28 March 2017    
 
 
 
 
    Schweiz
    Täter ?
        Richterin Mag. Jeroscheg
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    Fall P.
    Fall Salcher
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere HändeWo passiert was? Besachwalterung & PsychiatrierungTäter ?Richterin Mag. Jeroscheg
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung
Selbstbeschreibung
Mag. Monika Jeroscheg, geb.Zweytick, Maturajahrgang 1986
Ich fühlte mich geehrt, als Prof. Kastrun an mich herantrat und meinte, ich solle doch etwas für die Abso-News unter dem Titel „Karriere“ schreiben. Ich selbst betrachte meinen bisherigen Werdegang als nichts so Besonderes, als dass es darüber zu schreiben gelte. Er ergab sich aus  etwas Fleiß, Ausdauer und auch aus glücklichen Zufällen.Nach Absolvierung der Matura im Jahr 1986 begann ich in Graz das Studium der Rechtswissenschaften, um mir möglichst viele berufliche Möglichkeiten offen zu halten. Ich wusste damals nur, was ich nicht wollte. Ein  technisches oder medizinisches Studium ist aus verschiedenen Gründen  ausgefallen, ebenso haben sich meine Wünsche, AHS-Professorin in den Fächern Geschichte und Deutsch zu werden oder auch Archäologie zu studieren rasch wieder verflüchtigt.Während des Studiums lernte ich meinen Mann – nun promovierter Jurist – kennen und wir hatten
letztlich genau am selben Tag eine gemeinsame Prüfung in  Zivilprozessrecht. So ergab sich dann auch die gemeinsame Sponsion wenig später. Nach dieser wusste ich auch wieder recht genau, was ich
nicht wollte: Hinter Aktenbergen zu versinken, ohne mit Menschen zu tun zu haben oder mein Glück in einer beruflichen Selbständigkeit (Rechtsanwalt, Notar, Steuerprüfer) zu suchen ... und auch zu finden.
Ich absolvierte daher das Gerichtsjahr in Graz und merkte bald, dass der  Beruf einer Richterin meinen Anforderungen an eine abwechslungsreiche Arbeit, bei der man auch viel Kontakt zu Menschen hat, entsprach. Ich bewarb mich demnach um Verlängerung und Übernahme in den Gerichtsdienst.
Mein Mann war aus beruflichen Gründen nach Wien gezogen, weshalb ich ihm nach drei Monaten dorthin folgte und letztlich dort in den  Gerichtsdienst als Richteramtsanwärterin übernommen wurde.
Die vierjährige Ausbildung zur Richterin absolvierte ich in verschiedenen Bereichen, wobei ich mich bei der Ausbildung überwiegend für das  Zivilrecht interessierte, da ich es für mich persönlich immer ausschloss, als „gestrenge Strafrichterin“ tätig zu sein. Nach der Richteramtsprüfung  übernahm ich an einem Bezirksgericht in Wien eine familienrechtliche Abteilung. Mittlerweile bin ich Mutter von zwei Kindern, war deshalb auch länger in Karenz und habe nun seit einem Jahr wieder eine familienrechtliche Abteilung am Bezirksgericht zu leiten, wobei ich bis auf
59 weiteres nur halbtags arbeite. Ich möchte neben meinem Beruf, den ich aus meiner Sicht für mich richtig gewählt habe, meinen Kindern eine gute und präsente Mutter sein.Beruflich könnte ich sicher bei entsprechen dem zeitlichen Einsatz und ebensolchem Engagement eine weitere „Karriere innerhalb der Justiz“ machen; gemeint ist damit der Aufstieg in Positionen bei höheren Gerichten (Landesgericht, Oberlandesgericht...).
Meine Entscheidung ist jedoch schon vorlanger Zeit zugunsten des  vielleicht „begrenzten Karrieremodells“ gefallen, wie ich es beschrieben
habe.
Wichtig ist doch nur, dass man mit seiner persönlichen Lebenssituation und dem Erreichten als Gesamtkonzept zufrieden ist, oder?!
(25/Oktober 2007)

Dokumentierter Fall
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