, aber er war nicht Anti-Nazi.

Dollfuß war Anti-Nazi, aber nicht Antifaschist.

Stalin war Antifaschist, aber er war nicht antitotalitär.

Man soll nicht nur fragen, wogegen man ist, sondern auch wofür.

 

Als Josef Goebbels das von sowjetischer Seite verübte Massaker an polnischen Offizieren 1941 in Katyn anprangerte, tat er dies, weil es in sein Konzept paßte. Wir wissen, daß er nicht gegen Massaker war, denn die Verbrechen, die er guthieß, waren grenzenlos.

 

Der falsche Mann sagt die Wahrheit für die falsche Sache.

 

Demagogen lügen nicht immer.

Sie erzählen die Wahrheit, wenn es ihren Zielen dient.

 

Ein Demagoge kann weder eine Lüge in die Wahrheit verdrehen,

noch kann er die Wahrheit in eine Lüge verdrehen.

 

Ich mußte aus Österreich, beziehungsweise aus der Ostmark flüchten, sonst hätte ich das Schicksal mit denen die nicht flüchten wollten oder konnten, geteilt. Deswegen ist es eine logische Folge, daß ich Grausamkeit gegen jedes Lebewesen, Brutalität und Erniedrigung von Menschen und Schändung religiöser Kultobjekte entschieden ablehne.

 

Nachdem meine Satire über den Aktionismus, Da-Da Ga-Ga Ka-Ka : Duck Dich! Die Zukunft überrollt uns 1972 veröffentlicht worden war,[39] erzählte mir Helmut Butterweck von der Furche: „Du hast gerade literarischen Selbstmord  verübt.“ (Nur, war ich schon längst tot bevor ich mich umgebracht habe. Also bin ich zweimal gestorben.)

 

·                 Manchmal sagt der falsche Mann das Richtige für die falsche Sache.

 

Indem die Revisionisten den Aktionismus anprangern,

helfen sie mit, ihn aufrecht zu erhalten.

·                  

·                 Die Revisionisten sind nicht gegen Gewalt, sie sind nur dagegen,

·                 wenn sie in einem anderen politischen Lager zu Hause ist.

 

Gewalt wurde in die Kunst integriert

und stellt sich als Protest gegen Gewalt dar.

 

In der Kunst wird es immer schwieriger, die Böcke von den Schafen zu unterscheiden, wahre Künstler von Scharlatanen. Es ist alles eine „Geschmackfrage“. (Meiner Meinung nach, haben die Böcke längst alles unter den Nagel gerissen, und ihr Blöken dominiert.) Jedoch öffentliche „Aktionen“ wie z. B. Tiere zu Tode zu quälen, Selbstverstümmelungen, Geißelungen und Auspeitschungen, das Trinken von Blut und Urin, das Essen von Kot, und schließlich Selbstzerstörung, sind Taten, die von mir eine Stellungnahme verlangen. Beispiele: Valie Export goß kochendes Wachs über lebende Vögel.[40] Günter Brus schlitzte seine Brust mit einer Rasierklinge auf [41] und sagte, der nächste Schritt wäre ein Stück Fleisch von sich selbst zu essen. Rudolf Schwarzkogler verübte Selbstmord als die endgültige „Aktion“. Es wird behauptet, daß Rudolf Schwarzkogler seinen Penis abgeschnitten hat, bevor er sich aus einem Fenster stürzte.[42]

 

Diese „Darstellungen“ wurden von der österreichischen Kulturelite praktiziert und von der crème de la crème unterstützt, und sie sind von den Machthabern und jenen, die Macht anstreben, gutgeheißen worden. Manche ihre Befürworter sind in der Kunst des Sophismus sehr gewandt und geübt.

 

Gewalt als Nervenkitzel auszuüben hat überhaupt nichts Gemeinsames mit Antifaschismus, und deswegen meiden die „Kulturmacher“ die Auseinandersetzung mit diesem Thema.

 

Diejenige, die nicht Befürworter oder Mitläufer sind, schweigen meistens, und sie haben auch die Angst, daß jegliche Kritik die Revisionisten verstärken wird.

 

Die Frage ist: können Lügen und Gemeinheit einer guten Sache dienen?

 

Die Nazis zerstörten Menschen und menschliche Werte. Sie versuchten die Kunst durch eine sterile Verherrlichung von Mutterschaft und soldatisches Heldentum sowie Familien-, Bauern- und ländliche Idyllen zu ersetzen. Im Grunde zeigt nationalsozialistische Kunst oder Nicht-Kunst eine verlogene Darstellung von patriotischer Liebe zu Mutter Erde und zum Vaterland.

 

Die sadomasochistischen, antihumanistischen und mörderischen Elemente in den antisemitischen Schriften, Karikaturen und Propagandafilmen sind selten in der Nazikunst zu finden. Deswegen ist die Lüge in der Nazikunst eine doppelte. Die Lüge sollte eine brav-biedere Bewegung und Gesellschaft widerspiegeln. Nicht gezeigt wird der wahre Charakter. Aktionistische Kunst oder Anti-Kunst fügt das hinzu, was fehlt. Und tatsächlich ist dies ehrlicher. Man könnte sehr wohl argumentieren, daß sie wahrhaft die Gesellschaft repräsentiert, in der sie entstanden ist. Aufschlußreich ist, daß diejenigen, die ihren Kot auf den Staat entladen haben, von diesem die höchste Anerkennung als Staatskünstler genießen.

 

Für die Bürger des Dritten Reiches gab es großartige Möglichkeiten, sich ihren sadistischen Neigungen hinzugeben. Die Konzentrationslager und andere Mordstellen waren ein Paradies für sadistische Kommandanten, Aufpasser, Wärter, Kapos und die Totenkopfbrigade der SS.

 

Ausgenommen die Kristallnacht vom 9. November 1938, fanden barbarische Nazitaten meistens unter Ausschluß der Öffentlichkeit oder in eroberten Ländern statt. Die Nazis wollten den Ruf als tapfere Krieger genießen, nicht als Massenmörder hilfloser Zivilisten. Sie benahmen sich ehrlos, wollten aber als ehrenhaft gelten. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs, bis in die Gegenwart, wird einhellig die Auschwitzlüge von den Nazis und ihren Apologeten verbreitet. Und sie bleiben auch dabei, wenn Neo-Nazis gegen Minderheiten, Asylanten und ihre Helfer im heutigen Deutschland und Österreich Gewalttaten verüben.

 

Diese Zustände sind natürlich ein gefundenes Fressen für die Revisionisten. Sie übermalen die Barbarei der braunen Vergangenheit mit rosigen Farben, verurteilen aber Gewalt, wenn sie von „Andersdenkenden“, ausgeübt wird. Dadurch profitieren alle. Gültige Argumente werden den Revisionisten auf einen Servierteller präsentiert, und jeder, der Kritik an Gewalt unter dem Deckmantel der Kunst übt, wird mit ihnen in einem Topf geworfen. Wer sich äußert, muß mit Konsequenzen rechnen, weil man gegen Macht und Einfluß agiert.

 

Geschlossene Bücher sind gefährlicher als offene Bücher.

 

Die Gegenwart ist ein Schlüssel zur Vergangenheit, und auch umgekehrt.

 

Die revisionistische Fraktion ist ein offenes Buch, aber nur wenn auch die geschlossenen Bücher offen liegen, kann es eine echte Aufklärung geben.

 

Der menschenverachtende Geist des Dritten Reichs ist in die Kunst geleitet worden und fließt darin mit großer Leichtigkeit, und es ist kein Ende in Sicht. Die sadomasochistische Ideologie befürwortet Gewaltformern wie Vergewaltigung, Pädophilie und Mord, sowie politische Attentate und die Diffamierung und das Töten von Krüppeln. Seine Anhänger arbeiten unter der heiligen Schutzschale der Kunst, während sich Journalisten tief im Einverständnis verbeugen und Politiker zu ihren Melodien tanzen.

 

Man muß fragen: War das Dritte Reich eine Anomalie, oder – endemisch?

 

Hat man auf Gewalt nicht verzichten können? Müßte Man ein Weg finden sie weiter auszuüben?

 

Es gibt manchmal einen Weg zum Allerheiligsten für Künstler die am Rande stehen. Es kann passieren, daß diese in späteren Jahren ein Angebot erhalten, „aufgebaut“ zu werden. Eine Beteiligung an privaten „Veranstaltungen“ wird verlangt, um sie erpreßbar zu machen, so daß eine Ausbeutung gesichert wird. Und es gibt dabei keine gesetzlichen Grenzen. Erst posthum schießen die Preise in die Höhe, und das große Geschäft wird gemacht.

 

Ein prominenter Förderer meinte, ausplaudern könnte auch extreme Folgen haben.

 

Eine Bruderschaft im Üblen hält Übeltäter zusammen, genauso wie Blut als Klebestoff für die SS diente.

 

 Aus dem Film Das Meisterspiel von Lutz Dammbeck, in welchem der 1994 erfolgte und bis heute nicht geklärte Anschlag auf einige Bilder Arnulf Rainers thematisiert wird. Im Bekennerbrief kommt der Satz vor, „Ich habe mich entschlossen, Aktionist zu werden.“

Diese Worte erinnern an ein Zitat aus Mein Kampf von Adolf Hitler: „Ich habe mich entschlossen, Politiker zu werden.“

 

Der Philosoph Helmut Kohlenberger: „Die Kunstszene, in der beschlossen wird, Aktionist zu sein, ist ein struktureller Nachfolger (des Nationalsozialismus) ... Und ich glaube tatsächlich, daß in der gesamten Kunstszene eine Nachfolge dieses Regimes gegeben ist, denn sie ist die einzige erlaubte Diktatur in diesem Land.“

 

Dammbeck: „Das heißt also, in der Kunstszene kann man unter linken Etiketten mal so richtig die Nazi-Sau ‚rauslassen.“

 

Kohlenberger: „Insofern ist hier ein Text entstanden, der unangenehm erinnert, daß es eine Kontinuität gibt, mitten in der behaupteten Diskontinuität und zwar gerade dort, wo man sie nicht vermutet, nämlich bei den braven, linken und antifaschistischen Künstlern.“[43]

 

(Diese Szene ist keine exklusive linke Sache mehr. Das schwarze Lager ist seit langem dabei.)

 

„Ein Künstler erkennt sein Werk, wird es ihm via Medien frei ins Haus geliefert...“ (Bekennerschreiben vom 20. 12. 1993 an dem General der Sicherheitspolizei Michael Sika, nach dem Briefbombenattentat auf den Wiener Bürgermeister Dr. Helmut Zilk.)[44]

 

Nach Josef Dvorak: “In der Praterstrasse im Hinterzimmer der Mühl Kommune bastelte Hermann Flasch mit Interessenten an Sprengkörpern. Man wollte Sprengstoffbriefe an verschiede Politiker (darunter die ÖVP-Abgeordnete Marga Hubinek) und Institutionen schicken, aber alle Spuren sollten auf Hermann Flasch weisen. Schließlich würde ihn die Polizei finden – tot. Der Selbstmord sollte nach einer genau ausgearbeiteten Happening-Partitur vor sich gehen und verfilmt werden ... Ich erfuhr Hermann Flaschs kompletten Plan im Juni 1972 ... Flasch irrte im Wiener Prater umher, am 4. Juni bat er mich telephonisch um Hilfe. Wir vereinbarten eine Aussprache für den 8. Juni, der drei weitere folgten. Dabei bekam ich die “Partitur” des Selbstmord Happenings zu Gesicht, die ich schon vorher in der Mühl-Kommune gesehen hatte, ohne sie zu verstehen, ich erfuhr Einzelheiten und Namen von Mitbeteiligten an den geplanten Sprengstoffaktionen ... Neben seiner Leiche fand die Polizei die Suizid-“Partitur” aus dem Jahr 1972. Der Selbstmord war genau nach dieser Vorlage ausgeführt. Tage nachdem man die Leiche entdeckt hatte, erreichten die letzten Sprengstoff-Briefe ihre Adressaten. Im September 1973 schrieb ich für das Neue Forum einen Nachruf auf Hermann Flasch. Mühl vereitelte den Abdruck und drohte mir für den Fall, daß ich den Wiener Aktionismus journalistisch kritisieren sollte, Folgen an. Ich würde in Österreich meinen Beruf nicht mehr ausüben können ... Einige Tage später wurde deutlich, daß der “Fall Flasch” vertuscht werden sollte. War schon die polizeiliche Spurensicherung äußerst mangelhaft gewesen, wurden nun keine Hintergrundinformationen an die Presse weitergegeben, ein sehr hoher, öffentlicher Funktionär versuchte (erfolglos) einen Anti-Mühl Artikel in der Arbeiter Zeitung zu verhindern. Kollegen warnten mich vor “Maßnahmen” von oben: ich wisse zu viel.”[45]

 

Ein weiterer  registrierter Selbstmord in der Kommune: Ein Mann mit sieben Messerstichen ist gefunden worden.[46]

 

In solcher, „aufgeklärten Atmosphäre“ schien ein Mann, der öffentlich jemand blutig ausgepeitscht hat, sich  im Kot begattete,[47] eine Gans enthauptete und eine Frau mit dem Halsstumpf penetrierte,[48] war geradezu prädestiniert, eine Kommune zu leiten, wo er als Hüter von Kindern fungierte. Dort herrschte er fast zwei Jahrzehnte unbeschränkt. Die Subventionen flossen, und Lob kam von den höchsten Stellen.

 

Otto Mühl sagt es: „Darstellungswürdig ist alles, was einfällt ... Auch der Lustmord ist drin.[49] Koitus, Folterungen, Vernichtung von Menschen und Tieren sind das einzige sehenswerte Theater ... Zur Sexualität gehört natürlich auch das Morden. Ich will einen perfekten Lustmord verüben, mit einer Ziege, die ich als Frau anerkenne.[50] In meinen nächsten Filmen werden Menschen geschlachtet. Das Schlachten von Menschen darf nicht Staatsmonopol bleiben. Es wird bald zur sittlichen Pflicht gehören, Banken zu knacken und irgendeinen Krüppel niederzuschießen.“ [51]

 

„Sie haben das alles aus dem Kontext herausgenommen “ (an H.K.).[52]

- Ferdinand Lacina, Finanzminister a. D, Präsident der Österreichischen Liga für

Menschenrechte

 

Otto Mühls Credo:

 

Das Friedrichshofer Vaterunser

Es lebe das Ganze

Ich widerstehe der Versuchung,

gegen das Ganze zu sündigen,

Sowohl in der Sexualität, als auch im Besitz,

Sowohl auch in meinem Denken und Handeln,

Alles was ich tue, ist auf das Ganze gerichtet,

Ich werde mein Programm, das ich von fremden,

ethischen Menschen aufgeprägt bekam, auflösen.

Und in ein soziales Programm im Sinne

des Ganzen umfunktionieren.

Ich denke, arbeite, handle und fühle

nur für das Ganze.

Ohne das Ganze bin ich ein Nichts.[53]

 

Mehr Mühl: „Die Erwachsenen betrachte ich nur als Futter für die Kinder. Mein Plan wäre, hier 5.000 Kinder und die Erwachsenen verzichten aufs Glück und schaffen nur noch Geld heran, damit man das hier aufbauen kann. Es geht nur darum, sich zu ändern. Über Nacht hast du keine Zweierbeziehung mehr, keine privaten Gefühle, alles baust du ab, aufs Geld bist du nicht mehr fixiert. Du dienst nur einer Sache: Projekt dritte Generation. Die Kinder der dritten Generation, die besser sind als alle miteinander, Menschen, die überhaupt noch nie da waren. Für so etwas zu arbeiten ist ein derartiger Glücksfall. Es mobilisiert derartig viele Energie bei dem, der es erkennt und Glücksgefühle und Rausch, daß man sofort ein positiver Mensch ist“.[54]

 

Erinnert dies etwa an Lebensborn?

Otto Mühl über sich selbst: „Ich bin vermutlich der eitelste Mensch unter Gottes Himmel ... Cäsar, Napoleon, Stalin, Lenin, Hitler haben irrsinnig große Sachen geleistet, von denen die Welt heute noch immer spricht, sei es negativ oder positiv, immerhin das erste muß man erreichen im Leben, daß geredet wird, sonst hat das Leben keinen Sinn ... So weit berühmt zu sein, ist köstlich. Sonst ist das Leben ein Blödsinn. Wenn ich nicht einigermaßen bekannt wäre, würde ich es nicht aushalten. Ich bin berühmt und werde noch berühmter. Selbst wenn ich durch den Aktionismus nicht berühmt geworden wäre, durch die Kommune bin ich’s außerdem noch.“[55]

 

Gewiß kann nicht geleugnet werden, daß Otto Mühl sein Ziel erreicht hat.

 

Zum Vergleich Hermann Nitsch: „Ich war alles. Ich war Napoleon, ich war Christus, ich war Nietzsche, ich war Schopenhauer, und ich werde alles sein, was da noch kommt.“[56]

 

Mühl über seinen Kollegen: „Nitsch ist ein Sadist, ein geltungssüchtiger, autistischer Psychopathensäufer, er ist ganz narzißtisch, ein zu kurz gekommenes Muttersöhnchen. Rainer ist ein echter Schläger und Sadist. Nitsch quält dafür Leute bei seinen Aktionen, sie frieren immer. Er richtet das so ein. Ich hätte gern gewußt, wie viele da krank geworden sind, wie viele Lungenentzündung gehabt haben und wie viele gestorben sind“.[57]

 

Nitsch über seinen Kollegen: „Mühl ist spezialisiert auf Minderjährige und Sex, und ich bin spezialisiert auf qualvolles Martern von Viechern.“[58]

 

Genauigkeit!

Dieter Schrage, Museumsdirektor, a. D.: „Die von Frau Wladyka zitierten Künster-Äußerungen sind keinesfalls authentisch und können nur einem bedauernswert gestörten Gehirn entstammen.“[59]

- Der Standard, 16.09.2007

 

Gabriele Wladyka: „Das Nitsch Zitat ist aus Falter 24-30 7 Nr. 30 1998, S 18. Das Mühl Zitat ist aus: Andreas Schlothauer: ‚Die Diktatur der freien Sexualität’“, S 122.[60]

Als angehende „Aktionisten“ erfreuten sich Mühl und Nitsch der Unterstützung von Monsignore Otto Mauer.  Mauer, der Pater Familias der Aktionisten, war offizieller katholischer Seelsorger der Künstler in Wien.

 

Mit Kardinal Franz Königs Segen forderte Mauer das poète maudit-Element in der österreichischen Kultur; dessen Inbegriff sind epater le bourgeois und buchstäblich emmerder le monde. Dazu gehörten die Veranstalter und Akteure der berühmten Fäkalienorgie im Auditorium Maximum der Wiener Universität im Sommer 1968 sowie andere sadomasochistische Extravaganzen. Durch diese Verrichtungen sind sie zu Erfolg, Staatspreisen und Universitätsprofessuren in Österreich und Deutschland gekommen.

 

Otto Mühls Eintreten für Gewalt und sein Haltung gegenüber Kindern war damals schon offensichtlich. So ist die Verbindung zwischen Kirche und Kunst in dieser Hinsicht hergestellt worden.

 

Mauer zum Maler Günther Kraus: „Ein guter Katholik kann kein guter Künstler sein.“[61]

 

Mauer bezeichnete den Objektkünstler Padhi Frieberger als „Ketzer“. Danach bot er ihm an, ihn zu fördern, wenn er der katholischen Kirche beitreten würde.[62]

 

Zitat Otto Mauer während des Dritten Reiches: „Der Künstler hat es mit dem Teufel zu tun, der eine als Besessener, der andere als Exorzist.“[63]

 

Bischof Egon Kapellari, Österreichs Kunstbischof: „Msrg. Otto Mauer, der unvergessene Förderer seinerzeitiger Gegenwartskunst, hat in seinem bekannten Text „Über Kunst zu reden“ gesagt, er hätte Verständnis dafür, daß sich die Gesellschaft, ja der Staat, gegen eine menschenverachtende, rassendiskriminierende, antisemitische usw. Kunst zur Wehr setze.“[64]

 

Zitat Otto Mauer 1948, drei Jahre nach dem Holocaust: „Die Juden haben großen Einfluß auf den Kommunismus und auf den Kapitalismus ... Sie spielen sich auf als Verteidiger der Humanität während sie nichts anderes als wie ein unsittliches Volk mit einem pervertierten Ungeist sind ... Sie seien zur ewigen Verdammnis verurteilt ... sie wählen immer nur das Böse.“ [65]

 

Und weiter: Die Wahl des Barbaras  zur Zeit des Jesus hat heute seine Analogie in Palästina, im Mann mit der Maschinenpistole und dem Bombenattentäter … an die Verwirklichung des Judenstaates kann man nicht glauben … Ebenso ist es Schuld der Juden, daß das Reich Gottes noch nicht erfüllt sei, denn erst, bis alle Heiden und dann erst die Juden in den Schoß der Kirche fallen werden, wird (sic!) diese Verheißung erfüllt werden ... Aber erst kommen die Heiden daran und dann die Juden.“[66]

 

Später aber, bot Mauer  den Juden eine „Lösung“ an. 1949 schrieb er: „Es gibt eine Lösung der Judenfrage, aber es gibt nur eine: daß die Juden in Christus den Messias erkennen, daß die Heiden Christen werden...“[67]

 

Gedächtnis Protokoll von Hans Anthofer, 28. 12 1999, Wien:

„Mitte der achziger Jahre war ich in einer Caritassache beim  Präsidenten der Caritas, Herrn Prälat Dr. Leopold Ungar in seinem Büro in der Trauttmansdorffgasse 1130 Wien. Im Gespräch mit Prälat Ungar kam auch die Rolle der Kirche gegenüber den Juden zur Sprache. Herr Dr. Ungar meinte, da gab es halt den schrecklichen Antisemitismus und er erzählte mir folgendes:  als in den dreißiger Jahren (Schuschniggzeit) einmal im Dom St. Stephan vier Juden (Konvertiten) zu Priestern geweiht wurden, habe der damalige Kardinal Innitzer nach der Weihe in der Sakristei gesagt bei mir waren sie und bleiben sie (die neuen Priester) Juden In einem späteren Gespräch mit dem Kleriker Otto Mauer habe dieser dasselbe gesagt.“

 

Nach dem Krieg gehörte Mauer – wie auch Bischof Alois Hudal - zur „Rattenlinie“ des Vatikans gehörte.[68] Sie halfen „ehemaligen“ Nazis, unter anderen dem Publizisten der Donau-Zeitung Otto Schulmeister, der später Mauer unterstützte, und mit ihm die katholische Kulturzeitschrift Wort und Wahrheit herausgab.

 

Otto Schulmister wurde im Nazi Partie 1942 aufgenommen. Seine Doktorarbeit „Die werdende Großraumwirtschaft“ erschien in einem NS-Verlag in Berlin. Darin rechtfertigte er die deutsche Expansion nach Osten als „Wiederherstellung des (deutschen) Lebensraumes“. [69]

 

Zitat Otto Schulmeister, 1989: „Ich hatte von Herrn (Generaloberst Alexander von) Löhr durchaus nicht den Eindruck, daß er ein Schwein ist. Und damals gab es sehr viele Schweine, nicht nur braune.“[70] Und ob er bedauert, was er damals geschrieben hat?

Schulmeister: „In keinster Weise!“ [71] (sic!)

(Löhr, unter andrem bombardierte Belgrad ohne Kriegserklärung.)

 

Otto Schulmester, Otto Mauer und Kardinal König sind all Mitglieder vom rechtskatholischen Bund Neuland gewesen.

 

Bischof Alois Hudal, Weihnachten, 1945: „Ich freue mich heute 110 gesuchte Kriegsverbrecher begrüßen zu können. Sie mögen gesucht werden wo sie wollen. Hier sind sie sicher.“[72]

 

Noch ein Zitat: „Der Bischof (Hudal) kam in das Zimmer, in dem ich wartete,

streckte mir die Hand entgegen und sagte: ‚Sie müssen Franz Stangl sein.

Ich habe auf sie gewartet.’“ [73] (Franz Stangl war Kommandant von Treblinka.)

 

Hudals gute Taten: “Nach 1945 habe ich meine Wohltätigkeitsarbeit in erster Linie den früheren Mitgliedern des Nationalsozialismus und Faschismus gewidmet, besonders den sogenannten ‚Kriegsverbrechern’, die verfolgt wurden und komplett unschuldig waren..“[74]

Hudal half Ustascha-Massenmörder Ante Pavlic, SS-Oberst Walter Rauff, dem Erfinder des mobilen Gaswagens, Gustav Wagner, stellvertretender Kommandant von Sobibor, der eine viertel Million Juden tötete. Josef Mengele, den Todesarzt von Auschwitz., Adolf Eichmann, Architekt der Endlosung, usw.

 

Adolf Eichmann: „Ich erinnere mich mit große Dankbarkeit an die katholischen Priester, die mir bei der Flucht durch ganz Europa geholfen haben. Und um die Katholische Kirche zu ehren, habe ich mich entschieden Ihr Ehrenmitglied zu werden.“[75] (Eichmann war Protestant)

 

Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien: „Bitte erinnern Sie sich an das Jahr 1968. Diese Welle der sexuellen Freizügigkeit hat damals die ganze Gesellschaft erfaßt. Ich brauch' gar nicht die Mühl-Kommune als negatives Beispiel nennen. Es gab Zeiten, in denen das in intellektuellen Kreisen durchaus hofiert wurde.“[76] Und wer hat Mühl gefördert?

 

Josef Dvorak , katholischer Theologe, über Otto Mauer: „Jedenfalls war er der Meinung, daß Otto Mühl und Hermann Nitsch in seiner Galerie viel besser aufgehoben wären als in meiner. Deshalb intrigierte er maßlos gegen mich.“[77]

 

Otto Mauer „kreierte“ den Aktionismus und er „prägte“ seinen Geist, der allgegenwärtig in der Kunstwelt geworden ist. Die antihumanistischen Tendenzen haben sich nicht entwickelt, sie waren sofort da. Monsignore Mauer hat den Aktionismus gesellschaftsfähig und „offiziell“-vertretbar in Österreich gemacht. Aktionismus hätte sich nie so ringsum verbreitet, wäre sein Hauptförderer nicht ein Priester gewesen.

 

Am 17. April 1967 gab Mühl zusammen mit Oswald Wiener und Peter Weibel eine aktionistische Vorführung in Mauers Galerie nächst St. Stephan,[78] der Brutstätte des Aktionismus. (Die sadomasochistische Veranstaltung an der Universität Wien folgte am 7. Juni.) Mühl war schon damals als Veranstalter und Star von Fäkalorgien berühmt.[79]

Diese sollten als Basis für das „gescheiterte Experiment“ dienen. (Mühls Partnerin Hanel Koeck, die Frau von Kunstkritiker Peter Gorsen, hat sich auch Hermann Nitsch für ähnliche Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.[80])

 

Hier agiert Otto Mühl während er Otto Mauers Unterstützung genossen hat. Kerstin Braun: „Der Akt der Zerstörung selbst wird – wie in den Aktionen, in denen Mühl Tiere tötet oder töten läßt – zur Darstellung gebracht und gegen die Torturen der berechnenden und beherrschenden Zivilisation gesetzt, denen Mensch und Tier in zweckrationalen – ökonomischen, wissenschaftlichen, politischen oder religiösen – Funktionszusammenhängen auf instrumentelle, mechanisierte Weise unterworfen werden. Mühl propagiert dementsprechend MORD ALS KUNST: ‚früher wurden tiere und menschen rituell gefoltert und getötet. heute werden tiere in massen hingeschlachtet, um die milliarden wichtelmägen zu füttern./massen von wichteln lassen sich für politische ziele sinnlos abschlachten. /die medizin macht tödliche experimente mit wichteln und tieren./ nur die kunst soll da tatenlos zuschauen? NEIN! AUCH DIE DIREKTE KUNST FORDERT DEN IHR ZUSTEHENDEN BLUTZOLL!’[81] Im Zuge des aktionistischen Beharrens aus dem Gewaltspruch gegenüber dem Gewaltmonopol des Staates, was bereits im Surrealismus thematisiert wird, fordert Mühl auch die Freiheit, das Schlachten von Menschen öffentlich als Aktion zeigen zu dürfen. Niemand soll dabei gegen seinen Willen umgebracht werden – die Akteure hierzu hofft er durch einen dementsprechenden Aufruf an alle Selbstmörder zu finden. Angesichts der Sinnlosigkeit tagtäglich zu Tode gebrachter Menschen scheint Mühl dies ein innerhalb unserer Gesellschaft gerechtfertigtes Ausdrucksmittel zu sein.“ [82]

 

Schlüsselzitat Otto Mühls: „Die  ist auch so eine Scheiße.“[83]

 

1970 etablierte Mühl die Kommune in der Praterstraße,  während er Otto Mauers Unterstützung genossen hat. In dieser Zeit ist Otto Mühl  mit mehreren mit Geschlechtskrankheiten infizierten Kindern ins Allgemeine Krankenhaus gefahren. Die damalige Oberschwester war Greta Scherhak.[84]

 

Dadurch, daß Mauer jene gefördert hat, die Kindsmißbrauch praktizierten, war er Verbindungsglied zum kirchlichen Mißbrauch.

 

Es  schien ein Mann, der sich öffentlich im Kot begattete,[85] der eine Gans enthauptete und eine Frau mit dem Halsstumpf penetrierte,[86] geradezu prädestiniert, eine Kommune zu leiten, wo er als Hüter von Kindern fungierte. Dort herrschte er fast zwei Jahrzehnte unbeschränkt. Die Subventionen flossen, und Lob kam von den höchsten Stellen.

 

Bruno Kreisky: „Mein Freund und größter Maler, vielleicht der beste, den wir in Österreich haben.[87] Als Mensch hat er eine große intensive Entwicklung durchgemacht und in der Tat hat er neue menschliche Qualitäten ins Leben der Gemeinschaft eingebracht.“[88] Und über die Kommune: „Von der liberalen Warte aus betrachtet, bleibt uns nichts anderes übrig, als diese jungen Menschen gewähren zu lassen.[89] Man muß dieses Experiment gegen Angriffe, vor allem von den deutschen Zeitungen in Schutz nehmen.“[90]

 

Die Kommune ist auch von Theodor Kery, Hilde Hawlicek, Karl Blecha und Helmut Zilk unterstützt worden.[91]

 

„Die Mühlkommune hielt ich anfangs für ein hochspannendes Experiment (war es wohl auch).“ [92]

- Peter Huemer, Historiker

 

Peter Turrini, Gastkommunarde am Friedrichshof: „Das erste Mal, als es mir gelungen ist, so etwas wie Sympathie der Gruppe zu erwerben, war ein Muttermord. Also, ich habe dann bei dieser Selbstdarstellung, so einen rituellen Muttermord gemacht; und ich hab das halt so durch Schreien und Brüllen und Weinen und Brunzen und Scheißen, so eine vollkommene Auflösung und gleichzeitig Ermordung gespielt, erlebt; das war immer gemischt. Und als das dann zu Ende war und ich dann nackt und schwitzend und schluchzend am Boden lag, da sind die hergekommen und haben mich gestreichelt und haben irgendwie gesagt: ‘Das ist ja wahnsinnig angenehm, das ist ja wirklich was; wer ist schon ein wirklicher Muttermörder?’ Mein Eintritt in die damalige Gruppe war ja ein Muttermord.“[93]

 

„In den 80ern war ich zwei oder dreimal auf dem Friedrichshof und es hat mir dort überhaupt nicht gefallen. Höchst unangenehme Atmosphäre und dieser grotesk lächerliche Kult um Mühl. Ich habe daher keine weitere Einladung angenommen. Vom Mißbrauch der Kinder hatte ich damals keine Ahnung, aber es hat mich auch nicht wirklich gewundert, als ich davon las.“[94]

- Peter Huemer

 

Als die Umstände in der Kommune von der Presse aufgegriffen wurden, versuchten Mühls Befürworter zu beschwichtigen, einschließlich Standard-ten-Träger Peter Sichrovsky, der als sein „Vorreiter“ mit Artikeln wie Das Sonnenreich des Aktionisten hervorgetreten ist und der für Mühl als PR-Berater gearbeitet hat.[95]

 

Im Winter 1989 wurden Mühl und seine Mit-Aktionisten bei ihrer Ausstellung in Kassel durch Bundeskanzler Franz Vranitzky geehrt, der diese eröffnete.

 

Nachdem Mitglieder der Kommune rebelliert hatten, brachten ihn revisionistische Hetzblätter zu Fall. Liberale Zeitungen verteidigten ihn oder hielten sich mit Kritik zurück.

 

(Betreffend revisionistisches Gedankengut, muß man hier betonen, daß diejenige, die den Mord an eineinhalbmillionen Kindern in den Todesfabriken des Dritten Reiches verharmlosen, nicht wirklich gegen Kindesmißbrauch sind.)

 

Ex-Kommunarde Andreas Schlothauer: „Die meisten von uns (ehemaligen Mitgliedern) wissen, daß Otto Mühl die 12 bis 16 jährigen Mädchen nötigt. Er praktiziert das, was im Mittelalter‚ jus primae noctis‘ hieß, nur hat Hr. Mühl dieses Recht auf Wochen und Monate ausgedehnt.“[96]

 

„Eine Anklage gegen Mühl auf Grund von Aussagen von Kommunarden kam Ende 1989 zu Stande. Schlothauer über Ereignisse im Mühl-Prozeß am 23. Januar 1990: „Nach den bewegenden Schilderungen der sieben von Mühl mißbrauchten Mädchen folgte – unter Ausschluß der Öffentlichkeit – die Video-Vorführung eines Zusammenschnittes verschiedener Darstellungen am Friedrichshof. Neben Gewalttätigkeiten Otto Mühls war mehrfach seine Frau Claudia zu sehen, wie sie minderjährige Kommunarden vor einem enthusiastischen Publikum zum Oralverkehr nötigte.“ [97]

 

„‚Staatsanwalt Rabonog meinte, noch unter dem Eindruck der Zeugenaussagen und Videovorführung stehend, in seinem Plädoyer: ‚Ich habe schon viele große Prozesse erlebt, aber noch in keinem hat mich das Schicksal der Opfer so bedrückt wie in diesem. Mühl hat Terror ausgeübt. Was ein KZ ist, wissen wir aus der Geschichte. Was die Mädchen am Friedrichshof mitmachen, war genau so schrecklich. Otto Mühl hat mit Menschen experimentiert, er hat sie manipuliert. Er war als Künstler so sensibel, daß er zu wissen glaubte, wenn ein Mädchen ‚nein’ sagte, es tatsächlich ‚ja’ meinen müsse. Die Jugendlichen waren nicht freiwillig dort, er hatte ihnen die Eltern genommen und damit die Möglichkeit, die Kommune zu verlassen. Sie hatten keine Chance.‘“ [98]

 

Richterin Jelinek sagte anschließend: „‚Ich habe die Filme gesehen. Sie übertreffen alles Bisherige, ‘ sagte die Richterin Frau Jelinek anschließend. ‚Die Buben wollten das nicht, sie haben geweint. Die sind für ihr Leben geschockt. Es war ihr Bub, ihr eigener Bub und seine Stiefmutter!’ (Einer der Jungen ist der Sohn von Otto Mühl und Claudias Schwester.)“[99]

 

MAK: Otto Mühl: „Das Leben, ein Kunstwerk“


Die großen Verbrechen dieser Erde sind Mord und Vergewaltigung sowie Folter.  Ein Mörder tötet einen Menschen.

 

Ein Vergewaltiger  schändet einen Menschen – ein Folterer verursacht  seinem Opfer unerträgliche Schmerzen.

Das Leiden eines Ermordeten wird beendet, sobald er tot ist. Ein Opfer einer Vergewaltigung wird psychisch getötet,  lebt aber weiter.

Pädophilie heißt, daß ein Säugling, ein Kind oder ein Minderjähriger vergewaltigt wird.  Pädophilie kann mit gewaltsamen Mitteln, Einschüchterung oder Verführung zustande kommen.  Pädophilie ist gleichbedeutend mit dem Mord an einem Säugling, einem Kind oder einem Jugendlichen.

Diejenigen, die solche Verbrechen begangen haben, müssen vor Gericht gestellt werden, sowie diejenigen, die ihnen geholfen  und sie gedeckt haben.

Ein Verbrechen ist ein Verbrechen, auch wenn die Täter links stehen. Dies haben Stalin,Mao und die Kymer Rouge bestätigt.

 

Almuth Spiegler: „Otto Mühl: Künstler, Verbrecher, Demagoge.

Zumindest Mühl war auch ein Verbrecher. Er tat, was man in letzter Konsequenz nicht tut in der Kunst, er nahm sich beim Wort und setzte um, was er in den Sechzigern in anarchistischen Manifesten gefordert hatte: die ‚direkte Kunst’, realisiert in einer Kommune, die sich von der Sozialutopie in ein Trauma wandelte, zu einem totalitären Bespitzelungs- und Mißbrauchsapparat.[100]

 

 „Derzeit steigen sie gerade wieder auf ihre Ringelspiel-Schaukelpferde … die Moralattackierer, die letztlich ein wenig peinlich wirken, wenn sie seit Jahrzehnten mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand rennen.“ [101]

- Dr. Rudolf Scholten, Kontrollbank- Direktor,  Kunstminister,  a. D, betreffend Otto Mühl 

 

Schutzwände gibt es tatsächlich.

 

Nachdem Mühl wegen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger, Vergewaltigung, erzwungener Abtreibung und Kindesmißhandlung zu sieben Jahren Haft verurteilt worden war, [102] ist er mit zwei, von Kulturstadträtin Ursula Pasterk hochsubventionierten Gedenkausstellungen geehrt worden. Diese Tatsache ist leider nur von der revisionistischen Seite angeprangert worden. Heute haben die Revisionisten blendende Karten. Ist es nicht endlich Zeit, den Tatsachen ins Auge zu sehen?

 

Unter jenen Kollegen, die für ihn sprachen, sind Christian Ludwig Attersee, Kurt Kalb, Oswald Oberhuber, Arnulf Rainer und Hermann Nitsch, der ihn mit Egon Schiele verglich.[103]

Und viele anderen haben für seine Freilassung unterzeichnet.

 

Auch Grün-Politiker Peter Pilz verwendete diesen Vergleich: „Und was ist dann mit Egon Schiele? Der ist neunmal im Gefängnis gesessen.“[104]

 

(Nach Museum Online Österreich: „Schiele wurde erstens wegen Entführung und Schändung einer Minderjährigen sowie zweitens wegen der Tatsache, daß Kinder bei ihm erotische Zeichnungen sehen konnten, angeklagt. Der erste Anklagepunkt wurde fallengelassen (wahrscheinlich zogen die Eltern des Mädchens die Anzeige zurück), somit fiel die Strafe geringer aus. Schiele verbrachte insgesamt 24 Tage im Gefängnis. Der Richter verbrannte eine erotische Zeichnung während der Gerichtsverhandlung. Noch eine kurze Bemerkung: Der Richter war Sammler erotischer Zeichnungen.“[105])

 

Peter Noever verglich Otto Mühl mit Cellini und Caravaggio, als Bespiele für Künstler, die Gewaltakte übten.[106]

 

Cellini tötete den Mörder seines Bruders in einem Duell. Caravaggio tötete einen Mann im Streit anläßlich eines Tennisspieles. Diese Taten waren nicht „Ausdrücke ihrer Kunst“, sondern Totschläge begangen von Hitzköpfen.

 

Mühls Befürworter und Apologeten bezeichneten die Kommune als „gescheitertes Experiment“.

 

Nach Heinz Sichrovsky von News:Mühl aber versuchte in seiner Kommune als einziger Künstler die Verwirklichung politischer Utopien von der Freiheit der Sexualität und des Eigentums. Er scheiterte grotesk und ging für sieben Jahre ins Gefängnis.“[107]

 

Aber Otto Mühls Schicksal ist untypisch. Sich in Kot zu wälzen, heißt meistens, sich ohne Probleme in Geld zu wälzen.

 

Nachdem Otto Mühl 1998 aus dem Gefängnis entlassen worden war, hat man sein „Dramolette“ am 12. Februar 1998 im Burgtheater aufgeführt mit Hilfe von Peter Turrini, Christian Ludwig Attersee und Einar Schleef. Am 18. Februar ist eine Ausstellung seiner Gefängnismalerei im Österreichischen Museum für angewandte Kunst in Wien eröffnet worden.

 

Claus Peymann erklärte vehement, daß er berechtigt war, das Burgtheater für Mühl zur Verfügung zu stellen, weil „Mühl seine Strafe abgesessen hat“.[108] Sein Stück Muchl ist unter anderem eine Travestie der Justiz, die Mühl wegen Mißbrauchs und Vergewaltigung Minderjähriger verurteilt hat.

 

Mühls „Reue“ für seine Taten: „Ich habe keine Schuldgefühle für das, was ich getan habe.“[109]

 

Und drei Jahre später: „Ich habe in der Kommune schon Fehler gemacht, aber in der Sexualität sicher nicht.“[110]

 

Mühl weiter: „Ich hab keine Feinde. Wer mich nicht liebt, ist ein Psychopath.“[111]

 

Auszug aus dem Brief von Otto Mühl, l8. Juni 2010 an Daniele Roussel, auf das Verlangen von Rudolf  Leopold: „die stellungnahme der jugendlichen damals im gerichtssaal machte mich fassungslos. ich wollte sie befreien und habe sie mit sexueller überschreitung stattdessen überrumpelt und gekränkt. es war auf keinen fall meine absicht. ich hoffe, dass sie mir verzeihen.“

 

Claus und Klaus: Klaus Bachler: „Das Programm der Spielzeit 2005/2006 ist ein besonderer Haltepunkt am Weg einer konseqenten (sic!) Entwicklung.“[112]

 

Am 19. November 2005 ist Hermann Nitsch „in den Tempel der Sprache“ (Klaus Bachler) eingeladen.[113]

 

Otto Mühl Ausstellung im MAK, 3 März 2004: „Otto Mühl. Leben/Kunst/Werk-Aktion/Utopie/Malerei 1960 -2004“ (Originaltitel: „Otto Mühl: Das Leben, ein Kunstwerk“) 3.3-31.5.2004.

 

MAK-Kuratorium: Andreas Treichl, Vorsitzender (Erste Bank, Direktor)

Rudolf Scholten ist Vorsitzender des MAK-Kuratorium, Stellvertretender Vorsitzender Kontrollbank-Direktor und Mitglied im Exekutivkomitee der Bilderberg-Konferenz.

 

 „Otto Mühl ist einer der bedeutesten Künstler der Nachkriegszeit.[114] Es geht nur um das künstlerische Werk von Otto Mühl ... Die Ausstellung ist notwendig, um zu erfahren wer Otto Mühl ist.[115] Die Dinge sind nicht zu trennen.“[116]

- Peter Noever, Direktor, MAK

 

Otto Mühl: „Wir leben hier in einem Kunstwerk, das wir gemeinsam machen, und es unterscheidet sich von jeder bisherigen Kunst dadurch – es ist eine äußerst revolutionäre Kunst – denn diese Kunst lebt tatsachlich. Also die ganze Welt ist für uns das zu gestaltende  – das das im Kunst umzusetzende.“[117]

 

Jene, die Otto Mühls Arbeiten fördern, verbreiten sein Geist. Mühls „Kunst“ und Leben werden als Einheit verkauft. Seine Taten werden mitverkauft. Blut als Farbe bei Nitsch genau so ein kommerzieller Pluspunkt.

 

Blut und Grausamkeit sind die Elemente, die die Ware reizvoll machen, und diese Faktoren ermöglichen den Verkauf zu extrem hohen Preisen.

 

Bundespräsident Fischer schaltet sich ein:

„Ich kenne aber Direktor Peter Noever seit vielen Jahren als jemanden, der in seiner Arbeit im MAK ganz bestimmt nicht die Delikte von Otto Mühl in irgend einer Weise bagatellisieren will, sondern dem es um eine Aufarbeitung dieses tragischen Bereiches geht … wobei wir immer sehr darauf Bedacht sein müssen, uns nicht in Dinge einzumischen, die ohne Einmischung der Politik entschieden werden müssen.[118]

 

Profil: „Der frühere Kulturminister Rudolf Scholten über die Aufregung rund um die große Otto-Mühl-Ausstellung in Wien: „Derzeit steigen sie gerade wieder auf ihre Ringelspiel-Schaukelpferde … die Moralattackierer, die letztlich ein wenig peinlich wirken, wenn sie seit Jahrzehnten mit dem gleichen Kopf gegen die gleiche Wand rennen.“ [119]

 

Schutzwände gibt es tatsächlich.

 

Vergleiche werden gemacht. „In Österreich wird aus der Verhetzbarkeit des Mobs gegen Kunst systematisch Kapital geschlagen … Teheran ist überall. Wo wir es zulassen.“[120]

- Heinz Sichrovsky, News

 

Rudolf Scholten an Gerhard Praschak: „... daß wir nicht in London oder New York leben, wo die Performance ausschlagend sei ... daß in Österreich letztlich die Politik entscheide.“[121]

 

Praschak mußte für Scholten Platz Machen. Nachdem Praschak sich das Leben nahm: „ … mit einem der nicht mehr lebt, kann ich mich schwer auf eine Kontroverse einlassen.“[122]

 

„Mühl hat nie, niemals in der Kommune mit Kleinkindern Sex gehabt. Und wenn Otto Mühl mit 13- bis 14-Jährigem geschlafen hat, wie man sagt, das ist von einer Idee ausgegangen, und nicht eine perverse Idee. Wir haben gedacht, mit 13 ist man sehr reif.“[123]

- Danielle Rousselle, Otto Mühl Archiv, Paris

 

Mühl in Die Zeit: „Ich bin kein Kinderschänder. Das ist doch Blödsinn. Das waren alles entwickelte Mädchen.“

 

Die Zeit: „Die waren 13, 14 Jahre alt.“

 

Mühl: „Ja und? ...Eine habe ich ja angeblich sogar vergewaltigt. Das war aber nicht der Fall. Mir tut es leid, daß sie alle so zerstört worden sind. Sie sind mehr Opfer der Auflösung der Kommune als Opfer der freien Sexualität.“[124]

 

Der Spiegel: „Anläßlich der Mühl-Schau im MAK, in der sie den Versuch einer Rehabilitierung des Künstlers sehen, melden sich nun zwei junge Frauen zu Wort, die neue Vorwürfe erheben: Mühl habe nicht nur, wie bislang bekannt war, Teenager mißbraucht, sondern auch Kinder in jüngerem Alter. In eidesstattlichen Erklärungen schildern die beiden Opfer, wie Mühl sie als kleine Kinder zu sexuellen Handlungen gezwungen habe. Einer der Frauen, heute 29, sagt etwa aus, sie habe als Fünfjährige, umringt von der Führungsmannschaft der Kommune, Mühl sexuell befriedigen müssen. Die beiden nun gegen Mühl auftretenden Frauen sagen, sie seien zur Zeit der Gerichtsverhandlung gegen Mühl von ExKommunarden gezwungen worden, nicht über die Geschehnisse zu reden.“[125]

 

Noch ein Zeugnis: Hamburger Abendblatt Magazin,  25 Juli, 2006, Ein ehemaliges Mitglied schreibt an Dr. Falkenberg:

 „Mühl hat Kinder ab dem Alter von sechs Jahren sexuell mißbraucht. Dies kam im Prozeß gegen Mühl . . . noch nicht zur Sprache . . . Auch die männlichen Jugendlichen der Sekte schilderten uns schwere körperliche, sexuelle und seelische Übergriffe von Mühl und seiner

Führungsgruppe.“

 

WWW Re-Port  Kritische Berichte über Otto Mühl: Pressekonferenz Ex-Kommunarden, Café Landtmann, Wien 1. März 2004: „Otto Mühl hat nach neustem Wissensstand bereits in den 70er Jahren begonnen, Kleinkinder ab dem 4 - 5 Lebensjahr über viele Jahre hinweg regelmäßig sexuell zu mißbrauchen. Dieser, Mißbrauch fand sogar teilweise im Beisein seiner kleinen Führungsgruppe statt und wurde im Prozeß 1991 nicht thematisiert ... In einem Gespräch vor 5 Monaten erwähnte Frau (Claudia) Mühl uns gegenüber, daß sie auch heute‚ generationenübergreifenden Zärtlichkeitsaustausch’ praktiziere.“[126]

 

Otmar Bauer, der Mitbegründer der ersten Mühl-Kommune war, erklärte anläßlich der Präsentation seines Buches 1968 am 5. März 2004, daß die Kinder der neuen Kommune in Algarve, Portugal sexuell mißbraucht werden.[127]

 

Laut eine anderen Quelle werden Kinder schon in Säuglingsalter mißhandelt. Kleinkinder werden nicht nur geschlagen, sie müssen einander schlagen.

 

Florence Burnier, ehemaliges Mühl Kommune Mitglied: „Betreffend: Mißbrauch von Kindern in Europa … Nach der Entlassung aus dem Gefängnis „versteckte“ sich Herr Mühl, begleitet von seinen treuen Anhängern, in Portugal. Er lebt dort, völlig in Ruhe gelassen, mit ungefähr 30 Kindern – und das zuvor betriebene „Programm“ der Mühl‑Sekte wird dort nach wie vor weitergeführt … Auch noch in Österreich lebende Kinder heutiger Sektenmitglieder werden zur ‚Fortbildung’ regelmäßig zu Herrn Mühl geschickt.“[128]

 

In der neuen Ausgabe des deutschen Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ werden erneut Mißbrauchsanschuldigungen gegen den österreichischen Künstler und ehemaligen Kommunen-Gründer Otto Mühl erhoben. Das Magazin berichtet von eidesstattlichen Erklärungen, in denen zwei junge Frauen aussagen, daß Mühl sie als kleine Kinder zu sexuellen Handlungen gezwungen habe. Eine der beiden, heute 29, sagt etwa aus, sie habe als Fünfjährige, umringt von der Führungsmannschaft der Kommune, Mühl sexuell befriedigen müssen. [129]

 

Auszüge aus einem Interview mit Nena Baumann und Silke Vogt (Namen geändert). über ihren Lebenszeitraum vom 4. - 16 . Lebensjahr in der Mühlkommune, geführt von Jürgen Kremb (Spiegel) und Kathrin Pitterling (ARD, Kulturreport), am 17.Jan. 2004.[130]

 

„Eine der Frauen, heute 29, sagt etwa aus, sie habe als Fünfjährige, umringt von der Führungsmannschaft der Kommune, Mühl sexuell befriedigen müssen. Die beiden nun gegen Mühl auftretenden Frauen sagen, sie seien zur Zeit der Gerichtsverhandlung gegen Mühl von ExKommunarden gezwungen worden, nicht über die Geschehnisse zu reden.[131]          

 

Nena:  „Was mir am Herzen liegt ist, daß ich damit vielleicht in irgendeiner Form, auf längere Sicht, den Kindern, die jetzt noch in Portugal mit Otto Mühl leben, helfen kannDie

Menschen, die den Otto unterstützen, denen muß klar sein, daß er ein Mann ist, der mindestens 100 Kinder mißhandelt hat. Blutig geschlagen, sexuell mißbraucht, Kinder gefesselt etc. etc. – und das über Jahre. Das sollen auch die Otto-Fans, Nitsch, Attersee oder Noever usw. wissen. Ich möchte gerne einmal den Nitsch fragen: ‚Nitsch, wie kannst du das mit deinem Gewissen vereinbaren, einen Mensch zu unterstützen, der so viele Kinder mißbraucht hat?‘... Ich war schon über 20 Jahre alt, als ich zum erstemal realisierte, daß ich auch schon vor 13 Jahren mißbraucht wurde. Bis dahin hatte ich das weggesteckt und mir selbst gesagt, ich bin nicht mißbraucht - obwohl ich sehr viele bildliche Erinnerungen daran habe. Scheiße, was hat er mit mir gemacht, kam es mir immer wieder hoch, aber dann habe ich es immer wieder gleich weggesteckt. Ich habe ganz konkrete Erinnerungen an Übergriffe vom Otto. Damals war ich erst 4-5 Jahre alt, vielleicht war ich auch noch jünger. Ich wußte schon, als ich klein war, daß es verboten ist, was der Otto mit mir macht ... und daß ich mit Niemandem darüber reden darf. Und später hat Otto mir gesagt, daß wir Kinder untereinander darüber nicht reden dürfen. Und ich wußte auch, daß er es der Masse, den Leuten gegenüber, verheimlicht. Er hat regelmäßig jede Gelegenheit genutzt, mich zu mißbrauchen. Nachts, aber auch tagsüber.... Beim Prozeß 1991 ist vieles nur teilweise herausgekommen, was wir nicht erzählen konnten oder durften, das war u. a. der frühkindliche Mißbrauch. Ich habe ganz konkrete Erinnerungen an Übergriffe vom Otto. Damals war ich erst 4-5 Jahre alt, vielleicht war ich auch noch jünger. Ich wußte schon, als ich klein war, daß es verboten ist, was der Otto mit mir macht ... und daß ich mit Niemandem darüber reden darf. Und später hat Otto mir gesagt, daß wir Kinder untereinander darüber nicht reden dürfen. Und ich wußte auch, daß er es der Masse, den Leuten gegenüber, verheimlicht. Er hat regelmäßig jede Gelegenheit genutzt, mich zu mißbrauchen. Nachts, aber auch tagsüber. ... Er sieht kleine Kinder immer sexuell. Das wird er immer, und das ist auch der Punkt, über den ich mich geärgert habe. Da kriegt einer 7 Jahre Gefängnis, und wie können sie glauben, daß er irgendwie dadurch gesünder wird! Man kann ja keine schwer pädophilen Leute für ein paar Jahre ins Gefängnis geben und danach wieder zu Kindern stecken. Nach dem Motto: Er hat jetzt seine Strafe abgesessen, und nun brauchen wir nicht mehr hinzuschauen. Und jetzt hat er wieder die gleiche Macht über viele Kinder in Portugal. Daß das noch mal passieren kann, das er mit Kindern ist!?“

 

Silke: „Als damals abzusehen war, daß es zum Prozeß kommen würde, da hat Otto Angst bekommen. Dann hat der die Finger von uns Mädchen gelassen und hat dann aber eine Liste erstellt, welche erwachsenen Männer (ich war da knapp 14 Jahre oder noch nicht einmal, ich weiß es nicht), mit uns schlafen sollten. Davor hatte es Listen gegeben, daß wir mit den Gleichaltrigen, auch Geschwistern und Halbgeschwistern, schlafen mußten. Die Liste wurde von einer erwachsenen Frau geführt und die hat uns alle eingeteilt. Sie hat Einfluß darauf genommen, mit wem man schlafen mußte.“

 

Nena: „Wir durften uns nicht verlieben, nicht einmal in die Gleichaltrigen. Aber wie soll ich mich denn mit 13 Jahren in ein Monster von 64 Jahren verlieben? Das habe ich persönlich auch nicht gepackt. Das war alles ein Horror.... Der Otto Mühl hat nicht nur uns Mädchen während der Kommunezeit mißhandelt, sondern auch die Jungen wurden mißbraucht, geschlagen, gedemütigt. Und einschätzen, was gravierendere Folgen hatte, sollte und kann man auch nicht. Es war für uns alle Missbrauch an unseren Körpern und Seelen. Es gibt kein Kind, das nicht mit Verletzungen aus der Kommune herausgegangen ist. Er kann keinem Kind was Gutes geben. Damals wurden die Kinder teilweise schon mit 3 Wochen ihren Müttern weggenommen. Der Otto wollte diese engen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern nicht. Es gab keine Person, die sich um dich als Kind persönlich gekümmert hat.... Es wurden ja auch Filme in der Kommune gedreht. Da wurde eine Zwangsjacke für eine Filmszene mitgebracht. Da hat er plötzlich die Idee gehabt: "Setzen wir sie in der Schule ein".

Ich wurde im Alter von 10 Jahren in die Zwangsjacke gesteckt (hauptsächlich nur ich und ein anderes Mädchen), dann mit den Füßen an einem Stuhl gefesselt. Und da ich dann geschrien und gespuckt habe und um mein Überleben geschrien habe, da haben sie mich noch geknebelt.... Otto hat mache Kinder gar nicht gemocht, die kamen dann besonders dran. Z. B . hat er einen Jungen blau geschlagen, und der wurde dann noch vom Otto beschimpft, dass er jetzt extra bluten würde. Wie kann man denn extra bluten?! Wir sind gefesselt worden, geschlagen, vor 100 Leuten in der Mitte heruntergemacht worden. Oder ich sollte vor allen Leuten in der Mitte tanzen, wollte das aber nicht, dann hat der Otto die Idee gehabt vielleicht schlagen, und hat mich vor allen Leuten geschlagen, und noch mal schlagen, aber ich habe nicht getanzt. „

 

Silke: „Oder ein Kind wurde öffentlich mit einem Eimer Wasser überschüttet.“

 

Nena: „Ein 3-jähriger Junge hatte Angst vor Stinkwanzen, als Otto davon hörte hat er dem Jungen unter Zwang eine Stinkwanze in den Mund gedrückt, ihn hat er extrem gequält. Oder er hat einem Kind Valium verabreicht - man kann doch nicht ein 8-jähriges Kind fesseln und ihm Valium verabreichen! Denn immer wieder hatten so viele Kinder die Nerven verloren. Durchdrehen war ein geläufiges Wort. Jeden Tag haben mehrere Kinder durchgedreht. Es gibt kein einziges Kind von damals, daß keinen Horror erlebt hat. Und das ist eine Aussage für sich! ... Das Kranke an Otto ist, daß er sehr schlau war. Er hat unsere ganze Kindheit über Witze vor den Erwachsenen über seine Pädophilie gemacht, aber das hat er real täglich gemacht, und die Masse hat über seine Witze gelacht und geglaubt, es ist nur ein Witz. Er war sehr schlau. Damit hat der Otto zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Erstens dadurch, dass er so die Toleranzschwelle bei den Erwachsenen erweitert hat und zweites war die Message an uns Kinder: ‚Hier hilft dir niemand‘... Der Otto ist schwer pädophil und das ist nicht o.k. Er kommt raus aus dem Gefängnis, bekommt seine Ausstellung, und er kann einfach wieder mit den Kindern weitermachen...!“

 

Ja, Kinder werden auf dem Altar der Kunst geopfert. So läuft es eben.

 

Georg Hoffmann Ostenhof schrieb im Profil: „Einige hohe Herren haben sich – so hört man – auf Besuch bei Mühl von den wilden Weibern befriedigen lassen.“[132]

 

Manche wollen was sie wollen im theatralischen Rahmen präsentiert.

 

Nach Manfred Seeh in Die Presse: „1988 und 1989 sind an ausziehende Personen und jugendliche Mädchen stattliche 17,8 Millionen Schilling für günstigere Aussagen in den bevorstehenden Prozessen aus der Kommunenkasse bezahlt worden.“[133]

 

Eine Lappalie

 

Joachim Angerer, Abt Stift Geras, a.D: „…wenn man einen Mitbruder hat, hat man natürlich irgendwo Mitleid, man vergibt …wir waren der Meinung, mit einer Versetzung ist das in Ordnung gekommen…damals noch nicht das gewußt was ich heute weiß…nämlich was Pädophilie ist, welchen Schaden die Opfer erleiden, dann hätte ich ihn ganz sicher sofort aus dem Verkehr gezogen. Das habe ich in dieser Form nicht  gewußt. Das war etwa kirchliche Praxis.” [134]

 

Der Fall Victor Kronberger

 

Victor Kronberger, der Sohn von Julia Kronberger, wird dieses Jahr 10 Jahre alt.

Er lebt derzeit im Kinderheim „Lebensraum Heidlmair GmbH“ in Biberbach, Niederösterreich.

Als Victor 6 Jahre alt war, erzählte er seine
r Mutter oft, wie sein Vater mit seinem Penis spielte, ihn also jahrelang sexuell mißbrauchte. Sein Vater ist ein enger Freund und Kameramann von Otto Mühl.

Der sexuelle Mißbrauch wurde auch in einem öffentlichen Schwimmbad von einer fremden Person beobachtet und von dieser vor Gericht bezeugt. Ebenso bestätigten Spezialisten des Allgemeinen Krankenhauses (AKH Wien) den Mißbrauch. Damals wollte ihr Sohn unbedingt vor Gericht aussagen, was ihm sein Vater angetan hatte, und bei seiner Mutter leben.

Auf Empfehlung der Zeugin hin sind Mutter und Sohn zum Jugendamt gegangen, weil sie hofften, von dort Hilfe zu bekommen. Doch das Gegenteil ist eingetreten: Das Jugendamt schützt den Täter. Es verhindert, daß Victor vor Gericht aussagen darf.

 

Am 22. September 2009 holt die Sozialarbeiterin Ulrike Vesely - ohne dass die Mutter davon informiert wird - Victor von der Schule ab, dies unter Angabe vorgetäuschter Argumente. Er wird in verschiedenen Kinderheimen zwangsweise untergebracht und mit Überdosen Psychopharmaka zwangsmedikamentiert.

 

Obwohl Victor große Angst vor dem Missbrauchsvater hat, wird er von den Heimen gezwungen, sich mit ihm immer wieder zu treffen. All das belastet Victor sehr schwer.

Michaela Österreicher und weitere Personen vom Jugendamt wollen verhindern, dass
Victor und seine Mutter unbegleiteten Kontakt haben, obwohl der Mutter das Besuchsrecht von verschiedenen Gerichten mehrfach zugesprochen wurde. Deshalb wird Victor von Wien in ein Kinderheim nach Niederösterreich verlegt, von wo er seelisch und körperlich krank in die psychiatrische Abteilung des Krankenhauses Amstetten Mauer kommt.

Nach den vielen Jahren der Fremdunterbringung und wegen unerfüllter Sehnsucht nach seiner Mutter kann Victor sein Leben kaum noch ertragen. Er sieht keine Hoffnung mehr und versucht Suizid durch eine mögliche Verwicklung in einen Autounfall. Er kündigt an, sich mit einem Messer selbst zu töten.

Die mehrfach eingebrachten Anzeigen bei Staatsanwalt und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen beteiligte Ämter und Personen wegen Amtsmißbrauch bringen nichts. Es wird nicht ermittelt. Alles wird niedergeschlagen. Die Beschwerde bei der Volksanwaltschaft wird nicht
beantwortet.
Die vielen Medienberichte werden vom Jugendamt ignoriert:

 

http://www.youtube.com/watch?v=VEx3i3gjPTI

freiheit-fuer-victor.npage.at

Lebensraum Heidlmair GmbH

viennanet.info

 

9. Februar 2013, Victor und Julia sind endlich zusammen.


Dagmar Koller Schirmherren Power 4Me und die AAO Kommune

 

 „Aber dann habe ich durch meinen Mann (Helmut Zilk), der Bürgermeister war, alles erfahren, bin da hinausgefahren. Ich bin dorthin gefahren, habe das alles angeschaut.

 

Und ich kenne Otto Mühl sehr gut, weil er im Portugal lebt, und ich habe ihn immer wieder besucht. Und ich habe seinen kleinen Kindern Puppen und Barbie Puppen  mitgebracht, weil sie nichts hatten. Sie hatten im Portugal absolut nichts.

 

Ich habe erfahren, daß die Frauen glücklich waren … Und das ist das Schreckliche. Ich bin in einem Verein gegen sexuellen Mißbrauch als Schirmherrin (Power4me). Ich bin gegen sexuellen Mißbrauch und  kämpfe gegen das.

 

Aber dann, als ich das alles gehört habe, dachte ich, daß ich das Wort Mühl nicht mehr erwähnen darf. Aber man muß es von der Seite der Frauen sehen die dort hingegangen sind haben alles gegeben – ihr ganze Erbe und alles, und waren in dieser Gemeinschaft glücklich und die kleinen Kinder – sieht man doch wie glücklich sie sind.

 

Jeder der es wagt ein minderjähriges Kind zu mißbrauchen gehört wirklich aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

 

Nun wenn das wirklich passiert ist, war die Gesellschaft die zu ihm gegangen ist, wirklich nichts wert. Ich bin da sehr radikal.

 

Warum hat keinen Politiker damals erkannt was sich dort abspielt. Das da niemand in der Öffentlichkeit da Stop gemacht hat…wo war die Politik damals?  Aber ich glaube, daß die Frauen die da mitgemacht haben, glücklich waren.

 

Aber wenn  man ihn jetzt beobachtet, sieht man ja diese Gruppe, die  ist dageblieben, da möchte ich auch dabei sein, die sind lustig … da entsteht was bei ihnen.“[135]

 

Sie hat recht, was die Politik betrifft! Die Kommune ist auch von Theodor Kery, Hilde Hawlicek, Karl Blecha und Helmut Zilk unterstützt worden.“[136]

 

Der Mann mit „einem weiten Herzen“

Bischof Kurt Krenn und Bischof Andreas Laun sind überzeugt, daß
Groër unschuldig war, desgleichen  der verstorbene Helmut Zilk, ehemaliger Bürgermeister von Wien.

Die kirchliche Hochzeit zwischen Helmut Zilk und Dagmar Koller fand am 23. Juni 1990 statt, eine katholische Trauung unter der Leitung von Kardinal Groër.


Zilk und Koller besuchten den Kardinal jährlich zu Weihnachten und an ihrem Hochzeitstag. Zilk: „Ich betrachte den Kardinal als Opfer einer Hetzkampagne. Ich bin kein Kerzerlschlucker, aber die Kirche bedeutet mir was. Und vom Kardinal halte ich sehr viel. Ich habe eine hohe Meinung von ihm. Er hat ein weites Herz.“
[137]  

"Bischöfliche Erklärung" zu Kardinal Dr. Hans Hermann Groër (13.10.2004) [138]

„Wir sind nun zur moralischen Gewißheit gelangt, daß die gegen Alterzbischof Kardinal Hans

Hermann Groer erhobenen Vorwürfe im wesentlichen zutreffen.“

 

Dagmar Koller und die AAO Kommune

 

 „Aber dann habe ich durch meinen Mann (Helmut Zilk), der Bürgermeister war, alles erfahren, bin da hinausgefahren. Ich bin dorthin gefahren, habe das alles angeschaut.

 

Und ich kenne Otto Mühl sehr gut, weil er im Portugal lebt, und ich habe ihn immer wieder besucht. Und ich habe seinen kleinen Kindern Puppen und Barbie Puppen  mitgebracht, weil sie nichts hatten. Sie hatten im Portugal absolut nichts.

 

Ich habe erfahren, daß die Frauen glücklich waren … Und das ist das Schreckliche. Ich bin in einem Verein gegen sexuellen Mißbrauch als Schirmherrin (Power4me). Ich bin gegen sexuellen Mißbrauch und  kämpfe gegen das.

 

Aber dann, als ich das alles gehört habe, dachte ich, daß ich das Wort Mühl nicht mehr erwähnen darf. Aber man muß es von der Seite der Frauen sehen die dort hingegangen sind haben alles gegeben – ihr ganze Erbe und alles, und waren in dieser Gemeinschaft glücklich und die kleinen Kinder – sieht man doch wie glücklich sie sind.

 

Jeder der es wagt ein minderjähriges Kind zu mißbrauchen gehört wirklich aus der Gesellschaft ausgeschlossen.

 

Nun wenn das wirklich passiert ist, war die Gesellschaft die zu ihm gegangen ist, wirklich nichts wert. Ich bin da sehr radikal.

 

Warum hat keinen Politiker damals erkannt was sich dort abspielt. Das da niemand in der Öffentlichkeit da Stop gemacht hat…wo war die Politik damals?  Aber ich glaube, daß die Frauen die da mitgemacht haben, glücklich waren.

 

Aber wenn  man ihn jetzt beobachtet, sieht man ja diese Gruppe, die  ist dageblieben, da möchte ich auch dabei sein, die sind lustig … da entsteht was bei ihnen.“[139]

 

 

Der Mann mit „einem weiten Herzen“

Bischof Kurt Krenn und Bischof Andreas Laun sind überzeugt, daß
Groër unschuldig war, desgleichen  der verstorbene Helmut Zilk, ehemaliger Bürgermeister von Wien.

Die kirchliche Hochzeit zwischen Helmut Zilk und Dagmar Koller fand am 23. Juni 1990 statt, eine katholische Trauung unter der Leitung von Kardinal Groër.


Zilk und Koller besuchten den Kardinal jährlich zu Weihnachten und an ihrem Hochzeitstag. Zilk: „Ich betrachte den Kardinal als Opfer einer Hetzkampagne. Ich bin kein Kerzerlschlucker, aber die Kirche bedeutet mir was. Und vom Kardinal halte ich sehr viel. Ich habe eine hohe Meinung von ihm. Er hat ein weites Herz.“
[140]  

"Bischöfliche Erklärung" zu Kardinal Dr. Hans Hermann Groër (13.10.2004) [141]

„Wir sind nun zur moralischen Gewißheit gelangt, daß die gegen Alterzbischof Kardinal Hans Hermann Groer erhobenen Vorwürfe im Wesentlichen zutreffen.“

 

The Polanski Credo

 

Roman Polanski erklärt:

“Richter wollen junge Mädchen ficken.

Geschworene wollen junge Mädchen ficken.

Alle wollen junge Mädchen ficken.“[142]

 

(Richtig aber falsch, Herr Polanski.

Es gibt Pädophile die andere Wünsche haben.)

 

Der Museumsdirektor  bestätigt

 

Bevor Museumsdirektor Otto Breicha im Dezember 2003 verstarb, bestätigte er, daß es pädophilie Künstlerkreise in Österreich mit internationalen Beziehungen gibt.

Er sagte einer Kollegin, die Informationen weitergeben wollte:

„Man könnte Dich isolieren.“

Die Kollegin: „Bin ich in Lebensgefahr?“

Breicha: „Das ist auch drin.“

 

Entschuldigungen

 

Jetzt regnet es Entschuldigungen. Am 11. Juni 2010 haben sich Otto Mühl und Papst Benedict XVI gleichzeitig entschuldigt.

 

„Suspendierung zweier Priester aufgehoben. Diözesanbischof Egon Kapellari hat am Donnerstag (10. Juni) die Suspendierung der Pfarrer von Gußwerk und Deutschlandsberg aufgehoben. Beide waren im Zuge der Mißbrauchsenthüllungen dienstfrei gestellt worden.“[143]

 

In meine Satire über den Aktionismus, Da-Da Ga-Ga Ka-Ka steht: „Er beschmierte eine Zeitlang Aktmodelle mit Nahrungsmitteln. Aber vor kurzem hat er seinen Stil geändert. Die symbolische Entladung hat den echten Platz gemacht Sein Freund war ebenfalls ein Happening-Mann. Das Schlachten von Lämmern war seine Kunst ... Dies war der Tanz um das goldene Kalb. Nein, es war der Tanz um den goldenen Esel. Ich hörte ein Schnauben und sah einen riesigen, gehörnten Kopf. Es war der Minotaurus. Sein zottiger Tierkörper galoppierte durch die Menge ... Es war eine Nacht, in der ich Mord, Selbstmord und Vergewaltigung erwartet hatte. All dies geschah jetzt vor meinen Augen. Ich konnte nichts mehr unterscheiden. Das Ganze war ein einziger Körper. Ein Körper, der mordete, sich umbrachte und vergewaltigte.“ [144]

 

Hätten die Kulturmächtigen sich mit diesem Text auseinandergesetzt, anstatt mich als Autor kaltzustellen, hätte man den Mitgliedern der Kommune, besonders den Kindern, viel Leid erspart.

 

In der Zeitschrift Menschenrecht, Sept. 1992, schrieb ich: „Es gibt keinen Grund zur Beunruhigung: Einkerkerung bedeutet nicht notwendigerweise das Ende einer Künstlerkarriere. Otto Mühl wird von den Kulturmächtigen weiter unterstützt und hoch subventioniert. Die Tatsache, auf der anderen Seite des Gesetzes gestanden zu haben, kann als Carte Blanche für die Zukunft dienen.“[145]

 

Anfang Juni 1998 hat Martin Humer, der sogenannte „Porno-Jäger“, ein Gemälde von Otto Mühl, das im Rahmen der Ausstellung „Das Jahrhundert der künstlerischen Freiheit“ in der Wiener Secession ausgestellt worden war, mit roter Farbe überschüttet. Im Mühl-Bild werden Mühl, Kardinal Hans Hermann Groër, Mutter Teresa und Bischof Kurt Krenn, ein Humer-Freund und Groër-Beschützer, pornographisch in Comic-Strip-Art dargestellt. Nur die Sprechblasen fehlen. Humer versucht ständig, das Dritte Reich zu verharmlosen und zu verniedlichen. Also, zwei „Entsteller“ haben sich gefunden. Humer hat Mühl, nicht nur finanziell, mit seiner „Aktion“ geholfen

 

Mühl ist fleißig und leistet gute Fließband-Arbeit, die von Museumsdirektoren, so scheint es, gern verschlungen wird. In der Kunst geht jetzt die „Marie“ über alles.

 

Es ist eine Tatsache, daß Mühls Bilder nach seiner Verurteilung wegen sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger im Wert weiter gestiegen sind.

 

Kunsthändler und Käufer sollen sich nicht fürchten. Wenn ein Kunsthersteller die extremste Tat als Kunstwerk begehen würde, würde die Preise seiner Produkte nicht sinken, sondern himmelwärts fliegen.

 

Peter Weibel ist der Hauptideologe der österreichischen Kunstszene und ein brillanter Stratege. 1968 habe ich ein Gespräch mit ihm gehabt. Damals erklärte er: „Kunst kann man nicht mehr machen.“ Er bezeichnete Andy Warhol als Mentor, und Warhols Arbeiten als der Weg der Zukunft. Ein Aufsatz von Peter Weibel heißt “Von der Möglichkeit einer nicht-affirmativen Kunst.“[146]

 

Weibel, die Wiener Gruppe und die Wiener Aktionisten teilten dasselbe Konzept, nämlich die Methode ihres Mentors mit Gewalt zu ergänzen. Weibel ist bestätigt worden. Er und seine Kollegen haben internationale Anerkennung errungen und nicht nur die Kunstwelt beeinflußt und erobert, sondern die Welt an sich mitbeeinflußt. Kunst und humanistische Ideale sind durch Nicht-Kunst und Grausamkeit gegen Mensch und Tier ersetzt worden.

 

Weibel hat sein ganzes Leben gearbeitet, um sein Ziel zu erreichen, die Kunst von der Ästhetik und vom Humanismus zu reinigen.

 

Die Kunst wird von der Kunst gesäubert. Die Literatur wird von der Literatur gesäubert. Die Kultur wird von der Kultur gesäubert.

 

Otto Mühl: „Ich bin die Apokalypse, gehe in Richtung Michelangelo.“[147]

 

Recht hat er gehabt! Ich zitiere die Schlagzeilen vom Standard am 5. Dezember 2001: „Der Körper, die Aktion, der Faschismus. Im Louvre fand anläßlich der Schau ‚Malerei als Verbrechen’ ein französisch-österreichischer Gedankenaustausch zum Alltagsfaschismus und zum Widerstandspotential der Kunst statt. Otto Mühl hochstselbst trat als Gaststar auf, um vorprogrammiertes Lob zu ernten.“[148]

 

Und Geld kann man dabei machen! In der Kunst geht jetzt die „Marie“ über alles. So wie es läuft, haben die bankrottesten Künstler die dicksten Bankkonten.

 

Minimalismus ist allumfassend. Das Ziel ist ein perfektes Null zu schaffen. Und es gibt viele, die das Ziel vollkommen, und doch unvergleichbar erreicht haben.

 

Was man  oft irrtümlicherweise als „Moderne Kunst“ bezeichnet, ist nichts anderes als Mob-Kunst. Mob-Kunst schließt die Moderne Kunst aus.

 

Und natürlich muß die „Wahrheit“ dem Ziel dienen.

 

Ich zitiere Profil: „So wird Nitsch, der in seinem Leben nie ein Tier abgeschlachtet hat, permanent als Schlächter tituliert.“[149]

 

Nitsch: „Sie schlachten das falsche Schwein und kämpfen gegen den falschen Gegner, weil ich nichts mache was einem Tier nur ein Haar krümmt.“[150] „Ich würde keine Tiere umbringen als Kunstwerk. Aber ich sage nicht, daß es keine Kunst ist.[151] „Mühl ist spezialisiert auf Minderjährige und Sex, und ich bin spezialisiert auf qualvolles Martern von Viechern.“[152]

 

 „Nitsch ist der größte Tierfreund, den ich kenne. Eine  schwere Ehekrise im Haus Nitsch, bei der ich anwesend war, entstand über eine Gelse, die von seiner Frau erschlagen worden war. Nitsch ließ seien m Ärger über den sinnlosen Tod eine Lebewesens freien Lauf.“[153]

- Danielle Spera, Direktorin Jüdisches Museum, Wien

 

Nach Zeitungsberichten haben Nitsch und Mühl eigenhändig Tiere getötet. Aus der Wiener Arbeiter-Zeitung: „Bei einer schwarzen Messe schlachteten die Wiener Aktionisten Günter Brus, 36, seine Frau Anni, 31, Hermann Nitsch, 36, und Karl Heinz Cibulka in Neapel ein Osterlamm, kreuzigten das Tier und besudelten sich mit dessen Blut.“[154]

 

Peter Weibel im Standard: „Dabei trat Nitsch mit einem Meßgewand bekleidet auf. (Hanel) Koeck wurde unter anderem ans Kreuz gefesselt, und es wurde ihr ein künstliches Glied in ihr Geschlecht eingeführt. Dasselbe wird später von Koeck in den Mund von Nitsch gesteckt. Ein aufgeklafftes Schaf, blutige Gedärme eines Hasen und eines Rindes werden mit dem Körper der Frau in Analogie gebracht. Schließlich begattete Nitsch Koeck mit dem künstlichen Glied.“[155]

 

Wünsche vom Meister : „Was hat der Rudi (Schwarzkogler) für einen herrlichen Schwanz. Warum hat er mir nicht seine Leiche vermacht? Dabei hat er ihm Monsignore Mauer eingebrockt, der den Bruder Rudi begraben hat.“[156] Rudolf Schwarzkogler verübte Selbstmord als die endgültige „Aktion“. Es wird behauptet, daß Schwarzkogler seinen Penis abgeschnitten hat, bevor er sich aus einem Fenster stürzte.[157]

 

Otto Mauer präsentierte eine Gedenkausstellung für Schwarzkogler in der Galerie St. Stephan. Das Plakat zeigte Schwarzkogler mit nacktem Oberkörper, eine blutige weiße Binde über den Augen. Auch der Tod wird hier als ein Show-Business-Ereignis präsentiert.

 

Nitsch-Kumpel Christian Ludwig Attersee über ein Nitsch-Fest in Prinzendorf: „Eine Mischung aus Zigeunerbaron und Auschwitz.“[158]

 

In der „Partitur“ zum 6-Tage Spiel und Die Eroberung von Jerusalem wird beschrieben, wie Frauen- und Kinderleichen zerfleischt und geschändet werden.[159]

 

Nitsch zu Peter Huemer: „Ich wollte ein Lesedrama schreiben, das man wohl aufführen kann ... Ich bereue kein Wort, was ich in diesem Drama geschrieben habe ... Es gibt eine Idealpartitur, und dieser Idealpartitur möchte ich näher kommen, und das ist der erste Versuch, der Idealpartitur des 6-Tage Spiels näher zu kommen.“[160]

 

Ein Zitat aus der Partitur „ein 7-jähriger knabe wird wie gekreuzigt an die wand genagelt. sein Kopf wird mit quadratischen steinen zerschlagen und zerschmettert, blutiges gehirn tritt aus. das blutige hirn wird mit lauem zuckerwasser gewaschen und gespült.“[161]

 

Mehr aus der Partitur: „...leichen von zweijährigen, einjährigen und neugeborenen kindern werden in den raum gebracht, die haare werden von den köpfen der kinderleichen gerissen, die lippen und die geschlechtsteile der toten kinder werden zerfleischt. Die brustkörbe der kleinen leichen werden geöffnet, die blutig-feuchten gedärme werden herausgerissen, fleischstücke werden von den toten kindern gerisssen. hände und füße werden aus ihren gelenken gerissen. Leichenteile der toten kinder werden im raum herumgeworfen….“[162]

 

Aufklärung: „Zu den Kinderleichen bemerkt Nitsch, daß keinesfalls beabsichtigt wird, Kinder zu töten. Es soll ausschließlich mit schon verstorbenem Material gearbeitet werden.“[163]

 

Hermann Nitschs Konzept (aus Kerstin Braun: Der Wiener Aktionismus): „Nitsch beschreibt diese Ich‑Auflösung im Material bereits um 1959 in seinem ‚Brunstspiel’, wo er die Verwendung elementarer Stoffe wie Blut und rohes Fleisch, das Zerreißen von toten Tieren und Eingeweiden auf literarische Weise als konsequente Fortsetzung tachistischer Intentionen thematisiert….Dabei will er unter Mißachtung aller Verhaltensnormen und jeder rationalen Kontrolle ständig „hineinhacken in die Fleischleiber geschlachteter Tiere, will aufschneiden, ausweiden“[164] will sich in Blutschleim und Eingeweiden wälzen, sich mit Sekreten, Urin und Exkrementen überschütten, sich in organischen Substanzen und Stoffen auflösen.[165]

 

Bischof Egon Kapellari: „Mit Herrn Nitsch habe ich im vergangenen Jahr in der Akademie der Bildenden Künste in Wien öffentlich diskutiert. Dabei habe ich auf seinen unerträglichen Umgang mit der Gestalt Jesu Christi im Libretto ‚Die Eroberung von Jerusalem’ hingewiesen.“[166]

 

Apropos „Eroberung“ Drei Priester haben das Nitsch Museum in Mistelbach gesegnet.[167]

 

Bischof Egon Kapellari: „Msrg. Otto Mauer, der unvergessene Förderer seinerzeitiger Gegenwartskunst…“[168]

 

Es ist nicht logisch Dr. Frankenstein zu ehren, während man das Frankensteinmonster

mißbilligt.

 

(Man soll auch hinzufügen, daß dieses Museum von konservativer Seite ins Leben gerufen worden ist.)

 

Auszüge aus Die Eroberung von Jerusalem: „hat christus eine kuh getötet, legt er sich auf das am rücken liegende abgehäutete noch zuckende tier, schleckt das geschlechtsteil der kuh und steckt seine zunge tief hinein ... hat christus einen stier getötet, legt er sich auf das am rücken liegende abgehäutete noch zuckende tier, saugt am geschlechtsteil des stieres, saugt urin heraus ... und beißt in das geschlechtsteil des stieres … christus liegt auf dem warmen bauch des eben geschlachteten stieres und saugt das blut von jener stelle, wo er die hoden abgetrennt hat … wenn christus ausrutscht, springt nr. 38 auf ihn, steckt seinen erigierten penis in die afteröffnung von christus und begattet ihn.“

 

„die nackte leiche eines neunjährigen mädchens wird auf eine kirchenbank gelegt; das geschlechtsteil des mädchens wird aufgeklafft; mit einer silbersonde wird mehrmals tief hineingestochen; das geschlechtsteil wird mit einem skalpell zerfleischt; zuckerwasser wird auf die blutige wunde geschüttet; nummer 0 saugt und schleckt das gezuckerte blut von dem zerfleischten geschlechtsteil.“ [169]

 

„Was sich hier in Österreich ereignet, ist ein sprachliches Rostock, das Pogromstimmung vorbereitet.[170] Wer keine Kenntnis von der Bedeutung des Rituals und der Körperlichkeit in der Kunst hat und auch nicht den Willen, etwas davon verstehen zu wollen, für den ist auch die Verwendung religiöser Gegenstände nicht mehr als Sudelei und die willentliche Verletzung religiöser Gefühle. [171]

- Dr. Rudolf Scholten, Kunstminister, betreffend Hermann Nitsch

 

 

 

 

 

 

 

Nitsch: „Ich will meiner Arbeit kein humanes Korsette mehr anlegen.“[172]

 

Mehr über die Kunst von Nitsch: „Kunst ist  eine Form der Beichte, wobei man bei der Kunst Moralisches weglassen könnte.“[173]

 

(Goya und ich teilen diese Meinung nicht.)

 

Helmut Butterweck an H.K. bezüglich Nitsch & Co.: „Was du machst würde ich nicht machen. Die moderne Kunst ist ein Teil der antifaschistischen Bewegung.“[174]

 

Faschismus ist eine anti-humanistische Bewegung. Wahrer Anti-Faschismus besteht aus humanistischen Prinzipien und nicht aus menschenverachtendem Geist.

 

Nitsch: „Die Berauschung durch Blut und das Auseinanderreißen von rohem Fleisch soll befriedigend sein … Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.“[175] „Wenn es möglich wäre, würde ich durchaus lieber mit Menschen arbeiten, mit toten Menschen, nämlich mit Leichen.“[176] „Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord durchaus  Bestandteil eines Kunstwerks ist, daß aber jetzt eine andere Verantwortungsebene an den Mörder herantritt ... Also: Kunst kann auch ein Verbrechen sein, sagen wir es so.“[177]

 

Mal so, mal so. Nitsch: „Ich würde keine Tiere umbringen als Kunstwerk. Aber ich sage nicht, daß es kein Kunst ist.“ [178]

 

Nach Josef Dvorak hat Nitsch die ist die Absicht erklärt, als Aktion die Haut von toten Kindern abzuschälen. Kunstkritiker Peter  Gorsen sagte er soll vorsichtig sein. (Erinnerungen an Lampenschirme sind unvermeidlich.)

 

Aber nicht alle wollen Aufklärung. 1990 unterzeichneten mehrere Prominente ein Manifest, mitorganisiert von Peter Huemer, für die vorzeitige Entlassung von Jack Unterweger, einem Frauenmörder, der als „Häfenliterat“  gefördert wurde. Bald nach seiner Entlassung ist er wieder seiner alten Tätigkeit nachgegangen und dann als Frauenserienmörder entlarvt worden.[179]

 

Hätte ich unterschrieben, hätte ich mich  als Mitschuldig für die weiteren Morde nach der Parole betrachtet.

 

(Als Otto Mühl wegen Kindesmißbrauchs angeklagt wurde, gab es auch ein Manifest um ihn zu unterstützen. Die Prominenten sind immer zur Stelle bei solchen Angelegenheiten.)

 

Huemer unterstützt das,  was ich als „Gewalt unter dem Deckmantel der Kunst“ bezeichne. Im Ausschluß[180] prangere ich diese Kunstrichtung an. Seine Reaktion darauf war, während er Unterweger förderte: „Hätte mich das Buch literarisch überzeugt, so hätte ich nicht weiter nach den Details des Inhalts gefragt. So aber komme ich natürlich zur Frage, ob es sich hier nicht um eine höchst persönliche Angelegenheit handelt, deren Darstellung allzusehr in

erratischen Blöcken vorliegt.“

 

Keine Veröffentlichungen , Keine Besprechungen & Kein Altersversorgung!

 

„Kuhner soll nicht in deinem Buch nicht vertreten sein.“

- Gabriel Lansky, der Rechtsberater der SPÖ und der Jüdischen Gemeinde, an Ruth Wodak, Herausgeberin von Das kann einem nur in Wien passieren. Alltagsgeschichten. Diese „Alltagsgeschichten“ von Juden und Jüdinnen.  (Er wurde dabei von Rubina Möhring, der Präsidentin der Reporter ohne Grenzen, unterstützt.)

 

„Herbert Kuhner ist ein überaus schwacher Autor,

von dem man kaum annehmen kann,

daß er Österreich in gutem Sinne vertreten wird. [181]

- Dr. Wolfgang Kraus, Österreichisches Außenamt , Chef der Österreichische Gesellschaft für Literatur

 

„Herr Kuhner, wenn Sie Ihre Sache nicht einstellen,

werden wir den Amtsarzt schicken.“

- Anonymer Anrufer

 

Als es „Komplikationen“ in Bezug auf eine Schriftsteller-Altersversorgung gab (die Grüne Abgeordnete Terezija Stoisits: „Die Fronten sind verhärtet.“), sprachen Konstantin Kaiser und Stephan Eibel mit der Grünen-Politikerin Friedrun Huemer. Sie sagte ihnen, daß sie sich nicht weiter dafür einsetzen sollen.

 

Grund: „Er ist gegen Artmann.“

 (H. C. Artmann ist in Austrian Poetry Today/Österreichische Lyrik heute und anderswo in meiner Übersetzung erschienen.)

Grund: „Du bist nicht in seiner Anthologie.“

(Ich habe Eibls Arbeiten damals nicht gekannt. Ich habe eine Auswahl von Eibels Prosa und Lyrik unter dem Titel Mixed Bag zusammengestellt. - H. K.)

 

„Mit einigem Befremden habe ich Ihren Vorwurf gelesen. Nicht nur, daß ich mich sicher nie in der mir von Ihnen unterstellten Weise über Sie geäußert habe, ich kann mir auch überhaupt nicht vorstellen, daß Konstantin Kaiser oder Stephan Eibel derartiges über mich verbreitet haben … Für Entscheidungen der MA7 ausgerechnet Oppositionspolitiker von Kleinparteien verantwortlich zu machen, scheint mir nicht besonders sinnvoll.
Ich ersuche Sie daher, von weiteren Unterstellungen Abstand zu nehmen und verbleibe mit freundlichen Grüßen Ihr Friedrun Huemer.“[182]

Ich war öfters an dem Dichtertreffen in Struga, Mazedonian eingeladen wo ich eine Auszeichnung für meine Übersetzungen erhalten hatte. Um weitere Einladungen zu verhindern, ist ein offenbar aus Österreich stammendes Gerücht dort verbreitet worden, daß ich ein CIA-Agent sei. (Tatsächlich wurde ich nie mehr eingeladen.)[183]

 

Motivation

 

Die Kulturmächtigen befürworten  und fördern  „anti-Nazi“ Gewalt und Brutalität als Kunstform. Es scheint, daß sie der Meinung sind, daß ich ein denen im Weg stehe und daher aus den wegräumt werden muß.

 

Demokratische“ Vorgänge

 

Schutting„Die magistratsunabhängige Jury (der Kulturabteilung der Stadt Wien) hat sich einstimmig gegen dieses Buch ausgesprochen ... Ich fühle mich an das Urteil dieser Jury gebunden.

- Dr. Ursula Pasterk, Stadträtin für Kultur der Stadt Wien im sogenannten "Gedenkjahr" 1988

(Die Jury: Otto Breicha, Elfriede Mayröcker, Julian Schutting Reinhard Urbach)

 

„Ich möchte  nur eines sagen: im keiner  einzigen Jury der ich angehört habe,

ist  gegen eine Arbeit abgestimmt worden, auch wenn das Dr. Pasterk behauptet:

die Juroren waren einzig, bestrebt, sich auf  die vorgesehene Anzahl

an zu fördernden Büchern /Projekten zu einigen.

Eine Jury, in der gegen vorliegende Arbeiten abgestimmt hätte werden sollen,

hätte ich sofort verlassen auch aus Erinnerung  an Bücher Verbrennungen.“

- Julian Schutting 27. Juli 2003

 

Am 19. März 1990 schrieb Rainer Lendl von der Edition Atelier  an die Verlagsauslieferung: „Wir streichen aus unserem Verlagsangebot den Titel: Kuhner, Der Ausschluß. Bitte veranlassen Sie, daß alle noch lagernden Exemplare an den Autor zugestellt werden.“

Er hat mir damit einen passenden Epilog zum Ausschluß geliefert.

 

Unterweger Prozeß

 

Im Unterweger Prozeß sagte der Anklagevertreter in seinem Schlußplädoyer: „Die vorzeitige Begnadigung von Jack Unterweger war die verantwortungslose Tat einiger weniger Menschen. „Ernest Bornemann, Peter Huemer, Alfred Kolleritsch, Elfriede Jelinek, Gerhard Ruis, Georg Zanger usw.“[184]

 

„Georg Zanger, sein Rechtsanwalt, verlangte, daß die Klage gegen seinen Klienten sofort fallen gelassen wird, weil die ‚Haßkampagne’ in den österreichischen Medien ein faires

Gerichtsverfahren ausschließt.“[185]

 

Zanger: „Es geht hier nicht um Jack Unterweger, sondern um die Medien. Hier geht es ums Geld, ums Geschäft.“[186]

 

Unterweger wurde am 29. Juni 1994 von einem Grazer Geschworenengericht wegen neunfachen Mordes zu erneuter lebenslanger Haft verurteilt.

 

„Mühl ist spezialisiert auf Minderjährige und Sex, und ich bin spezialisiert auf qualvolles Martern von Viechern ... Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord durchaus Bestandteil eines

Kunstwerks ist. [187] Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.“ [188]

- Hermann Nitsch

 

Anwälte wollen Kirche Klagen. Die Opferanwälte der Betroffenen von sexuellem Mißbrauch verschärfen den Druck auf die Katholische Kirche. Zanger und Schostal bereiten eine Klage vor. Opfer berichtet von Selbstmordversuchen. Die beiden Anwälte Georg Zanger und Werner Schostal haben sich zusammengeschlossen und bereiten eine Klage gegen die Kirche vor.“[189]

 

Am 30. Juli 1998 wurde ein Fernsehinterview mit Hermann Nitsch ausgestrahlt. Ich zitiere aus einem Leserbrief der Kronen-Zeitung vom 4. August 1998: „Lieber Herr Bundeskanzler! Würde ihre Tochter nackt als elfjähriges Mädchen auf einer Bühne stehen, ihr Schädel kahlgeschoren und unter der Anleitung des Herrn Nitsch in ihren Geschlechtsteilen herumgebohrt werden, möchte ich wissen, ob Sie dann noch von ‚Freiheit der Kunst’ sprechen.“[190]

 

Im Interview ist erzählt worden, daß dieses Mädchen bei einer Privataktion mit einem Holzpenis penetriert werden sollte. Dies würde mit Erlaubnis ihrer Eltern geschehen, und daß sie schon an solchen Ereignissen teilgenommen habe.

 

Ja, Kinder werden auf dem Altar der Kunst geopfert. So läuft es eben.

 

Doron Rabinovici, Brief an Herbert Kuhner, 19. Dezember 2005: „Gehe an einem Zeitungskiosk vorbei, dann weißt Du, wo die Menschenverachtung jetzt zu Hause ist. Schlag die Kronen-Zeitung auf, dann kannst Du sehen, was mit Frauen real geschieht. Wie, sollte Lore Jarosch gefragt werden, wäre ihr zumute, wenn sie diese Zeitung liest und neben ihrem Leserbrief täglich das Nacktbild ihrer Tochter und die Prostitutionsinserate sieht.“

 

Halbaktfotos und Prostitutionsinserate sind sicher keine lobenswerten Zeitungsinhalte.

Wesentlich aber ist eine Mitteilung über den barbarischen Mißbrauch eines Kindes für Unterhaltungszwecke.  Der Vermittler dieser Information ist hier nicht mein Thema. (Ich sollte aber hinzufügen, daß ich zahlreiche Glossen über diese Boulevardzeitung veröffentlicht habe. Klicke Harry‘s Blog = Viennanet.info.)

 

Die SPÖ ist jetzt mit der Kronen Zeitung eng verbunden.  Helmut Zilk stellte Werner Faymann  Hans Dichand vor. Die Krone unterstützt Faymann seit jeher. Dichand wurde zum „Onkel Hans“.

 

Faymann: „Ich wäre auch ohne die Kronen-Zeitung Bundeskanzler geworden.“[191] „Es gibt eine enge Verflechtung zwischen Politik und Medien, aber jeder bleibt für sich selbst verantwortlich…Ich halte die Kronen  Zeitung für ein starkes Medium, weil sie eine hohe Auflage hat. Ich beschimpfe keine Medien und ich bevorzuge auch keine…Der Boulevard ist so stark, wie ihn der Leser macht.[192]

 

Günther Brus: „Hermann Nitsch erklärte in einem deutschen Fernsehkanal, daß wir alle Dreck am Stecken haben, aber den Mühl haben sie erwischt, und jetzt muß er für uns

büßen.“ [193]

 

Brus: „Ich habe nichts gegen Pornographie, solange es keine Kinder oder

Gewaltpornographie ist[194] …allerdings findet man in meiner Arbeit nicht den leisesten Ansatz von Kinderpornographie!“[195]

 

Brus, der 1997 mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet wurde, zeichnete unter anderem eine von Drähten durchbohrte Frau  und ein lächelndes Kind, das von einem Pferd bestiegen und penetriert wird. Letzteres ist in einem Dorotheum-Katalog von1991 abgebildet. [196]

 

In einem Kurier-Interview mit Karin Kathrein 1993 sagte der zukünftige Preisträger: „Ich habe nie Kot gefressen!“[197] In Wien, eine Dokumentation und Glorifizierung des Aktionismus, herausgegeben von Peter Weibel und Valie Export, ist Brus auf den Seiten 72 und 73 bei so einer Mahlzeit abgebildet.[198] (Ja, unsere Kultur-Kult-Stars nehmen es nicht sehr genau mit der Wahrheit.) Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Darin kann man unsere Kulturelite in flagranti mit Blut und Kot bewundern.

 

Bei einer Ausstellung der Wiener Gruppe im Museumsquartier 1998 wurden mißgebildete Säuglinge in Photokollagen von Gerhard Rühm verulkt. Eine Kollage, zeigt ein Photo eines weiblichen Säugling mit gespreizten Beinen, daneben eine Zeichnung die einen irregierten Penis darstellt.[199]

 

„Sei es das Sechstagespiel von Nitsch, sei es der Biennale-Katalog mit einem Werk der Wienergruppe, das als Kinderpornographie verunglimpft wurde...“

- Peter Wittmann, Staatssekretär für Kultur [200]

 

Wittmann weiter:„Wir garantieren Nitsch den Schutz des Staates für die freie Berufsausübung.“ [201]

 

 „Die Ehremedaille an Hermann Nitsch sei ein Signal, daß die Stadt zu dem steht, was du tust“.

- Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur. [202]

 

„Der Wiener Aktionskünstler Hermann Nitsch erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2005. Wie Staatssekretär Morak am 5. Oktober der Öffentlichkeit mitteilte, sei Nitsch ‚eine zentrale Figur österreichischen zeitgenössischen Kunstschaffens, der in seinem Werk grundlegende Fragen des Menschseins thematisiert’“.[203]

 

„Nitsch ist ein interessanter, ein faszinierender Mensch. Ich könnte mit ihm stundenlang reden ... Ich schätze seinen Geist und seinen Scharfblick.“ [204]

- Bischof Kurt Krenn

 

„Der Nitsch ist für mich die künstlerische Entsprechung des Bischof Krenn. Das heißt es ist ein Paarlauf.“[205] 

- Kuno Knöbl

 

„Ich schätze Jörg Haider außerordentlich, weil er etwas kann. Er gibt zumindest vielen Leuten Hoffnung und wenn diese Hoffnung sich jetzt etwas christlicher inspiriert, kann und wird mir
dies nur recht sein.“ [206]

- Bischof  Kurt Krenn

 

„Nitsch macht eine Entwicklung mit, wo er jetzt wieder die Normalität des Umgangs pflegt. Seine antireligiösen Effekte, sein Aktionismus haben mich gestört. Das, was er künstlerisch schafft, finde ich großartig.“ [207]

 - Dr. Jörg Haider

 

 „Ich habe Nitsch schon geschätzt, als das für einen Politiker noch keine Selbstverständlichkeit war ... Jetzt hat er in der Oper inszeniert. Offenbar ändert sich alles, wenn man in einem etablierten Haus arbeitet.“ [208]

 - Alt-Bundeskanzler Dr. Franz Vranitzky

 

„Die Nitsch-Debatte ist seit langem abgehakt, wie auch die Thomas-Bernhard-Debatte, die Valie-Export-Debatte, die Turrini-Debatte, hoffentlich auch die Peymann-Debatte. Der Wiener Aktionismus ist keine Kulturkampfstätte mehr, der ist längst kanonisiert und hängt im Museum. Heute am Aktionismus Anstoß nehmen zu wollen, disqualifiziert nur den Anstoßnehmer.“ [209]

- Sigrid Löffler, Kritikerin

 

„Da hatte  man  geglaubt, Hermann Nitsch Sicht auf die menschliche Existenz habe einen Punkt ‚Jenseits von Gut und Böse‘ erreicht. Er sei fraglos geworden und stünde jetzt außerhalb jedes Streits. Alle Einwände sein endgültig ausgeräumt, seien mit guten Gründen und überzeugende Argumenten widerlegt ... Ausgerechnet Tierquälerei dem praktizierenden Tierfreund Nitsch aus Anlaß der Proben zu einer Aufführung des ‚Orgien Mysterien Theaters‘ an der Leipziger Bühne vorgeworfen …Das mag bewundern. Auch wenn solche Stimmen aus der ‚rechten Ecke‘ zu stammen schienen.“[210]

- Wieland Schmied, Kritiker

 

 „Man hat Hermann Nitsch gelernt. Man hat begonnen, ihn zu verstehen ... man denkt tiefer. Nur die Ewig-Gestrigen verstehen ihn nicht.“ Alfred Worm, Journalist.[211]

 

“ Ich verstehe Nitsch, und deswegen lehne ich ihn ab.

 

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.

- Ignazio Silone

 

In einer totalitären Gesellschaft steht die Kunst außerhalb der Kritik. Konformismus in der Kunst heißt, das Spiel ist aus.

 

Ein Mann, der später zu einem mächtigen Kulturträger avancierte, zeigte seine Verachtung für die Menschheit während des Vietnamkrieges: Er masturbierte gemeinsam mit seinen Kumpeln bei einer Photoausstellung verletzter vietnamesischer Kinder in Graz. Diese Taten werden immer interpretiert, aber für mich ist keine Interpretation notwendig.

 

Wien im Jahr 1968: „Der sozialistische Studentenbund SÖS lädt zur Veranstaltung ‚Kunst und Revolution‘ in den Hörsaal 1 der Uni Wien. Man will abrechnen mit der Bigotterie in Österreich und dem autoritären Mief der Nachkriegsjahre. Pamphlete werden gelesen, Brandreden gehalten. Der junge Aktionist Günter Brus springt auf den Tisch, ritzt sich mit einer Rasierklinge die Brust, stuhlt, uriniert und bricht auf die österreichische Nationalflagge. Dabei singt er die Bundeshymne.[212]

 

Großartig! Solche Taten sind Tugendhaft geworden!

 

Eine Beschreibung von Peter Weibel, einem Beteiligten an der Uni-Aktion vom 7. Juni 1968: „Der Brus hat schon angefangen, sich auszuziehen und nackt auf das Podium zu stellen, und während des Verrichtens der Notdurft und während des Onanierens hat er die Bundeshymne gesungen ... dann ist ein vermummter, uns bekannter, aber nach außen anonymer echter Masochist aufgetreten, den der (Otto) Mühl im Bademantel (blutig)

ausgepeitscht hat.“[213]

 

(Nach dieser Veranstaltung hat Msgr. Otto Mauer in der Galerie nächst St. Stephan den Hut

herumgereicht um für Gerichtskosten seiner Künstler zu sammeln.)

 

Peter Weibel analysiert: „Wir wollten über das KZ‑Leben so eine Art Comic‑Strip machen.“[214]

 

Was vorher hinter der Bühne stattfand, wird jetzt auf der Bühne präsentiert.

 

Es folgen „Vergleiche“:

 

„Es war eine unvorstellbare Hexenjagd (nach der Uni-Aktion von ‘68), man muß sich vorstellen, in einer Demokratie. Man muß sich vorstellen, wie das damals war, wenn man Jude war im faschistischen System, wenn schon die Leut’ in einer Demokratie sozusagen auf Distanz rücken und einem nicht mehr die Hände schütteln.“ Kulturkommissar Peter Weibel.[215]

 

<pre style="margin-right:5.65pt;text-align:justify">„Ich komme mir vor wie ein Jude. Geistiger Jude.“ Otto Mühl.[216]</pre>

 

In einer totalitären Gesellschaft steht die Kunst außerhalb der Kritik. Konformismus in der Kunst heißt: das Spiel ist aus.

 

Ein Mann, der später zu einem mächtigen Kulturfunktionär avancierte, zeigte seine Verachtung für die Menschheit während des Vietnamkrieges: Er masturbierte gemeinsam mit seinen Kumpeln bei einer Photoausstellung verwundeter vietnamesischer Kinder in Graz. Diese Taten werden immer interpretiert, aber für mich ist keine Interpretation notwendig.

 

Eine Beschreibung von Peter Weibel, einem Beteiligten an der Uni-Aktion vom 7. Juni 1968: „Der Brus hat schon angefangen, sich auszuziehen und nackt auf das Podium zu stellen, und während des Verrichtens der Notdurft und während des Onanierens hat er die Bundeshymne gesungen ... dann ist ein vermummter, uns bekannter, aber nach außen anonymer echter Masochist aufgetreten, den der (Otto) Mühl im Bademantel (blutig)

ausgepeitscht hat.“[217] Der “Masochist” war Journalist Olschewski.”[218]

 

„Wir waren ja Anti-Kunst. Daß die Aktionisten später zur Malerei zurückkehrten, also zur Kunst, war für mich ein Widerspruch. Das zeigt im nachhinein, daß Oswald Wiener und ich die schärfsten antikünstlerischen Agenten der Bewegung waren. Die Inhalte der Aktionen, der ursprüngliche Elan, der uns antrieb – nicht die Art und Weise und die Umstände – gefallen mir noch heute. Die Attacken gegen die Kunst, das Bildungssystem, die Finanzpolitik – ich hielt ja eine Rede gegen den Finanzminister (Stephan Koren)– sind noch heute aktuell.[219]

 

Auszug: „er war ein krüppel und wollte mir immer zeigen, daß er einer ist wie ich.“

 

Sind vergangene Tage wirklich vergangen?

Oder hat man sich einfach geistig daran eingeknüpft?

 

Konstatin Kaiser:„Bemerkenswert jedoch ist die in allen Manifestationen der Wiener Gruppe (im engeren Sinn) zu registrierende fast vollständige Anästhesie, Empfindungslosigkeit gegenüber dem unter der Herrschaft der Nationalsozialisten erst wenige Jahre zuvor Geschehenen, gegenüber der Vertreibung und Deportierung von mehr als zehn Prozent der Wiener Bevölkerung, gegenüber Arisierung, Ausgrenzung, Massenmord.  Die gedemütigten, verfolgten, exilierten Juden kommen thematisch-stofflich in den Texten der Wiener Gruppe einfach nicht vor; in dieser Literatur sind sie wie vom Erdboden verschwunden, von den „Zigeunern“ und den Euthanasieopfern der Nationalsozialisten ganz zu schweigen. Diese trockene Feststellung trägt natürlich nichts zur immanenten Interpretation der literarischen Texte bei; sie sagt ganz banal, was diese Texte nicht enthalten.  In Anbetracht des nicht bloß Episodischen des Nationalsozialismus, der historischen Katastrophe, die er darstellt, des tiefen kulturellen Bruchs, den er verursachte, und des Ausmaßes der im Nationalsozialismus verübten Verbrechen ist die völlige Ausblendung der NS-Zeit in den Texten der Wiener Gruppe ein bestimmtes Nicht-Dasein, eine Abwesenheit, die in den Texten für mich gegenwärtig ist.“[220]

 

Kein Kommentar ist ein Kommentar.

 

Faschingsball im Erziehungsheim St. Martin, Schwarz, Tirol (im gleichen Jahr)


Nach mehr als 40 Jahren bricht eine Frau ihr Schweigen.

Maskenball 1968: „Die Erzieherin M. hat vier, fünf Mädchen beim Namen gerufen, mich auch. Es sind fünf Männer ins Zimmer ge­kommen."Der erste Mann sei über sie, die damals 16 Jahre alt und jungfräulich war, hergefallen. „Er hat mich vergewaltigt.“ Auch ein Zweiter habe sie sexuell mißbraucht. Die anderen sollen anschließend ihre Notdurft auf dem Mädchen verrichtet haben."Es waren fünf Bundesheerler. Keine jungen Rekruten“, betont Hanni P., „das waren erwachsene Männer. Ähnliches sei beim Maskenball 1969 geschehen.“[221]

 

Frage: Wann eigentlich ist das Dritte Reich zu Ende gegangen?

 

Peter Weibel analysiert:

„Wir wollten über das KZ‑Leben so eine Art Comic‑Strip machen.[222]

 

Es folgen „Vergleiche“:

 

„Es war eine unvorstellbare Hexenjagd (nach der Uni-Aktion von ‘68), man muß sich vorstellen, in einer Demokratie. Man muß sich vorstellen, wie das damals war, wenn man Jude war im faschistischen System, wenn schon die Leut’ in einer Demokratie sozusagen auf Distanz rücken und einem nicht mehr die Hände schütteln.“ [223]

- Kulturkommissar Peter Weibel.

<pre style="margin-right:5.65pt"> </pre><pre style="margin-right:5.65pt">„Ich komme mir vor wie ein Jude. Geistiger Jude.“[224]</pre><pre style="margin-right:5.65pt"> - Otto Mühl.</pre><pre style="margin-right: 5.65pt"> </pre><pre style="margin-right:5.65pt">„Mit uns, mit der FPÖ, macht man das, was man früher mit den Juden gemacht hat. Wir sind die Palästinenser Österreichs.“[225]</pre>

- Dr. Jörg Haider.

 

„Wir sind die neuen Juden. Das war wie die Reichskristallnacht!“ [226]

- H.-C. Strache auf dem Korporationsball  2011

 

Peter Weibel ist auch Mitherausgeber des schon erwähnten Wien-Buches. Ein Höhepunkt dieses Werkes sind Photos der Mitherausgeberin Valie Export bei der Fellatio mit Weibel. Der Herausgeber wortwörtlich: „Als Valie Export meinen Schwanz lutschte könnte man es sehen.“[227] Ebenso ist „Kriegskunstfeldzug“ eine Aktion in Köln dokumentiert, veranstaltet von Weibel und Export, wo die Aktionisten sich und das Publikum mit Ochsenschwanzpeitschen schlagen. Schließlich sind Stacheldrahtballen, Bierflaschen und Äther ins Publikum geworfen worden.[228]

 

Das ist alles kein Spiel und darf nicht zu einem Spiel gemacht werden!

 

Im Wien-Buch findet man auch Photos von ermordeten Kindern, verstreut zwischen Photos von Gedärme-Aktionen von Hermann Nitsch.[229] Ja, auch Kindesmord ist ein Teil des Show Business. Nitsch: „Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.“[230]

 

Dies alles bildet eine ideologische Unterlage für „Snuffing“ als Kunstform. In den Achtzigerjahren, der amerikanische Autor-Journalist Nino LoBello erzählte mir, daß er Behauptungen von „Snuffing“ nachgegangen hat, aber daß er von österreichischen Ämtern blockiert worden war. Er sagte, daß Karla Kraft. in Wien und Sigrid Walter, eine Photographin in Brüssel Informationen hatten (Namen geändert). Ich traf Kraft in Wien; sie sagte mir, daß Walter Unterlagen hatte, aber als ich Kraft wieder anrief, sagte sie, daß ich weder sie noch ihre Freundin weiter kontaktieren sollte, weil sie beide bedroht worden sind.

 

Günter und Anni Brus scheinen eine andere Meinung als Nitsch zu vertreten: „Die Kunst ist frei oder sollte frei sein. Der Künstler aber hat als Mensch die gleiche moralische und soziale Verpflichtung und ist mit gleichen Maßstäben zu messen wie jeder andere Mensch.“[231]

 

Ein Schlüsselsatz von Weibel: „Entweder uns geht’s gut oder die Welt geht in die Luft.“[232]

 

Weibel über sein Aufsatz Für Menschen verboten: „Und politisch, ja es war teilweise ein Lob auf Verbrechen, auf Amoklauf und Attentat, daß diese Leute die eigentlichen Helden der Freiheit sind, ja, und daß sich im Amoklauf und im Mord und Attentat der eigentliche Mensch erst verwirklicht ... und ich wäre froh, wenn ich schon die Kraft hätte so etwas zusammenzubringen wie die Attentäter und Amokläufer, das sind einzigartige menschliche Leistungen für mich.“[233]

 

Politische Probleme sind ganz einfach zu lösen. Gerhard Roth: „Wenn die Demokratie in Gefahr ist, ist Nachdenken über ein Attentat immer aktuell“.[234] Roth zu Peter Huemer: “Hitler ist aus einem demokratischen Staat gewachsen, wurde auch gewählt... Müssen wir darauf warten, wenn es so eine Entwicklung gibt, bis die totalitäre Situation eingetreten ist, mit dem Schießen?“[235]

 

(Niederländischer Rechtspopulist Pim Fortuyn erfuhr diese „Lösung“ im März 2002. Und Niederländischer Filmemacher Theo van Gogh erfuhr die „Lösung“ im November 2004.)

 

Claus Peymann: „…zu gewöhnlichen Mördern, die töten, nachdem sie eine Frau vergewaltigt haben oder die töten, um sich zu bereichern. Diese Terroristen (Bader-Meinhof) haben getötet, weil sie glaubten, mit ihren Morden etwas gegen die Ermordung von hunderttausenden von Kindern und Frauen in Vietnam tun zu können, weil sie glaubten, etwas gegen das Elend in der Dritten Welt tun zu müssen. Wie Brecht seine Johanna der Schlachthöfe sagen läßt: „Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht...“.[236]

 

(Ja, und deswegen haben sie sich in palästinensischer Terror-Camps aufgehalten  und mit

Flugzeug-Entführer alliiert die Juden fürs töten unter den Passagieren gesucht haben.)

 

Ulrike Meinhof: “Auschwitz heißt, daß sechs Millionen Juden ermordet und auf die Müllkippen Europas gekarrt wurden als das, als was man sie ausgab – als Geldjuden.“[237]

 

Peter Weibel entblößt sich: „Schwanz ‘raus! Exhibitionisten an die Front ... Wir schlagen Staatsbürger zu Menschen zusammen!“[238]

 

„Da gab es lange vorher Günter Brus, der in der Uni defäkierte und onanierte. Valie Export und ich haben das Tapp- und Tastkino gemacht. Das waren Schocks! …Wir waren Pioniere! ...Wir hatten den Eindruck, daß jeder von uns eigentlich Patient ist.“

Samir H. Köck: „Wo manifestiert sich dieses Böse Heute?“

Weibel: „Etwa im niedrigen Niveau der Unterhaltung … Heute  bewegt sich das Fernsehen immer mehr auf ein Unterhaltungsniveau zu,

das weit unter jenem der Nazi-Ära ist. Man sieht nur noch Menschen, die in diesem Medium sich entwürdigen lassen.“[239]

 

Er hat es gesagt.

 

Erzählt von einem Haupt-Entwürdiger.

Frage: Nur im Fernsehen?

 

Peter Weibel „aus dem vortrag bei kunst und revolution, 7.6.68 über finanzminister dr. koren“:

„ich kannte universitätsprofessor dr. stephan koren. er war ein krüppel und wollte mir immer zeigen, dass er einer ist wie ich. mir zum beweis hat er sich zum minister hinaufgeangelt, auch nur mit einem arm, der arme. doch wenn finanzminister koren mit der linken hand sein zumpferl aus der hose fummelt, linkisch daneben spritzt und die urintropfen am parlament abstreift, wenn das krüppel koren bei öffentlichen ansprachen den linken arm als grauenerregendes monument seiner vertanen und verstümmelten menschlichkeit in die luft streckt, eine bewegung, der die gravitationsgesetze kaum ihren segen verleihen wollen, wenn das krüppel koren über wochenschau und fernsehen so sengend in die volksfluren einbricht dass jedem gesunden österreicher vor entsetzen über diesen ausatz der nation die pupille platzt.“ [240]

 

Nochmals Weibel:„... daß sich im Amoklauf und im Mord und Attentat der eigentliche Mensch erst verwirklicht ... und ich wäre froh, wenn ich schon die Kraft hätte so etwas

zusammenzubringen wie die Attentäter und Amokläufer, das sind einzigartige menschliche

Leistungen für mich.“[241]

 

Ein Zitat aus Oswald Wieners Kultroman: Die Verbesserung von Mitteleuropa, „purim ein fest für heimito dr. von doderer“: „ich komme dann sofort, auf den ‚flügeln des
hasses’, hol mich der teufel, und hau sie in die goschen, hau alle in die goschen wie ein maniak und hol mich der teufel, das wird der grösste intellektuelle genuss meines lebens sein.“[242] Und weiter: „jemand, der aussieht wie ein jude, wird in einer ecke, kopf voran, ständig an die wand geworfen.“[243]

 

Oswald Wiener: „Wir haben schon daran gedacht, Leute umzubringen, als Kunstwerk oder so – wenn das radikal ist. Aber es ist nicht geschehen. Bayer, Achleitner, Rühm und ich haben uns zwei, drei Jahre lang fast täglich zu intensivieren Diskussionen getroffen.“[244]

 

Hermann Nitsch: „Ich könnte mir vorstellen, daß ein Mord durchaus Bestandteil eines Kunstwerks ist, daß aber jetzt eine andere Verantwortungsebene an den Mörder herantritt ... Also: Kunst kann auch ein Verbrechen sein, sagen wir so.[245] Das Töten war und ist außerhalb des ethischen Urteils.“ [246]

 

Es hat den Anschein, als habe sich der Kreis geschlossen.

 

Blut- und Kot-Kunst ist mit Blut- und Boden-Kunst geistig verwandt und ist aus derselben Quelle entstanden. Der Nationalsozialismus hat den Aktionismus und dessen Akzeptanz ermöglicht.

 

Oswald Wiener nochmals: „Es war mir zum Beispiel auch nicht ganz einfach, meinen Urin zu trinken oder meine Scheiße zu löffeln ... Lange vor dem Aktionismus haben Rühm und der Bayer geschrieben: Scheißen und Brunzen sind Kunsten.“[247]


Im Frühjahr 1995 lief eine offizielle österreichische Ausstellung in 565 Fifth Avenue in New York zur Ehrung prominenter Vertriebener aus der Nazizeit. Der Organisator der Ausstellung ist Peter Weibel, der auch Mitherausgeber des Buches Vertreibung der Vernunft/The Cultural Exodus from Austria ist.[248]

 

Selbstverständlich erschien ein Artikel von „Staberl“, dem Starkolumnisten der Kronen Zeitung, ein Blatt, das bekanntlich nicht als liberal gilt, über Weibels Vertriebenen-Ausstellung in New York. Staberl und Seinesgleichen sind die andere Seite der Medaille.[249]

 

Meines Erachtens wurde die gute Arbeit der Wissenschaftler des Vertriebenen-Buches durch die Mitarbeit von „Kulturkommissar“ Weibel vermindert und die Vertriebenen kompromittiert anstatt geehrt. Die Erwähnung meines Namens erfolgte ohne mein Wissen.

 

Die Opfer der Barbarei können nur von Gegnern der Barbarei geehrt werden. Inhumanität kann nur durch moralische Kraft bekämpft werden.

 

Von Juli bis Oktober 1997 Wien wurde die Ausstellung Masken: Versuch über die Shoah im Jüdischen Museum gezeigt. Die Totenmasken, die kahl und nüchtern ausgestellt sind, sind ein Zeugnis von nazistischer Grausamkeit und Unmenschlichkeit. Die Nazis wollten mit Kopfform und Gesichtszügen die Minderwertigkeit all jener Insassen von Konzentrationslagern beweisen, die sie für diesen Zweck ermordet haben.

 

Die Masken mit den dazugehörigen Totenschädeln sind von Patricia Steines 1991 auf dem Dachboden des Wiener Naturhistorischen Museums entdeckt, die Totenschädel von der Israelitischen Kultusgemeinde begraben worden.

 

Um der Ausstellung ein bißchen Buntheit zu verleihen, sind Valie Export, née Waltraud Lehner, und Elfriede Jelinek eingeladen worden, daran teilzunehmen, mitzugestalten und zu kommentieren. Hinter den Masken versteckte Kameras haben die Empörung der Zuschauer aufgenommen, die sich dann im Nebenzimmer betrachten konnten. Sicher ein Export-Einfall.

 

Gleichzeitig mit Masken: Versuch über die Shoah lief im Literaturhaus Elfriede Jelinek: Echos und Masken, ein Multimedia-Lob-Spektakel, sogar mit einem Monitor am Boden. Die Jelinek-Einladung ist vom Museum mitgeschickt worden. Jelinek hat auch Exports Ausstellung im Museum des Zwanzigsten Jahrhunderts im März 1997 eröffnet.

 

Nachdem Valie Export eingeladen worden war, im Wettbewerb für das Mahnmal für die Opfer der Shoah am Judenplatz teilzunehmen, hat sie sich mit dem Holocaust auseinandergesetzt. „Nicht im direkten Zusammenhang, bzw. aus einem vorgegebenen Anlaß, wie durch die Einladung zum Wettbewerb passiert ist.“[250] Sicher wird sie etwas Interessantes beitragen können, da Gewalt in ihrer Arbeit an erster Stelle liegt. Exports antifaschistisches Mahnmal in Allentsteig, Niederösterreich, ist 28. August 1999 enthüllt worden.

 

Aus einem Artikel im Standard, 1994: „Pariser Kunst-Einsichten in den klaffenden Leib: Ich-Bespiegelung und Sadomasochismus: „Gina Pane und Valie Export verletzen sich mit Rasierklingen ... Exports poetisch-scharfe Installation Zwangsvorstellungen zählt zu den reflexiven Ausnahmen in Teil zwei, wo die Faszination für Körperöffnungen obsessionell- provokativ in den Mittelpunkt rückt.“[251]

 

Also, um befreit zu werden, muß die Frau erniedrigt und bestraft werden.

 

Das Ziel aller brutalen Pornographen ist, Frauen zu erniedrigen.

 

Das kommt in jedem Porno vor ist die Überschrift für ein Profil-Interview mit Elfriede Jelinek, aus dem ich zitiere:

Profil: „Das grausamste Bild, das Sie erfunden haben, um diesen Haß zu beschreiben, ist eine Selbstverletzung.“

Jelinek: „Das habe ich nicht erfunden.“

Profil: „Die Frau zerschneidet sich mit einer Rasierklinge die Scheide.“

Jelinek: „Das habe ich wirklich getan.“ Und eine politische Meinung.

Profil: „Können Sie erläutern, warum Sie Kommunistin geworden sind?“

Jelinek: „Ich glaube, daß der Mensch schlecht ist, das ist mein Evangelium, und ich meine, daß man ihn zügeln muß, weil er sich sonst wie die letzte Ratte verhalten würde.“[252]

 

Hier ein literarisches Zitat: „Ich entschuldige gar nichts, ich gebe Ihnen den Genickschuß, bleiben Sie bitte einen Augenblick so stehen, damit ich Sie in den Bauch treten kann, wollen Sie einen Augenblick Platz nehmen, Sandy wird Ihnen sofort die Eier eintreten, wenn Judy Ihnen die Kehle durchbeißt, werden Sie noch müder werden, bitte nach Ihnen, Kollege, wollen Sie die Messerstiche in die Nieren, oder in den Bauch ... etc.“[253]

 

Knut Ahnlund, ehemaliger Nobelpreisjuror, über Jelineks Arbeit: „…jammernde und lustlose Gewaltpornographie, geprägt von parasitärem Charakter… sinnlos aggressiv sowie von aufgeblasenem Umfang, der in schreiendem Kontrast zu ausgesprochen dünn gesäten Ideen und Visionen steht Erniedrigung, Demütigung, Schändung, Sadismus und Masochismus sind Hauptthemen ihrer Welt. Sie schließen andere Aspekte des Menschen aus.“ [254]

 

Eine Jelinek-Aufführung, beschrieben im Profil: „Die vielfältigen Folgen des sensationellen Jelinek-Schleef-Events an der Burg ... Martin Brambach in der Rolle des Opfers wurde in der Prügelszene (des Sportsstück von Elfriede Jelinek) bei der Premiere so malträtiert, daß er tags darauf nur mit Krücken spielen konnte.“[255]

 

Die Medien berichteten 1973, daß die eingelegten Vögel, die in der Valie Export-Ausstellung, eingeleitet von Jelinek, im Museum des Zwanzigsten Jahrhunderts im März 1997 nochmals ausgestellt waren, im lebendigen Zustand mit kochendem Wachs übergossen worden waren.

 

Valie Export behauptet in letzter Zeit, daß die Vögel schon tot waren.[256] Kunstkritiker Kristian Sotriffer „bestätigt“ dies: „Die Vögel würden natürlich nicht in lebendigen Zustand ‚verarbeitet’. Die von dem Boulevard Presse verbreiteten Nachrichten waren von derselben Qualität wie jene, nach dem Christian Ludwig Attersee einen Dackel aufblasen würde. Das war Fiktion und diente dem Bürgerschreck.“[257]

 

Export ist 1977 wegen Tierquälerei verurteilt worden. Nach Gerichtsakten: „Valie Export hatte 1975 in der Linzer Galerie für eine Ausstellung einen Wellensittich mit einer Schnur an eine Vogelstange angebunden. Ein weiterer Vorwurf der Anklage, sie hatte für einen Videofilm lebende Vögel mit kochendem Wachs übergossen, wird wegen Verjährung fallengelassen“.[258] Insider behaupten, daß die Vögel zuerst betäubt worden sind. (Sonst hätte der Flügelschlag den Prozeß gestört.) Am 17. März 1997 wurde im Treffpunkt Kultur im ORF eine Sendung über Export ausgestrahlt. In einem ihrer Filme ist die Enthauptung einer Schildkröte, einer Maus und eines Papageis von Export mit blutigem Küchenmesser begonnen, aber durch Zwischenschnitt-Technik nicht gezeigt worden.[259]

 

Export persönlich: „auf einem wird ein vogel mit dünnen schnüren befestigt. ich knie vor dem vogel auf dem podest und übergieße ihn mit flüssigem, heißem wachs, dann übergieße ich meine füße und meine linke hand mit wachs, die rechte hand wird durch das umstoßen des wachsbehälters mit dem kopf über-gossen (sic!). ich befreie mich dann durch ausschneiden der hände mit einem messer, welches ich mit dem mund vom podest aufgehoben habe und zum ausschneiden, vom mund gehalten, benütze. rund um das podest ist ein kreis von nägeln gezogen. auf der zivilisatorischen hochebene des podestes spielt sich das drama des menschen als bildner ab.“[260]

 

Es gibt Menschen auf dieser Welt, die von Gesang der Vögel inspiriert werden – inspiriert zu foltern und zu töten.

 

Auszug aus News, 30 August 2007: „Ja, wir wollten töten!“ Drei Stierer planten den Mord an eine Frau: Grausame „Spiele!“ Sie zündeten wehrlose Tierkinder an. Weil sie Todesschrei hören wollten, zündeten sie Vogelbabys an. Wohl erinnert sich der 19-Jährige (Karheinz) allerdings an den Tag im vergangenen Frühjahr, als Daniel ihm davon erzählte, wie „toll“ es wäre, Tiere zu killen. “Gleich ging's „zur Sache. Ich nahm", schildert Daniel, „ein Feuerzeug und versuchte, die Tiere anzuzünden. Doch sie fingen nicht richtig zu brennen an. Darum hab ich aus einem Mistkübel Zeitungspapier geholt." Der 15-Jährige legte es auf und unter das Nest, setzte es in Flammen. „Es gab ein kleines Feuerwerk". Drei Vogelbabys verkohlten, zwei überleb­ten schwer verletzt. „Das eine haben wir in die Luft geworfen und mit den Füßen weg­gekickt, bis es hin war, das andere nahmen wir mit, gingen zu einer Straße und legten es auf den Asphalt.“ Und dann suchten Daniel und Karl­heinz spitze Steine, mit denen sie später ab­wechselnd auf das wimmernde Tier ein­schlugen und ihm den Kopf abtrennten. „Danach haben wir mit unseren Handys ein paar Fotos von der Leiche gemacht.“[261] 

 

Während des Dritten Reiches sind im Erziehungslager „Kinderland“ die Kinder von den Nationalsozialisten trainiert worden, Vögel eigenhändig zu töten.[262]

 

Die Opfer der Shoah, darunter Mitglieder meiner Familie, haben sich nicht freiwillig an sadomasochistischen Spielen beteiligt. Sie sind einfach abgeholt und grausam ermordet worden.

 

Gewalt in der Kunst und in der Literatur zu zeigen und zu beschreiben als Mittel gegen Gewalt, ist legitim. Aber Gewalt zu befürworten, zu verherrlichen und auszuüben, muß in Frage gestellt werden. Gewalt als Nervenkitzel gegen sich selbst oder gegen „Kollegen“ in der Öffentlichkeit ist abscheulich, aber dies ist nicht die ganze Geschichte. Kindesmißbrauch ist im Wort, Bild und Tat verübt worden und wird auch heute weiter verübt. Tiere zu quälen und zu töten „die als Notbehelf dienen“ läßt die Dimensionen erahnen. Die wahren Absichten sind sehr klar ausgedrückt, und genaue Erforschungen sind fällig.

 

Am 30. Juli 1998 kündigte ein Aktionist in einem Fernsehinterview an, daß er ein elfjähriges Mädchen mit einem Holzpenis bei einer Privataktion penetrieren wird.

 

Ein Mühl-Kommunarde, hat schon 1973 versucht den „Notbehelf“ mit dem Menschen zu ersetzen. Briefbomben waren seine Vorgangsweise.

 

Ich nehme alle Zitate als bare Münze. Warum soll man sie anders betrachten?

 

In der Geschichte der Menschheit, solche Absichten fast immer zu Taten geführt – nachdem die Befürworter Macht und Einfluß erreichten.

 

Worte sind immer eine Vorstufe zum tun.

 

Die Verbrechen des Dritten Reiches sind mit nichts zu vergleichen. Aber Vergleiche zwischen den damaligen und heutigen Befürwortern der Barbarei sind legitim und unvermeidlich. Der Aktionismus erwuchs aus dem Nationalsozialismus. Blut- und Boden-Kunst hat sich zur Blut- und Kot-Kunst entwickelt. Revisionisten und Aktionisten sind Scheingegner. Sie sind vielmehr Konkurrenten. So können sie am besten einander dienen.

 

Im Dritten Reich gab es viele Täter und eine Vielzahl von Mitläufern. Die Mitläufer haben es den Tätern ermöglicht, Millionen zu töten, inklusive Mitglieder meiner Familie. Ich will mein Leben nicht als Mitläufer leben, besonders in den früheren Tötungs-Gebieten.

 

Es gibt tatsächlich eine Freiheit in der Kunst für die, die Gewalt befürworten und unter ihrem Deckmantel ausüben. Aber wenn man als Kulturschaffender dagegen Stellung bezieht, hört die Freiheit auf, und das ganz drastisch! Man wird einfach für vogel-frei erklärt. Die Kulturmächtigen und ihre Vasallen sind sehr konsequent!

 

Die Gegenwart ist ein Schlüssel zur Vergangenheit, und auch umgekehrt.

 

Ich habe mich damit literarisch auseinandergesetzt und dies bewirkte starke Folgen.

1988, zum Goldenen Jubiläum des Anschlusses, erschien „Der Ausshluß/Memoiren eines 39ers.“

 

 „Rückkehr an den Tatort In seinen Memoiren zieht er Bilanz ...

über seine Erlebnisse als Literat nach der Rückkehr ins „neue Österreich“.

Und er beschreibt sie als Kette von unglaublichen Intrigen,

Niederträchtigkeiten, Boshaftigkeiten und Verleumdungen ...

Der Ausschluß bringt Geschehnisse in der österreichischen Literaturszene

ans Tageslicht, die nicht totgeschwiegen werden dürfen.

Auch wenn sich eine magistratsunabhängige Jury der Kulturabteilung Wien

einstimmig gegen dieses Buch ausgesprochen hat.“

- Karin Bauer, Der Standard

 

Am 19. März 1990 schrieb Rainer Lendl von der Edition Atelier  an die Verlagsauslieferung: „Wir streichen aus unserem Verlagsangebot den Titel: Kuhner, Der Ausschluß. Bitte veranlassen Sie, daß alle noch lagernden Exemplare an den Autor zugestellt werden.“

(auf Befehl von Erhard Busek, éminence grise des Wiener Journals und Vorstandsmitglied der Galerie nächst St. Stephan.[263])

 

 „Sie haben ein schlechtes Benehmen.

Was Sie machen, ist ekelhaft.

Sie haben einen Verfolgungswahn.“

- Peter Bochskanl, Chefredakteur des Wiener Journals.

 

Ich bin kein Befürworter der Zensur, sondern deren Opfer. Ich bin in der Tat schuldig, über gewisse Themen Meinungen zu äußern, die manche „Selbstverständlichkeiten“ in Frage stellen, und dies hat gehörige Auswirkungen gezeitigt. Die primäre Taktik ist ein Schlag aus dem Hinterhalt. Manchmal kommt es vor, daß man den „Taktierer“ kurz sieht, bevor er aus dem Blick verschwindet.

 

Ein Prosastück von mir, Princeton nostalgisch, ist im Das kann einem nur in Wien passieren, Alltagsgeschichten, Ruth Wodak, Czernin Verlag, 2001. Klappentext: Diese „Alltagsgeschichten“ sammeln Eindrücke, Erlebnisse, Geschichten, die viele Menschen in Wien erlebt haben oder auch erleben könnten. Allerdings nicht irgendwer, sondern Juden und Jüdinnen aus drei Generationen.

Nach der Veröffentlichung organisierte Gabriel Lansky der Rechtsberater der SPÖ und der Jüdischen Gemeinde ein Treffen in der Wohnung der Herausgeberin um zu erklären, daß ich nicht in dieses Buch gehöre. Er wurde dabei von Rubina Möhring der Präsidentin der Reporter ohne Grenzen unterstützt. [264]

 

Princeton nostalgisch aus Das kann einem nur in Wien passieren, Ruth Wodak, Hrsg., Czernin Verlag, Wien, 2002 und Zwischenwelt 3/2001, Übersetzung: Bruni Blum. Nostalgia for Princeton, published in The Sons of Camus International Journal, London, Autumn, Issue, No. 4, 2006. Literary Short Fiction Writer Award from The Sons of Camus Writers International Journal for Achievement, presented by editor Ann F. Davidson

to Herbert Kuhner on 30 October 2007.

 

„Herr Kuhner, wenn Sie Ihre Sache nicht einstellen,

werden wir den Amtsarzt schicken.“

- Anonymer Anrufer,

 

„Was soll man dir noch antun? Dich ins Gefängnis werfen?“

- Feliks J. Bister, Herausgeber von Das Menschenrecht, a. D.

 

„Es ist mir völlig unverständlich,

wie ein Jude zu den Tötungsgebieten zurückkehren konnte.

 Sie haben sich für die Hölle entschlossen, und dann wundern Sie sich,

daß die Landschaft voller Teufel ist.“

- Cynthia Ozick, Schriftstellerin, USA

 

Juni 2005 fanden drei Veranstaltungen mit der Galerie Charim im Republikanischen Club – Neues Österreich statt. Die Galerie Charim ist die Schaltstelle für Otto Mühl und Aktionistische Kunst in Österreich.

 

Jene, die Mühls Arbeiten fördern, verbreiten den Geist von Mühl. Diese zwei Elemente sind untrennbar.

 

Ich schrieb Doron Rabinovici, Club-Vorstandsmitglied, über diese Verbindung und schlug ein Programm über Kunst und Verbrechen, mit einer Diskussion vor. Am 13. Feb. 2006 bekam ich folgende Antwort: „Ich werde Deinen Programmvorschlag anderen im Vorstand vorlegen, aber ich bin, soviel sollte ich Dir sagen, dagegen. Ich finde das Thema nicht aktuell. Es paßt nicht zu unseren Diskussionsreihen. Es ist uns kein Anliegen. Es folgt nicht der Dramaturgie unserer Veranstaltungen. Bei uns müßte eine bestehende und kontroversielle Debatte, die unsere Mitglieder beschäftigt, widergespiegelt werden.“

 

Die Löwengrube entpuppte sich als Mausloch.

 

Filmemacher Fritz Kleibel: „Verneinung im Six-Pack! – Natürlich spiegelt das Thema kaum jemanden vom ‚Club’ wieder, die meisten werden wohl in irgendeiner Weise Geld in diese Kunst gesteckt haben und wollen daher kein Risiko eingehen.“

 

Ja, es ist nicht „aktuell“, deswegen ist das Thema komplett Tabu. Ja, es ist nicht aktuell, deswegen werden Aussagen über Kindesmißbrauch total ignoriert.

 

Die Kunst war immer eine Bastion gegen die Dunklen Kräfte, aber jetzt wird sie ein Sammelbecken für Dunklen Kräfte. Die Kunst war immer ein Mittel, die Wahrheit zu verbreiten; jetzt wird sie ein Mittel, die Lüge zu verbreiten.

 

Kunst und Verbrechen sind ineinander integriert und untrennbar von einander im Aktionismus. Das verbrecherische Element in der aktionistischen Kunst ist ein Bestandteil der Marketing- und Verkaufs-Strategie.

 

Dies alles findet statt in eine Diktatur mit demokratischer Struktur.

Es herrschen Mittelmäßigkeit, Mitläufertum, Sophismus und Opportunismus.

 

 Barbarei kann niemals eine Reaktion gegen Barbarei sein. Sie ist, was sie ist, auch wenn sie als Kunst deklariert und „kanonisiert“ wird.

 

 „Einigkeit“ in der Kunst bedeutet das Ende.

 

Die ganze Macht und das ganze Geld der Welt können die Wahrheit nicht zu einer Lüge verwandeln und auch umgekehrt.

 

Zum Schluß ein Zitat von Objektkünstler Padhi Frieberger: „Die Nazis haben versucht, die Kunst von außen zu zerstören. Die jetzigen Zerstörer haben sich alles unter den Nagel

gerissen und zerstören die Kunst von innen“.

 

Otto Mühl starb am 26. Mai 2013.

 

 “The song has ended, but the melody lingers on,”

can be varied to

“The Reich has ended, but the spirit lingers on.”

And it lingers at more than one or two specific locations.

 

 

 Anhang:

Hans Schroeder-Rozelle
Herrenberg, den 20. Mai  2003

Offener Brief (Auszug)

An die SPÖ

Zur Im Dezember 2003 geplanten Mühl-Ausstellung im MAK

"Otto Mühl. Das Leben ein Kunstwerk"

Mir geht es darum, daß alle demokratischen Parteien sich einig sind, daß  pädophilie Verbrechen nicht als Kunstwerk dargestellt werden (...) Dieses Eingeständnis der SPÖ ist wichtig  im Interesse der damaligen Kinder  und Jugendlichen, die noch heute als junge Erwachsene unter den Folgen von Mühls schweren Verbrechen leiden (...) Die politische Unterstützung - insbesondere die Erlaubnis einer Privatschule - hat zu einer noch größeren Isolierung der Kinder und Jugendlichen geführt. Hätten die Kinder auf öffentliche Schulen gehen können, hätten vermutlich manche Kinder und Jugendlichen sich einer Lehrerin oder einem Lehrer anvertraut und einiges Leid wäre ihnen erspart geblieben.

Offener Brief (Auszüge)

An den
Geschäftsführer und künstlerischen Leiter des MAK, Wien
Herrn Peter Noever
An die Kuratorin der geplanten Mühl - Ausstellung
Frau Bettina Busse
Berlin
 
Ich stimme durchaus einem  weitgefaßten Kunstbegriff zu.  Es gibt aber eine
Grenze, an der  Kunst aufhört, nämlich wenn Menschenrechte und im Fall von
Mühl insbesondere Kinderrechte  in vielfacher und vielfältiger Weise auf
schwerwiegende Art und Weise verletzt werden.

Otto Mühl hat innerhalb der  Kommune ein auf seine Person bezogenes System
errichtet. In diesem System hat Mühl seinen Machtrausch und seine pädophile

Neigung auf vor allem für die Kinder und Jugendlichen verheerende Weise
„ausgelebt“.

Hier ein  kurzer Auszug von Otto Mühls Verirrungen, Verfehlungen und
Verbrechen:

Herr Mühl vertrat eine Rassenlehre (Fortpflanzung von "genetisch
höher­wertigen Menschen" - womit er insbesondere sich selbst meinte), die an
eine schlimme Zeit aus der jüngeren Geschichte erinnert. Schwangerschaften
mußten von einem "Rat", dem Herr Mühl Vorstand, „genehmigt" werden.
„Ungenehmigte“ Schwangerschaften mußten abgetrieben werden.

 

Die Führungsgruppe um Mühl und ausgewählte Mitglieder konsumierten weiche
und harte Drogen in großem Ausmaß. Auch Jugendlichen wurden Drogen
verabreicht.

Anhand dieser kurzen Stichworte sehen Sie, daß Herr Mühl ein starres
autoritäres System aufgebaut hat, in dem wir damals "gefangen" waren.  Wir
erwachsenen Mitglieder der Kommune waren in gewissem Umfang für unsere
Entscheidung in der Kommune zu leben selbst verantwortlich, wenngleich viele
auch als sehr junge Menschen zur Kommune gestoßen sind.

Dies gilt nicht für die Kinder und Jugendlichen, die keine andere Wahl hatten
als in der Kommune zu leben. Diesen gegenüber hat Herr Mühl schwerste
Verfehlungen und Verbrechen begangen.

Herr Mühl hat viele Kinder und Jugendlichen psychisch und sexuell auf
demütigende Art mißbraucht. Viele dieser Kinder und Jugendlichen leiden
noch heute stark unter den traumatischen Erfahrungen.

Was sollen die heute jungen Erwachsenen denken, wenn das verbrecherische
Handeln eines Menschen, der sie mißbraucht und teilweise vergewaltigt hat,
nun mit einer  Ausstellung „Mein Leben ein Kunstwerk“  in einem bedeutenden
österreichischen Museum als Kunstwerk darstellt wird?

Herr Mühl hat nicht nur schwersten sexuellen Kindesmißbrauch betrieben,
sondern ist verantwortlich für viele see­lische Qualen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene durch ihn  erlitten haben.

 

 

Brief an Franco Frattini

 

 

Florence Burnier

c/o Dr. Heidrun Pirchner

Josefstädterstr.

29/2/36 1080 Wien

florencebumierghotmail.com

 

Wien, 27. 6. 2006

 

Betr.: Missbrauch von Kindern in Europa

 

Sehr geehrter Herr Vizepräsident und EU‑Kommissar für Justiz und Inneres!

 

Mit großem Interesse las ich in verschiedenen Zeitungen Ihren Appell zur Solidarität mit misshandelten und missbrauchten Kindern. Ich wende mich daher in einer Sache an Sie, die mir sehr wichtig ist.

 

In Österreich, wo ich seit 1982 lebe, wurde der international bekannte Künstler Otto Mühl von einem Gericht in Eisenstadt wegen mehrfachem sexuellen Mißbrauch und Vergewaltigung von Kindern verurteilt. Herr Mühl war damals Guru einer Sekte, genannt A.A.0. und regierte im Laufe der Zeit über mehr als 120 Kinder.

 

Die Verurteilung beendete jedoch nicht seinen Machtmißbrauch und den Mißbrauch von Kindern. Nach der Entlassung aus dem Gefängnis „versteckte“ sich Herr Mühl, begleitet von seinen treuen Anhängern, in Portugal. Er lebt dort, völlig in Ruhe gelassen, mit ungefähr 30 Kindern – und das zuvor betriebene „Programm“ der Mühl‑Sekte wird dort nach wie vor weiter geführt.

 

Viele wissen davon – wie ist es möglich, dass nichts dagegen unternommen wird? Auch noch in Österreich lebende Kinder heutiger Sektenmitglieder werden zur „Fortbildung“ regelmäßig zu Herrn Mühl geschickt.

 

Alle meine Anzeigen, Beschwerden an österreichische oder portugiesische Behörden sind erfolglos geblieben.

 

Herr Frattini, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie ein offenes Ohr für meinen Appell haben und meine Anzeige entsprechend weiterleiten und unterstützen.

 

Mit meinen besten Erfolgswünschen,

Florence Burnier

 

***

 

Florence Burnier, Blatt 2

 

Anzeige

 

Ich, Florence Burnier, geboren am 23. Juni 1949 in Paris, wohnhaft in 1080 Wien, Josefstädterstr. 29/2/36, gebe zu Protokoll, daß Herr Otto Mühl, geboren in Grodnau Burgenland, wohnhaft in Portugal, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis Kinder in seiner "Gemeinschaft", wo sie in völliger Isolation von der Gesellschaft gehalten werden, weiterhin sexuell mißbraucht, in Komplizenschaft mit seinen treuen Anhängern.

 

Diese Anzeige ist mit meinem Wissen und Gewissen in Einklang, und es wird nicht möglich sein, das Gegenteil zu beweisen.

 

Florence Burnier

 

Dasselbe Schreiben wird Ihnen auch als Brief zugestellt.

 

***

 

Staatsanwaltschaft Wien

Landesgerichtstrasse 11

1082 Wien   Postfach 400  

Tel. 01 / 401 27

 

 

25 St 590/06y

 

An Frau

Florence BURNIER

Josefstädter Straße 29/2/36

1080 WIEN

                                                                                                                                   Wien am   29.1.2007

 

Betrifft: Ihre Anzeige gegen Otto MÜHL

 

Sehr geehrte Frau Burnier!

 

Bezug nehmend auf Ihre hier am 26.1.2007 eingelangte Anfrage teilte ich Ihnen mit, dass die Anzeige gegen Otto MÜHL wegen §§ 206 Abs. 1, 207 Abs. 1 StGB mangels inländischer Zuständigkeit gemäß § 90 Absatz 1 StPO zurückgelegt wurde.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Mag. Sonja Reiner

***

 

Florence Burnier

Josefstädterstrasse 29/2/36

1080Wien

Cell phone: 0681 10521538

florenceburnier@hotmail.com

 

Vice President Franco Frattini
EUROPEAN COMMISSION
B-1049 BRUSSELS

 

Dear Mr. Franco Frattini, Vice President:

 

I wrote the district attorney as you suggested, informing him about Otto Mühl’s activities concerning child abuse. On January 29, 2007, I received the enclosed letter. The district attorney wrote that Otto, who lives in Algarve, is not under Austrian jurisdiction.

I enclose a photocopy of the letter from the district attorney, an English translation of the letter and a copy of my letter to the district attorney.

Now, there is no further course of action that can be taken in Austria. I do hope that now the European Union will act to abrogate Otto Mühl child-abuse activities.

I am looking forward to hearing from you.

 

Sincerely yours,

Florence Burnier

 

***                         

DG JAI/D/2

Minute

 

 

                             EUROPÄISCHE KOMMISSION

                             GENERALDIREKTION JUSTIZ, FREIHEIT UND SICHERHEIT

 

                                  Direktion D: Interne Sicherheit und Strafjustiz

                                               Referat D2: Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, Zusammenarbeit zwischen   Polizei‑ und Zollbehörden

                                                  Die Referatsleiterin

 

 

Brüssel, den 27 AVR. 2007

JLS/D2/SZ /at D(2007)4809

 

Florence Burnier

Josefstädterstrasse 29/2/36

A‑1080 WIEN

 

Sehr geehrte Frau Burnier,

 

Ihr Schreiben an Franco FRATTINI, in dessen Auftrag ich Ihnen antworte, haben wir dankend erhalten.

 

Ich teile Ihre Besorgnis über mutmaßliche Fälle von Kindesmissbrauch und sexueller Ausbeutung Minderjähriger voll und ganz, muss Ihnen jedoch mitteilen, dass es nicht Aufgabe der Europäischen Kommission ist, in das Tagesgeschäft der Strafjustizbehörden in den Mitgliedstaaten einzugreifen. Die Europäische Kommission betreibt eine sehr aktive Politik auf dem Gebiet des Menschenhandels und des Schutzes der Rechte von Kindern. Die Gerichtsbarkeit ist jedoch allein Sache der Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission ist nicht befugt, in individuelle Gerichtsverfahren einzugreifen.

 

Wie Sie wissen, ist der Schutz von Kindern ein Kerntherna im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung und Entwicklung des Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts in der EU. Die Kommission hat immer wieder die Fortschritte bei den Bemühungen um den Schutz der Kinder vor Missbrauch und sexueller Ausbeutung untersucht. Wie bereits von Herrn Faull in seinem Schreiben vom 18. September erwähnt, können Sie sich über die diesbezüglichen politischen Entwicklungen in Österreich auf der österreichischen Website www.ecpat.at informieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Lotte KNUDSEN

 

Commission européenne, B‑1049 Bruxelles / Europese Commissie, B‑1049 Brussel ‑ Belgium. Telephone: (32‑2) 299 11 11.

Office: LX46 03/130. Telephone: direct line (32‑2) 295.80.66 Fax: (32‑2) 296.76.33

 

***

 

Der Trauzeuge als Wendehals

 

Kunst und Gewalt:

Kontexte der österreichischen Nachkriegskunst

 

Dies diente als Originaltitel für ein Symposium, das im Mai 2003 in Wien stattgefunden hat, mit dem Titel:

 

Von der Romantik zur ästhetischen Religion

Gnosis, Irrationalismus und Antihumanismus in der modernen Kunst

 

Herbert Kuhner, Initiator des Symposiums, wurde von der Beteiligung von Mitorganisator Dr. Michael Ley ausgeschlossen. Mitorganisator Dr. Helmut Kohlenberger blieb neutral und nahm am Symposium teil.

 

Das original-Konzept:

 

Herbert Kuhner

Art and Violence:
Context for Post-War Austrian Art

 

Nazi Art was a simple and sterile depiction of mother earth and the fatherland. The true sado-masochistic, anti-humanist and murderous elements of the movement were missing in its art. Actionist art or “non-art” or “anti-art” has provided what was missing. Actionism does not only depict violence and cruelty, it presents it to the public. The actionists degrade and flay humans and they torment animals and kill them as an ersatz, by their own admission. The editors will draw parallels between National Socialism and actionism, and show that the latter is an outgrowth of the former.

 

Die Übernahme

 

A hatte ein Thema

B hat sich auch damit auseinandergesetzt

A schlug B eine Zusammenarbeit vor

B war einverstanden und meinte,

C würde auch gut dazu passen

und C kam dann hinzu.

 

Danach

ist C mit der Sache weggelaufen

B blieb dabei,

und A fand sich am Ende

draußen vor der Tür.

 

Der ausgesprochene Schurke kann dich nicht verraten.

Nur der Schein-Freund kann das tun.

·                  

The Song Has Ended

 

Otto Mühl starb 26. Mai  2013.

 

“The song has ended, but the melody lingers on,”

can be varied to

“The Reich has ended, but the spirit lingers on.”

And it lingers at more than one or two specific locations.

 

I did my best to stop the abuse over the years, nay decades.

I could not stop it.

I was cancelled out as writer for these efforts.

Herbert Kuhner

Fig. 1

 

 

 

Fig. 2

 

 

Fig. 3

 

 

 

 


[1] Transparent Spezial, ORF, 8. Mai 1996.

[2] Josef Dvorak: „Die Faschisten von heute: Antwort auf Hermann Nitsch“, Neues Forum, Nr. 246, Juni 1974, Wien, S.44; Otto Mühl ZOCK, Aspekte einer Totalrevolution 66/71 München, 1971; Supervisuell 6, Otto Mühl will Menschen schlachten, Zürich, 1970.

[3] Josef Dvorak: „Amoklauf der Aktionisten“, Neues Forum, Sept./Okt. 1974, Nr. 249/250,Wien S. 2.

[4]Peter Weibel, Valie Export: Wien: Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film: Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970.

[5] performance-art-research.de/AndereTexte.htm; Beschreibung von VALIE EXPORT in: www.urban-infill.com/asemie2.htm, 20.02.2004.

[6] Sigrid Löffler: „Banausie am Ballhausplatz“, Profil, Nr.39, 21.Sept. 1992, S. 11.

[7] Peter Weibel, Valie Export: Wien: Ein Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film, Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970, S. 75-78.

[8] Fritz Rumler: „Ein Problem der Umweltverschmutzung?“, Der Spiegel, Nr. 47, Nov. 16, 1970,  Frankfurt, S. 254; Otto Mühl 7, Peter  Noever, Hrsg., Kurator, Museum f. Angewandete Kunst, Cantz Verlag, Ostfildern, 1998, S. 142.

[9] Jürgen Kremb: „Opfer der Kommine“, Der Spiegel, Nr. 10, 1. März 2004, S. 156.

[10] Rudolf Scholten, Profil, Nr. 11, 8. März 2004, S. 147.

[11]Barbara Stöckl, ORF 11.04.2013, 23:00 Uhr.

[12] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[13] Gerhard Jaschke: Das rote Tuch, aus Paula Devarney: „Nitsch: Art of Killing“, Caellian, 9. Okt. 1970.

[14] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität, S. 122.

[15] Danielle Spera: Hermann Nitsch. Leben und Arbeit, Brandstätter, Wien, 2002, S. 9.

[16] „Das Freie Wort“, Leserbrief von Lore Jarosch,  Krone -Zeitung, 4. August, 1998, S. 20.

[17] Gerhard Jaschke: Das rote Tuch, aus Paula Devarney: „Nitsch: Art of Killing“, Caellian, 9. Okt. 1970.

[18] Mojca Kumerdej: „Hermann Nitsch o smrti in ziviljenju“, Delo, 3. Okt. 1992, Ljubljana; ”Im Blutrausch”, News, Nr.30/95,S.190; Sechs Tage blutiges Welttheater, News, Nr.40/96, S.190; The Devil In a Grey Beard, Interview  mit Adrian Searle, The Guardian, 15. Nov. 1997, S. 17; News, Nr. 27, 5. Juli 2001, S. 7.

[19] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[20] Alfred Worm: Club 2, ORF, 7. Feb. 1995.

[21] Wieland Schmied: „Hermann Nitsch: Alte Querelen, aufs Neue ausgebrochen“ Kunstzeitung, August 2013, Nr. 204, Regensburg.

[22] Ebd, S. 140

[23] Oswald Wiener: “Über Kunst, Selbstbeobachtung und Automatentheorie: Ein Gespräch mit Stan Lafleur; Textauszug aus: Eckhard Hammel, Hrsg., Synthetische Welten. Kunst Künstlichkeit und Kommunikationsmedien, Essen: Verlag die Blaue Eule, 1996, S. 199-213.

[24]Geschichte der Menschenrechte, Soll und Haben, Eine Brisante Bilanz, ÖBV-Atrium, Grillparzerstraße 14, 1010 Wien, 31. Jänner 2002.

[25] Josef Dvorak: “Amoklauf der Aktionisten,” Neues Forum, Sept./Okt. 1974, Nr. 249/250, Wien, S. 2.

[26] Fritz Rumler: „Exhibitionisten and die Front“, Der Spiegel, Nr. 17, 21. April, 1969,  S. 194.

[27] Interview Lutz Dammbeck, Regisseur, Das Meisterspiel, Deutschland, 1998.                                 

[28] Michael Ley: „Die Würdigung blieb aus“, Illustrierte Neue Welt, April 1995, Wien, S. 21.

[29] Dieter Bandhauer,  Sonderzahl-Verlag , Brief an Herbert Kuhner,  3 Juli. 2003

[30] Heinrich Himmler, 4. Okt. 1943, anläßlich einer  SS-Gruppenführertagung in Posen.

[31] Die Welt, 29. Nov. 2005.

[32] News, Nr. 530, 30. Jänner 2014, S. 15; freigeisterhaus.de/viewtopic

[33] News, Nr. 530, 30. Jänner 2014, S. 15

[34] Österreich-Nachrichten Online 

[35] Katholische Nachrichten Online, Okt. 2004.

[36] Ewald Stadler, 8. Mai 2002; Der Standard, 5. Juli 2002.

[37] Adolf Frohner, Abendjournal. ORF 2, 19 Uhr 30, 16. Januar 2001.

[38]Peter Huemer, Brief an Herbert Kuhner.

[39] Herbert Kuhner: Die Pestsäule, Nr. 1, Sept. 1972, Wien, S. 69-74; .Der Ausschluß: Memoiren eines Neununddreißigers, Edition 39/Verlag der Apfel, Wien 1988, S. 40-6.

[40] An der Grenze des Erlaubten: Kunst und Zensur in Österreich, ein Projekt des Universitätskulturzentrums Unikum, Klagenfurt, 1996, S. 62.

[41] Peter Weibel, Valie Export: Wien: Ein Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film, Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970, S. 62; Wiener Sonderdruck, 1981, Wien, S. 53.

[42] Kate Connoly, Adrian Searle: “The Devil in a Grey Beard”, The Guardian, Manchester, 15. Nov. 1997.

[43] Interview Lutz Dammbeck mit Helmut Kohlenberger aus dem Film Das Meisterspiel von Lutz Dammbeck, Deutschland, 1998.                                      

[44] Aus dem Film Das Meisterspiel von Lutz Dammbeck, Deutschland, 1998.                                                                 

[45] Josef Dvorak: „Amoklauf der Aktionisten“, Neues Forum, Sept./Okt. 1974, Wien, S.2.

[46] Nach ein ehemaliges Kommunemitglied.

[47] Peter Weibel, Valie Export: Wien: Ein Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film, Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970, S. 75-78.

[48] Fritz Rumler: „Ein Problem der Umweltverschmutzung?“, Der Spiegel, Nr. 47, Nov. 16, 1970,  Frankfurt, S. 254; Otto Mühl 7, Peter  Noever, Hrsg., Kurator, Museum f. Angewandete Kunst, Cantz Verlag, Ostfildern, 1998, S. 142.

[49] Josef Dvorak: „Die Faschisten von heute: Antwort auf Hermann Nitsch“, Neues Forum, Nr. 246, Juni 1974, Wien, S.44; Otto Mühl ZOCK, Aspekte einer Totalrevolution 66/71 München, 1971; Supervisuell 6, Otto Mühl will Menschen schlachten, Zürich, 1970.

[50] Fritz Rummler: „Ein Problem der Umweltverschmutzung?“, Der Spiegel, 1968 (genaues Datum unleserlich), S. 254.

[51] Josef Dvorak: „Amoklauf der Aktionisten“, Neues Forum, Sept./Okt. 1974, Nr. 249/250, S. 2.

[52]Geschichte der Menschenrechte, Soll und Haben, Eine Brisante Bilanz, ÖBV-Atrium, Grillparzerstraße 14, 1010 Wien, 31. Jänner 2002.

[53] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität, S. 9.

[54] Andreas Schlothauer: AGPF AKTUELL III/89 vom 17.11.1989 Seite 8

[55] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität,  S. 121-122.

[56] Seitenblicke, ORF, 6. Juni 1995; Zitate, Kronen Zeitung, 1. Juni 1995.

[57] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität, S. 122.

[58] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[59]Der Standard, 16.09.2007.

[60] Der Standard, 18.09.2007.

[61] Quelle: Günther Kraus, Maler.

[62] Quelle: Padhi Frieberger.

[63] Günther Nenning , „Was Not tat,“ Die Presse, 11. Sept. 1999, Spectrum, S. V, Wien; Originalquelle: Otto Mauer,  These zur Kunst, 1941.

[64] Salzburger Nachrichten, „Geistiger Widerstand“, Martin Behr, Interview mit Bischof Egon Kapellari, S. 14, 19. Nov. 2005.

[65] Hugo Löwy: „Warum Haß?“, Renaissance, Nr. 10, Mai, 1948, Wien, S.10, zitiert aus einem Vortrag Otto Mauers vor einem “Kreis für gemeinsame christliche und jüdische Probleme“ in der Volkshochschule Alsergrund am 10. April 1948; auch erwähnt in Nr. 18, Jan. 1949; Hinweis: Dr. Evelyn Adunka.

[66] Hugo Löwy: „Warum Haß?“, Renaissance, Nr. 10, Mai, 1948, Wien, S.10, zitiert aus einem Vortrag Otto Mauers vor einem “Kreis für gemeinsame christliche und jüdische Probleme“ in der Volkshochschule Alsergrund am 10. April 1948; auch erwähnt in Nr. 18, Jan. 1949; Hinweis: Dr. Evelyn Adunka.

[67] Renaissance, Nr. 18, Januar 1949.

[68] Albert Massiczek: Ich habe meine Pflicht erfüllt. Von der SS in den Widerstand. Ein Lebensbericht; Bnd. 2, Junius Verlag, Wien, 1989, S.147; Albert Massiczek: Elefantenhäutig oder die Unschuld von Österreich, Falter, Nr. 8, 1988, Wien, S. 5.

[70] Inlandsreport, ORF, 20 Juli, 1989; Medien und Zeit, Nr. 3, 1989, Wien, S. 2,.

[71] Ebd.

[72] Hans Mahler, Bischof Alois Hudals Sekretär, Tonband Aufnahme 1979, Die Waffen SS, ZDF, 2002.

[73] Gerald Steinacker: Nazis auf der Flucht, Studien Verlag, Innsbruck, 2008.

[74] Alois C. Hudal, Römische Tagebücher, Lebensbeichte eines alten Bischofs, Leopold Stocker Verlag, Graz, 1976, S.. 21.

[75] Ernst Klee, Persilscheine und falsche Pässe: wie die Kirchen den Nazis halfen., Fischer Taschenbuch Verlag, 1991, S.. 25.

[76] Kurier, 6. März 2010.

[77] Josef Dvorak: „Aus dem Anfang des Wiener Aktionismus“, Wiener Sonderdruck, Wien, 1981, S. 8.

[78] Peter Weibel, Valie Export: Wien: Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film, Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970, S. 143.

[79] Ebd., S. 75-78; Peter Gorsen: Das Nachleben des Wiener Aktionismus. Interpretationen und Einlassungen seit 1969, Ritter Verlag, Klagenfurt, 2009. 

[80] Peter Weibel: „Ein deutscher Krimi“, Der Standard, 19. April 1989, Wien,  S. 23.

[81] Otto Mühl: mama & papa. materialaktion, Frankfurt am Main, 1969, S. 63‑69.

[82] Kerstin Braun: Der Wiener Aktionismus: Positionen und Prinzipien, Böhlau, Wien, 1999. S.150-151; Otto Mühl, Aktionismus, 1973, Typoskript, Koll, F.

[83] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität, S. 139.

[84] Quellen: Greta Scherhak; Walter Jaromin, Detektive.

[85] Peter Weibel, Valie Export: Wien: Ein Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film, Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970, S. 75-78.

[86] Fritz Rumler: „Ein Problem der Umweltverschmutzung?“, Der Spiegel, Nr. 47, Nov. 16, 1970,  Frankfurt, S. 254; Otto Mühl 7, Peter  Noever, Hrsg., Kurator, Museum f. Angewandete Kunst, Cantz Verlag, Ostfildern, 1998, S. 142. Leda und der Schwann, Perinetkeller, Wien, 1964.

[87] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität: AAO: Mühl-Kommune Friedrichshof, Verlag für Gesellschaftskritik, Wien, 1992, S. 139.

[88] Ebd., S. 141.

[89] Im Brennpunkt: „Die Tage der Kommune“, Dokumentation von Elisabeth Scharang, ORF, 11. Feb. 1998, Zitat von Robert Sedlacek, Sekretär von Bruno Kreisky, 1980-1983.

[90] Ebd., Zitat von Karl Iro.

[91]  Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität, S. 139-149.

[92]Peter Huemer, Brief an Herbert Kuhner.

[93]Im Brennpunkt, ORF, 11. Feb. 1998.

[94]Peter Huemer, Brief an Herbert Kuhner.

[95] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität,  S. 141-142.

[96] Ebd., S. 145:

[97] Ebd., S. 174 .

[98] Ebd., S. 174.

[99] Ebd., S. 174.

[100] Almuth Spiegler  „Otto Mühl: Künstler, Verbrecher, Demagoge“, Die Presse, 27, Mai 2013.

[101] Rudolf Scholten, Profil, Nr. 11, 8. März 2004, S. 147.

[102] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität, Klappentext.

[103] Ebd., S. 122 und 175.

[104] „Ihr seid’s alle Sex-fixiert“, News, Nr. 10, 3. Okt. 1996, Wien, S. 55.

[105] www.museumonline.at

[106] Peter Noever, Treffpunkt Kultur, ORF, 8. März 2004

[107] Heinz Sichrovsky, D. Kaindl, A. Stroh, A. Pasher: 1968: „Aufstand der Kunst“, News, Nr.16, 16. April 1998, S. 155.

[108] ORF Berichterstattung, Feb. 1998.

[109] Zitiert im ORF-Diskussion „Zur Sache"15.2.1998, Otto Mühl an der Burg - Kunst oder Provokation.

[110] Arte Metropolis, 8. Dezember 2001.

[111] Otto Mühl Interview: „Ich bin drunten der Dreckige“,  Die Zeit,  26.02.2004, Nr. 10, Hamburg.

[112] Ebenda

[113] Herner Feuilleton, 24. August 2005.

[114] Peter Noever, Kronen Zeitung, 4. Feb. 2004

[115] Peter Noever, Treffpunkt Kultur, ORF, 8. März 2004

[116] Peter Noever, Zeit im Bild 3, ORF, 8. März 2004.

[117] Meine keine Familie, Film von Paul-Julien Robert, 2012.

[118]“Heinz Fischer, Zweiter Präsident des Nationalrates, 11. Juni 2003, Brief an Hans Schroeder‑Rozelle.

[119] Rudolf Scholten, Profil, Nr. 11, 8. März 2004, S. 147.

[120] Heinz Sichrovsky, News, Nr. 6, 9. Februar 2006.

[121] Rudolf Scholten, News, Nr. 18, April 1997, S. 15; aus „Gerhard Praschaks Selbstmord Brief“.

[122] News, Nr. 18, 1997, S.15

[123]Danielle Rouselle, Erklärung, MAK , 2. März 2004.

[124] Otto Mühl Interview: „Ich bin drunten der Dreckige“,  Die Zeit,  26.02.2004, Nr. 10, Hamburg.

[125] Jürgen Kremb: „Opfer der Kommine“, Der Spiegel, Nr. 10, 1. März 2004, S. 156.

[126] Pressekonferenz "zu Otto Mühl und Verbrechen als Kunstwerk“, Ehemalige Mitglieder der Kommunarden Friedrichshof klagen an. Verband der Auslandspresse in Wien, 1. März 2004, Café Landtmann.

[127] Buchpräsentation: Otmar Bauer: 1968, Antiquariat  Buch und Wein, Schäffergasse 13a, Wien, 5. März 2004.

[128] Florence Burnier, Brief an Franco Frattini, EU-Kommissar für Justiz, Freiheit und Sicherheit, Wien, 27.6.2006.

[129] APA, 2. März 2004.

[130] Jürgen Kremb: „Opfer der Kommine“, Der Spiegel, Nr. 10, 1. März 2004, S. 156.

[131] Jürgen Kremb: „Opfer der Kommine“, Der Spiegel, Nr. 10, 1. März 2004, S. 156.

[132] Georg Hoffmann-Ostenhof: Ein Echter Österreicher, Profil, Nr.8, 16. Feb. 1998, S.102.

[133] Manfred Seeh: „Mühl Kommune: Rund 18 Millionen Schilling ‘Schweigegeld’ an Zeugen“, Die Presse, 10. Feb.1998, Wien, S.10.

[134] Schauplatz Gericht, ORF, 23. Dez. 2011.

[135]Barbara Stöckl, ORF 11.04.2013, 23:00 Uhr.

[136] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität, S. 139-149.

[137] Thomas Hofer, Profil, 11. Dezember 2000, Wien, S. 50.

[138] cardinalrating.com/cardinal

[139]Barbara Stöckl, ORF 11.04.2013, 23:00 Uhr.

[140] Thomas Hofer, Profil, 11. Dezember 2000, Wien, S. 50.

[141] cardinalrating.com/cardinal

[142] Martin Amis in Tatler und “Visiting Mrs Nabokov,” 1979.

[143] SteiermarkORFat, 06. 2010

[144] Herbert Kuhner, Der Ausschluß: Memoiren eine Neuenunddreißigers, Edition 39/Verlag Der Apfel, 1988, Wien, S. 40-46; Die Pestsäule, Nr.1, Sept. 1972, Wien, S. 69-74.

[145] Das Menschenrecht, Nr.3, Sept. 1972, Wien, S. 10.

[146] Josef Dvorak, „Die Faschisten von Heute“, Neues Forum, Juni, 1974, S. 45.

[147] News, Nr. 25, 18 Juni 1998, S. 50.

[148] Der Standard, 5. Dezember 2001, Wien S. 26

[149] Gerhard Jaschke, Hrsg.: Reizwort Nitsch, Sonderzahl, Wien, 1995, S.20; „Einen Spaß“, aus Profil, Sept. 1988.

[150] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[151] News, 18/05, S. 155.

[152] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[153] Danielle Spera: Hermann Nitsch. Leben und Arbeit, Brandstätter, Wien, 2002, S. 9.

[154] Gerhard Jaschke, Hrsg.: Das Rote Tuch: der Mensch, das unappetitliche Vieh, Edition Freibord, Wien, 1988, S. 143, „Wiener Aktionisten kreuzigten in Neapel Lamm – ausgewiesen“, aus der Arbeiter-Zeitung, 13. April 1974.

[155] Peter Weibel: „Ein deutscher Krimi“, Der Standard, 19. April 1989, Wien,  S. 23.

[156] Josef Dvorak, Amoklauf der Aktionisten, Neues Forum, Sept./Okt. 1974, Bnd. 249/250, S .2.

[157] Kate Connoly, Adrian Searl. „The Devil In a Grey Beard”, The Guardian, Manchester, !5. Nov. 1997.

[158] Horst Christoph: „Schlachten und Schütten“, Profil, Nr.31, 28.Juli 1997, Wien S. 80-82.

[159] Hermann Nitsch: Orgien Mysterien Theater/Orgies Mystery Theater, März Verlag, Darmstadt, 1969; Das Orgien-Mysterien-Theaters Band, Edition Freibord, Wien, Band 1-8; Hermann Nitsch: Die Eroberung von Jerusalem, Die Drossel, Nr. 17.

[160] Berliner Begegnungen, Peter Huemer im Gespräch mit Hermann Nitsch 3 SAT-ZDF 30. Juli 1998.

[161] Hermann Nitsch: Orgien Mysterien Theater/Orgies Mystery Theater, März Verlag, Darmstadt, 1969, S. 299.

[162] www.politik-forum.at, Politische Diskussionsplattform für Österreich.

[163] www.politik-forum.at,  Politische Diskussionsplattform für Österreich.

[164] Kerstin Braun: Der Wiener Aktionismus: Positionen und Prinzipien, Böhlau, Wien, 1999. S. 181;

Hermann Nitsch, zur theorie des o.m.theaters, in: OMT (1983), S. 118.

[165] Kerstin Braun: Der Wiener Aktionismus: Positionen und Prinzipien, Böhlau, Wien, 1999. S. 181.

[167] Der Standard, 1. Juni 2007.

[168] Salzburger Nachrichten, „Geistiger Widerstand“, Martin Behr, Interview mit Bischof Egon Kapellari, S. 14, 19. Nov. 2005.

[169] Die Eroberung von Jerusalem, Die Drossel, Berlin, 1977.

[170] Dr. Rudolf Scholten, Kulturminister, Die Presse, 14. Sept. 1992.

[171] Dr. Rudolf Scholten: Eröffnungsrede, Steirischer Herbst, Graz, 2. Okt. 1992.

[172] Fritz Billeter, Tages-Anzeiger, Zürich. 12. Juli 1974 Leserbrief in Neues Forum, Heft 249/250  Sept./Okt. 1974, Wien, S. 4.

[173] Heute, 24. Juni 2014, S. 21.

[174] Helmut Butterweck, Die Furche, an Herbert Kuhner, 2000.

[175] Gerhard Jaschke: Das rote Tuch, aus Paula Devarney: „Nitsch: Art of Killing“, Caellian, 9. Okt. 1970.

[176] Mojca Kumerdej: „Hermann Nitsch o smrti in ziviljenju“, Delo, 3. Okt. 1992, Ljubljana; ”Im Blutrausch”, News, Nr.30/95,S.190; Sechs Tage blutiges Welttheater, News, Nr.40/96, S.190; The Devil In a Grey Beard, Interview mit Adrian Searle, The Guardian, 15. Nov. 1997, S. 17; News, Nr. 27, 5. Juli 2001, S. 7.

[177] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[178] News, Nr. 18, 4. Mai 2005, S. 155.

[179]Franz Krahberger: „Aktionsanalytisch vorläufiges Finale: Ein erweiterter Kontext“, e-journal online.

[180] Der Ausschluß: Memoiren eines Neununddreißigers, Edition 39, 1988.

[181] Außenamt-Bericht. 

[182] Friedrun Huemer, Brief an Herbert Kuhner.

[183] Brief von T.S an L.D.

[184] blogs.taz.de.

[185] The Independent, 21 April 1994.

[186] Der Spiegel, 25. April 1994.

[187] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[188] Gerhard Jaschke: Das rote Tuch, aus Paula Devarney: „Nitsch: Art of Killing“, Caellian, 9. Okt. 1970.

[189] Kleine Zeitung, 22. April 2010.

[190] „Das Freie Wort“, Leserbrief von Lore Jarosch, Kronen-Zeitung, 4. August, 1998, S. 20

[191] Heute online: 11.9.2012

[192] Werner Faymann, Sommergespräch mit Armin Wolf, ORF, 10. September  2012.

[193] Günter Brus, Profil,  28. Sept. 1998, Nr. 40, S. 120.

[194] News, Nr. 18, 4. Mai 2005, S. 155.

[195] Günter Brus: „Da wird richtig die Sau raus­gelassen!“ Profil, 08.03.2013.

[196] Dorotheum-Katalog, „Klassische Moderne und zeitgenössische Kunst“, 8. Mai 1991, Günter Brus, Grafik Nr. 183.

[197] Karin Kathrein: „Ein ‚Irwisch’ in Paris“, Kurier, 14. Okt. 1993, S. 30.

[198] Peter Weibel, Valie Export: Wien: Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film, Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970, S. 72-73.

[199] Die Wiener Gruppe, Kunsthalle, Museumsquartier, Nov. 13 – Feb. 21, 1999.

[200] Kultur Alarm”, News, Nr. 16, 1999, Wien, S. 138.

[201] Ebd, S. 140

[202] Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur, bei der Verleihung der „Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold an Hermann Nitsch, Rathauskorrespondenz vom 14.2.2005.

[203] Bundeskanzleramt Österreich Internet, 10. Oktober 2005.

[204] Spektrum, ORF, 2. März 1989; Neue Kronen Zeitung, 5. März 1989.

[205] Kuno Knöbel. 3 März, 2004, Düsenberg: Unterwegs mit Herbert Kuhner, Film von  Fritz Kleibel, 2014.

[206] News, Nr. 530, 30 Jänner, 2014, S. 15

[207] Dr. Jörg Haider: „Ich finde Nitsch großartig“, News, Nr. 18/95, S. 24.

[208] „Salut für den Meister“, News, Nr. 32/95.

[209] Sigrid Löffler: „Banausie am Ballhausplatz“, Profil, Nr.39, 21.Sept. 1992, S. 11.

[210] Wieland Schmied: „Hermann Nitsch: Alte Querelen, aufs Neue ausgebrochen“ Kunstzeitung, August 2013, Nr. 204, Regensburg.

[211] Alfred Worm: Club 2, ORF, 7. Feb. 1995.

[212] Stefan Weiss: Günter Brus im Interview „Zum Teil ist das Volk ein Trottel“ Wiener Zeitung 5. Nov. 2013

[213] Transparent Spezial, ORF, 8. Mai 1996, beschrieben von Peter Weibel.

[214] „Aufstand gegen Nazi‑Väter,“ Interview: Christa Zöchling, Profil, Nr. 44, 30 Okt. 2006, S. 44.

[215] Ebd.

[216] Otto Mühl Interview: „Ich bin drunten der Dreckige“,  Die Zeit,  26.02.2004, Nr. 10, Hamburg.

[217] Transparent Spezial, ORF, 8. Mai 1996, beschrieben von Peter Weibel.

[218] Profil, Nr. 23, Juni, 2008, S. 30.

[219] „Peter Weibel“ von Oliver Bentz, Wiener Zeitung, 22. August 2009

[220]Konstantin Kaiser Die Distanzierung der Macht, Elias Canetti und die Wiener Gruppe,“ Zwischenwelt, Nr.2, September 2003, S. 2               

[221] Georg Königsberger, „Heimkind Wurde von Soldaten vergewaltigt“,

Kurier, 19.08.2012. S. 1.

[222] „Aufstand gegen Nazi‑Väter,“ Interview: Christa Zöchling, Profil, Nr. 44, 30 Okt. 2006, S. 44.

[223] Ebd.

[224] Otto Mühl Interview: „Ich bin drunten der Dreckige“,  Die Zeit,  26.02.2004, Nr. 10, Hamburg.

[225] Austria Presse-Agentur, 18. Juni 1991.

[226] Der Standard, 29. Jänner 2011.

[227] Axis, Interview Peter Weibel / Gerhard Petak 17. April, 1985, Wien.

[228] Peter Weibel, Valie Export: Wien: Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film: Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970, S. 233 u. 237.

[229] Ebd., S. 97-114.

[230] Paula Devarney: “Nitsch - Art of Killing”, Caellian, 9. Okt. 1970; Hermann Nitsch: Das rote Tuch - Das Orgien Mysterien Theater - Im Spiegel der Presse, 1960-1988, Freibord, Wien, 1988, S. 106.

[231] Andreas Schlothauer: Die Diktatur der freien Sexualität,  S.176 ; Profil 91/46, S.86

[232] Fritz Rumler: „Exhibitionisten and die Front“, Der Spiegel, Nr. 17, 21. April, 1969,  S. 194.

[233] Interview mit Peter Weibel, aus Hilde Schmölzer: Das böse Wien, Nymphenburger Verlag, München, 1973, S. 191-192.

[234] Klaus Tieber: Die letzten von gestern: Die Rechten in der Kunst, Picus Verlag, Wien, 1996, S. 25; Der Standard, 3. Mai 1995, S. 13.

[235] Gerhard Roth: Im Gespräch mit Peter Huemer, ORF, 19. Juni 1997.

[236] Der Spiegel Online, 13. März 2007.

[237] Die Welt, 08. Okt. 2004.

[238] Fritz Rumler: „Exhibitionisten and die Front“, Der Spiegel, Nr. 17, 21. April, 1969,  S. 194.

[239] Die Presse, 21. April 2013, Samir H. Köck, Interview mit Peter Weibel.

[240]Peter Weibel, Valie Export: Wien: Bildkompendium Wiener Aktionismus und Film: Kohlkunst Verlag, Frankfurt, 1970.

[241] Interview mit Peter Weibel, aus Hilde Schmölzer: Das böse Wien, Nymphenburger Verlag, München, 1973, S. 191-192.

[242] Oswald Wiener: Die Verbesserung von Mitteleuropa, Roman, Rowohlt, Reinbek, 1969, S. CV. 

[243] Ebd, S. CXI

[244] Oswald Wiener: “Über Kunst, Selbstbeobachtung und Automatentheorie: Ein Gespräch mit Stan Lafleur; Textauszug aus: Eckhard Hammel, Hrsg., Synthetische Welten. Kunst Künstlichkeit und Kommunikationsmedien, Essen: Verlag die Blaue Eule, 1996, S. 199-213.

[245] Falter 24-30. 7, Nr. 30, 1998, S. 18.

[246] Gerhard Jaschke: Das rote Tuch, aus Paula Devarney: „Nitsch: Art of Killing“, Caellian, 9. Okt. 1970.

[247] Wiener Sonderdruck, „Wiener Aktionismus“, Friedrich Geyerhofer, „Gespräch mit Oswald Wiener“, 1981, S. 58. 

[248] Friedrich Stadler, Peter Weibel: Vertreibung der Vernunft/The Cultural Exodus from Austria, Springer Verlag, Wien - New York, 1995.

[249] „Staberl“ (Richard Nimmerrichter): Installationen aus dem Naziland, Kronen Zeitung, 4. Juni 1995, Wien. S. 8.

[250] Jüdisches Museum Wien, Newsletter, Nr.14, Sommer 1997, S. 1.

[251] „Hors limits, Pariser Kunst-Einsichten in den klaffenden Leib“, Centre Pompidou, Der Standard, 5. Dez. 1994, Wien, S. 15.

[252] André Müller: „Das kommt in jedem Porno vor“, Interview mit Elfriede Jelinek, Profil, Nr.26, 25. Juni 1990, Wien, S. 80-82.

[253] Elfriede Jelinek: wir sind lockvögel, baby; zitiert aus: Die Pestsäule, Nr.1, Sept. 1972, Wien, S. 4-5.

[254] Svenska Dagbladet, 11. Okt. 2005.

[255] Wolfgang Reiter, Profil, Nr. 6, 2 Feb., 1998, Wien, S. 90.

[256] Roswitha Müller: Valie Export: Fragments of the Imagination, Indiana University Press, Bloomington, Indianapolis, 1994, S. 44.

[257]  Kristain Sotriffer, Brief an Herbert Kuhner, 22. Mai 1997.

[258] An der Grenze des Erlaubten: Kunst und Zensur in Österreich, Ein Projekt des Universitätskulturzentrums Unikum, Klagenfurt, 1996, S. 62.

[259] Treffpunkt Kultur, Karin Resetarits, Moderatorin, ORF, 17. März 1998; Valie Export: Der unsichtbare Gegner, 1973.

[260] performance-art-research.de/AndereTexte.htm; Beschreibung von VALIE EXPORT in: www.urban-infill.com/asemie2.htm, 20.02.2004.

[261] Martina Prewein: „Am Tatort“, News, Nr. 35, 30. Aug. 2007, S. 62-65.

[262] Hitlers Kinder, Dokumentationsreihe, Folge 4, Arte TV, 1. März 2000.

[263] Quelle: der Kulturredakteur des Wiener Journals.

[264] Quelle: Kuno Knöbl, Unterhaltungschef des ORF.

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