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   Saubere HändeWo passiert was? MedienKonsumentenschutz2014-09-03 vom Anwalt
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung



Gesendet:
 Mittwoch, 03. September 2014 um 17:30 Uhr
Von: "Bernhard Lassy - Saubere Hände - Präsident" <praesident@saubere-haende.org>
An: "Dr. Martin Fiel" <office@advokaten.at>
Cc: "Mag. Paul Rusching - AK Konsumentenschutz Vorarlberg" <paul.rusching@ak-vorarlberg.at>
Betreff: Ihr Schreiben vom 22.8

Sehr geehrter Herr Dr. Fiel,
vielen Dank für die Kontaktaufnahme, ich hätte mir allerdings von Ihrem Mandanten deutlich mehr erwartet als von Ihnen übermittelt wurde.

Zum Inhalt Ihres Schreibens:

Dr. Fiel: ".....  wobei Sie sich mutmaßlich auf einen im Standard erschienen Artikel beziehen ....."
Sie brauchen nicht zu mutmaßen, da zwecks sauberer Dokumentation alles Relevante unter dem von Ihnen genannten Link zu finden ist. Ja es ist der dokumentierte APA-Artikel der vom Standard und anderen Medien übernommen wurde, das konnte und kann jeder deutlich lesen.

Dr. Fiel: "damit lasten Sie meinem Mandanten an, mit einem ......"
Ich laste Ihrem Mandanten gar nichts an, der Vorwurf bezieht sich auf die APA, die Aussagen Ihres Mandanten verbreitet, die nicht überprüft sein können, denn sonst hätte man diesen Unsinn nicht ausgesendet. Wie Ihr Mandant zu den Unsinnigen Aussagen kommt weiß ich nicht, deshalb wurde er auch angeschrieben um diesbezüglich Stellung zu beziehen. Der Ordnung halber halte ich hier fest, dass die sinnentleerten Aussagen Ihres Mandanten keine Verbreitung gefunden hätte, wäre die APA ihrer Sorgfaltspflicht nachgekommen. Der Ehrenkodex des Presserates kann hier als Leitfaden dienen, auch wenn die APA die eine Tochter der Raiffeisen und weiterer Wirtschaftsbetriebe ist, kein Mitglied ist. Ich denke Ihr Mandant sollte sich vielleicht bei der APA beklagen, warum die Ihn nicht auf die Widersprüchlichkeiten hingewiesen und gewarnt hatten.


Leider hat Ihr Mandant bisher auf die dokumentierte Anfrage nicht reagiert sondern es vorgezogen Sie einzuschalten. Welchen Eindruck Ihr Mandant weiterhin damit erweckt können Sie Ihm bitte selbst klarlegen.


Dr. Fiel: "Vor allem aber verwenden Sie einen Screenshot meiner Mandantin .......sondern dient nur dazu ihren Artikel zu illustrieren oder dessen Auffindbarkeit im Internet zu fördern..."

Sehr geehrter Herr Dr. Fiel, als technischer Laie überschätzen Sie die Möglichkeiten des Internets massiv. Der Screenshot ist nicht in geringster Weise dazu geeignet die Auffindung im Internet zu fördern. Sie haben ja selbst festgestellt, dass es sich um einen Screenshot handelt. Zu Ihrer Information, dabei handelt es sich um Bildinformationen die für die Auswertung von Suchmaschinen denkbar ungeeignet sind  -  denn dass meinen Sie vermutlich mit Auffindbarkeit. Eine Anfrage z.B. bei Google wird Ihnen das bestätigen. Der Screenshot ist natürlich aus Dokumentationszwecken unverfälscht um den  Auftritt der AK zu zeigen. Diese Dokumentation ist notwendig da das Internet äußerst volatil ist und sich ständig ändert. Technischen Laien entgeht dieser Umstand sehr leicht. Es gibt ja gar keine anderen Möglichkeiten als mit Screen-Shots zu arbeiten. Ich darf Ihnen einen skandalösen Fall unter der Verantwortung des ehemaligen Außenministers Dr. Spindelegger nennen, bei dem eine Nachvollziehbarkeit gar nicht mehr gegeben wäre, wenn es die Screenshots nicht geben würde. Das einzige dass ich Ihnen anbieten kann, dass ein Balken am Gesicht Ihres Mandanten angebracht wird, wobei der Screenshot dann natürlich verfälscht wird. Der Verlinkung zum Original bleibt erhalten solange diese selbst besteht. Die Sorge Ihres Mandanten ist trotzdem nicht nachvollziebar, denn er hat sich sehr gerne von Medien in Bild und Wort fotografieren und filmen lassen um seine "Expertise" zu verbreiten. Mir wäre das auch peinlich, wenn klar wird was da für Unsinn verbreitet wurde, aber dass muss man sich vor dem Auftritt in den Medien überlegen.
www.saubere-haende.org/typo3/index.php

Ich erwarte nach wie vor von Ihrem Mandanten eine Antwort die natürlich unverändert veröffentlicht wird.

Mehr gibt es nicht zu sagen, Ihr Mandant hätte jede Möglichkeit gehabt entsprechend zu agieren, es gibt nicht den geringsten Grund sich hinter einem Anwalt zu verstecken, dass ist wohl eher als Schreckschuss einer mächtigen Institution zu verstehen um Meinungs- und Pressefreiheit zu unterdrücken. Die Wahrheit ist immer drucktauglich  -  wer wird die Wahrheit verklagen, auch wenn sie noch so unangenehm ist  --  es ist ja nur ein Menschenrecht.

Beste Grüße
Bernhard Lassy
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Ing. Bernhard Lassy, MSc.(OU) - Präsident - www.saubere-haende.org
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten
praesident@saubere-haende.org

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