26 June 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   ImmobilienFall WohlmetzbergerMartinstraße 91
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Die Liegenschaft Martinstraße 91 wurde ca. 2007 von der Niederösterreichischen Versicherungs AG angekauft.

Diese Liegenschaft hatte mehrere Vorbesitzer die den Dachboden ausbauen wollten. Auf Grund der geologischen Besonderheiten wurde der Ausbau durch die notwendigen Auflagen seitens der MA37 so teuer, dass sich der Ausbau nicht rentierte. Die Fundamente hätte durch extrem teuere Einbauten verstärkt werden müssen. Unter dem Haus ist der Währingerbach, es regelmäßig auch zu Kellerüberflutung. Aus diesem Grund ist eine permanente Pumpstation mit Sensoren eingerichtet, die selbstätig den Keller auspumpt.

Herr Wohlmetzberger, ein ÖVP-Mitglied, ließ die Adresse der Liegenschaft von Martinstraße 91, hier befindet sich der Eingang, in Währingerstraße 109-111 umbenennen. Interessant ist die Mitgliedschaft Herrn Wohlmetzbergers in der ÖVP, da er dadurch Parteikollege vom Bezirksleiter Herrn x ist. Ob es hier zu einer Hilfestellung unter Parteifreunden gekommen ist, wird noch auf zu klären sein. Fakt ist jedenfalls, dass durch die Adressänderung plötzlich der Ausbau ohne die teueren Auflagen für die Fundamentsützung möglich wurde.

Es ist jedenfalls nicht zu erwarten, dass alleine durch die Adressänderung die Stützung des Fundaments ersatzlos gestrichen werden konnte. Es stellt sich daher die Frage, was hat Herr Wohlmetzberger getan um die Baugenehmigung zu erhalten und ob alles korrekt gelaufen ist. Trotz Unschuldsvermutung für alle Beteiligten, ist davon auszugehen, das es Unregelmäßigkeiten im Bauverfahren gab, die nun den Ausbau des Daochbodens der Liegenschaft Martinstraße 91 ermöglichte.

 

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