An uns wurde ein Fall herangetragen der sehr dubios klingt und offensichtlich in die Besachwalterungspraxis passt.

  1. eine ältere vermögende Dame oder  Herr mit Hörproblemen, die/der sonst total fitt ist
  2. eine Baufirma die auf Grund von Streitigkeiten eine Versteigerung betreiben möchte
  3. ein Sachverständiger der ein fast schon kriminell schlampiges Gutachten erstellte und damit sehr leicht einen Schaden von mehr als 100.000€ verursachen könnte. Das Gutachten wurde wegen gröbster Mängel beeinsprucht, die ältere Dame/Herr erhält darauf eine Vorladung der Richterin.
  4. eine Richterin die einem nahestehenden Verwanten der Dame/des Herren verwehrt, dass er als Vertrauensperson mit zu kommen sondern auf ein 4-Augen-Gespräch besteht
  5. bei dem Termin der eigentlich wegen der Beeinspruchung des Gutachtens stattfinden sollte hat es die Richterin sofort darauf abgesehen, die ältere Dame/den älteren Herren mit sonderbaren Fragen zu streßen die keinerlei Bezug zum Gutachten haben.
  6. Das Gespräch wird daraufhin von der Dame/Herren abgebrochen und die Richterin initiiert umgehend eine vorläufige Besachwalterung ohne nachvollziehbare Gründe.
  7. zwei Wochen nach dem Termin ist ein vorläufiger Sachwalter bestellt und das Konto bereits gesperrt.