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   Saubere HändeWo passiert was? AUA - Ausserparlamentarischer BürgeruntersuchungssausschussFall Hockegasse2014-10-18 an Kneurer
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Gesendet: Freitag, 10. Oktober 2014 um 08:39 Uhr
Von: dialogbuero.wien@gruene.at
An: generalsekretaer@saubere-haende.org
Betreff: Re: Fwd: 1180 Hockegasse 45 ungutes Vorgehen seitens der Stadtregierung und der Bauherren

Sehr geehrter Herr Lassy!Vielen Dank für Ihr Mail, das uns von Alexander Van der Bellen zur Beantwortung weitergeleitet wurde.Wir bedanken uns für Ihre Information betreffend Hockepark.Nach Rücksprache mit unserem Abgeordneten empfehlen wir Ihnen, sich in diesem Fall an den den Bezirksvorsteher sowie und an das Bürgerservice der Stadt Wien (Telefon: 01/512 22 52) zu wenden.Mit freundlichen Grüßen!Dialogteam der Wiener Grünen


 

Betreff: Aw: Re: Fwd: 1180 Hockegasse 45 ungutes Vorgehen seitens der Stadtregierung und der Bauherren
Datum: Mon, 13 Oct 2014 09:34:30 +0200
Von: "Bernhard Lassy - Saubere Hände - Präsident <praesident@saubere-haende.org>
An:dialogbuero.wien@gruene.at
Kopie (CC): Alexander Van der Bellen <a.vdbellen@gruene.at>

Guten Morgen,
glauben Sie ernsthaft, dass es Sinn hat sich an den Bezirksvorsteher zu wenden, der weder Parteistellung hat noch irgend etwas tun kann wie es aus seinem Büro verlautet.

Für eine Reaktion ist es nun erstmals so und so zu spät, die Bäume sind wie befürchtet gerodet worden - nachvollziehbar sind diese üblen Vorgangsweisen auf Grund offensichtlicher Nichtinformation jedenfalls nicht.

Den Kindern hat man dann noch ohne irgend eine Erklärungen 2 Schaukeln abmontiert und man läßt traurige schockierte Kinder zurück, die die Zerstörung ebensowenig begreifen wie Erwachsene die man einfach für blöd verkauft.

Ganz ehrlich, ich dachte am Anfang über die Unterschriftenaktion des Bezirksvorstehers, dass das ein Scheinheiliger Typ ist - habe aber zur Kenntniss genommen, dass ich mich in diesem Fall geirrt und die Möglichkeiten eines Bezirksvorstehers massiv überschätzt hatte. Was mich allerdings noch viel mehr wundert, dass man seitens der Grünen zu dem Thema praktisch nichts gehört hat und vielfach die Meinung umgeht, dass man sich mit dem Stadtregierungspartner SPÖ lieber nicht anlegt.

Beste Grüße
Bernhard Lassy


Gesendet: Montag, 13. Oktober 2014 um 13:26 Uhr
Von: "Marcel Kneuer"<marcel.kneuer@gruene.at>
An: praesident@saubere-haende.org
Cc: "Dialogbuero Wien" <dialogbuero.wien@gruene.at>
Betreff: Re: Fwd: 1180 Hockegasse 45 ungutes Vorgehen seitens der Stadtregierung und der Bauherren

Sehr geehrter Herr Lassy!

Ich habe ihre Mail von Alexander Van der Bellen weitergeleitet bekommen.

Natürlich ist die Situation im Bereich Hockepark nicht gut. Wir hatten (als Bezirksgrüne) bis Freitag die Information, dass nur ein Baum gefällt werden muss. Erst auf Rückfrage haben wir erfahren, dass einige weitere Bäume zu nahe an der Grundstücksgrenze stehen und daher auch umgeschnitten werden müssen.

Der Ursprung des ganzen Übels ist leider die Widmung der Fläche im Jahre 2007 in diesem Bereich der Semmelweisklinik für Wohnbauten und da waren wir die einzige Partei die dagegen gestimmt hat. Das ist die einzige politische Möglichkeit gewesen etwas zu verändern, die haben die anderen Parteien verpasst.

Jetzt sind wir in einer Situation, wo es leider nur mehr um rechtliche Fragen geht und da hat die Stadt dann keine Möglichkeit mehr die Fällungen zu verbieten, wenn Bäume zu nahe an der Grundstücksgrenze stehen. Warum gleich auch noch zwei Schaukeln entfernt wurden ist mir ein Rätsel, vielleicht war die MA42 der Meinung, dass die Kinder zu nahe an die Baustelle schaukeln?

Initiates file downloadUns sind jedenfalls die Kinder ein großes Anliegen, daher wollten wir dass um die Ecke ein bereits als Spielplatz gewidmeter Teil des Semmelweisgeländes rasch für die Kinder als Spielplatz geöffnet wird (siehe Beilagen). Hier hätten die Kinder einen nahen zusätzlichen Spielplatz gehabt.

Leider wurde der Antrag von allen anderen Parteien abgelehnt. Sie haben behauptet, das würde 300.000 Euro kosten und soviel Geld habe man nicht für einen Spielplatz. Wir sind der Meinung, dass ein Naturspielplatz nicht einmal die Hälfte der Summe gekostet hätte (für Umzäunungen etc.) und problemlos in einem Bezirksbudget von knapp 7,5 Millionen Euro untergebracht hätte werden können.

Ich hoffe sie merken, dass wir uns dort engagieren wo uns Dinge realistisch und zukunftsorientiert erscheinen, und für die Kinder etwas umsetzbar ist. Das macht ihren Ärger über die Vorgänge beim Hockepark nicht geringer, aber vielleicht haben sie Interesse uns beim Erreichen des zusätzlichen Spielplatzes zu unterstützen.

Mit besten Grüßen,

Marcel Kneuer
Klubobmann Grüne Währing


 

Am 15.10.2014 um 21:03 schrieb praesident@saubere-haende.org:

Sehr geehrter Herr Kneurer,
ich bedanke mich für Ihre Informationen. Das hilft einiges zu verstehen und vielleicht auch etwas für die Zukunft zu ändern. Ich komme gerne noch auf Sie zu wenn es noch Fragen gibt, vielleicht können Sie diese beantworten.

Bezüglich der entfernten Schaukeln ist nun klar geworden was passiert. Man hat im Park rund 3 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt einen Bauzaun aufgestellt, und somit rund 200 m2 vom Park abgetrennt, da waren die Schaukeln im Weg. Auf Grund mangelnder Information ist es jedenfalls nicht klar, ob der Bauzaun rechtmäßig im Park aufgestellt wurde. Meiner Meinung nach ist das sehr sonderbar.
 

Beste Grüße auch an Herrn Van der Bellen
Bernhard Lassy
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Ing. Bernhard Lassy, MSc.(OU) - Präsident - www.saubere-haende.org
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten
praesident@saubere-haende.org


 

Gesendet: Freitag, 17. Oktober 2014 um 11:08 Uhr
Von: "Marcel Kneuer" <marcel.kneuer@gruene.at>
An: praesident@saubere-haende.org
Betreff: Re: Fwd: 1180 Hockegasse 45 ungutes Vorgehen seitens der Stadtregierung und der Bauherren

Sehr geehrter Herr Lassy!

Der Bauzaun ist eine Verpflichtung, die der Baufirma von der Stadt bei jeder Baustelle aufgetragen wird. Die 2-3m, die er hier entfernt von der Grundstücksgrenze steht (stehen muss) sind eh sehr wenig, oft werden die Bauzäune 5-7m von der Grundstücksgrenze aufgestellt, um einen ausreichenden Schutz zu bieten. Anders darf die Baufirma die Baustelle gar nicht einrichten.

Die Schaukeln sollten ja in der Zwischenzeit wieder ein paar Meter weiter aufgestellt worden sein.

Mit besten Grüßen, Marcel Kneuer



Gesendet:
 Samstag, 18. Oktober 2014 um 02:02 Uhr
Von: praesident@saubere-haende.org
An: "Marcel Kneuer" <marcel.kneuer@gruene.at>
Cc: "Ursula_Burggraf - Eigentümerin Hockegasse 42" <ursula.burggraf@hotmail.com>
Betreff: Aw: Re: Fwd: 1180 Hockegasse 45 ungutes Vorgehen seitens der Stadtregierung und der Bauherren

Guten Abend Herr Kneurer,

mich interessiert eigentlich viel mehr wer Eigentümer des Grundstücks 15/3 EZ 1233 - Gersthof ist. Das ist der Teil des Hockeparks in dem massiv gerodet wurde und der hinter dem Bauzaun verschwunden ist. Das Baugelände ist so groß, dass es zumindest nach meinem Verständnis gereicht hätte den Bauzaun an der Südgrenze von 15/3 EZ1233 zu errichten   -   die Benützer des Parks wären dann noch viel sicherer und es hätten vor allem die Schaukeln nicht entfernt werden müssen. Zumindest eine der Schaukeln ist deutlich außerhalb des Bereichs des Baugeländes dass an 15/3 EZ1233 angrenzt. Hat sich bisher ernsthaft niemand mit diesem Thema auseinander gesetzt?

Bei 25% zugelassener Verbauung finde ich es total interessant, dass man die offenbar bis in den Hockepark hinein konzentriert hat und dort massive Zerstörungen in Kauf nimmt und zum Teil alte Baumbestände des Parks zerstört.



Die Bauzäune von denen Sie reden sind häufig an Straßen eingerichtet um Baumaterial, Baumaschinen etc. zu lagern  -  das Baugelände ist hier ausreichend groß, dass ich nicht ernshaft an die Notwendigkeit glaube, dass der Park in diesem Ausmaß zu zerstören ist um das Projekt zu realisieren und ich darf sie auch an Ihren eigenen Informationsstand vor dem 10.10.2014 erinnern,  1 Baum des Hockparks hätte gefällt werden sollen.

Hier zeigt sich vernutlich auch der zynische Sprachgebrauch und die Zurückhaltung von Informationen. Ich gehe mal davon aus, dass man 15/3 EZ 1233 offiziell nicht als Park bezeichnet und deshalb auch ganz leicht sagen konnte man rodet nicht im Park    -    ich bezeichne so ein Vorgehen als Verarschung von Anrainern und vor allem der Betroffenen Kinder oder wie sehen Sie das?

Auch 50% der Schaukeln werden nicht mehr errichtet.

An der Südgrenze der Liegenschaft Hockegasse 42 wird ohne Information an Eigentümer einfach ein massives Bauwerk errichtet ohne entsprechende Bauverhandlungen. Mir riecht dass nach Rechtsbruch und drüberfahren   -  sie können mich aber gerne berichtigen und können dies vor allem auch der Familie Burggraf eventuell erklären.

Generell ist zu sagen, dass bezüglich des Projekts die Informationslage extrem dünn war und was mich am meisten gewundert hat   -   Bezirksvorsteher Homole hat sich zumindest um die Verkehrsthematik gekümmert. Eigentlich hätte ich erwartet dass dies ein "Grünes Thema" wäre  -  bei Befragung der Anrainer die keine Eigentümer sind konnte sich keiner erinnern, dass es Aktivitäten gegeben hätte die man den Grünen zuordnen würde. Ich bin ehrlich gesagt sehr verwundert wenn ich darüber nachdenke wer das Amt des Verkehrsstadtrates besetzt und wie wenig da passiert ist   -   vielleicht sind mir ja nur Informationen entgangen, genauso wie mir diese bezüglich der Aktivitäten zur Verbesserung der 40/41er Thematik offensichtlich entgangen sind. Ich habe sogar mehrfach die Meinung vernommen, dass die Stadtregierungsbeteiligung als Grund für die Unsichtbarkeit der Grünen vermutet wird.


Beste Grüße
Bernhard Lassy
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Ing. Bernhard Lassy, MSc.(OU) - Präsident - www.saubere-haende.org
Mitglied im Verband Deutscher Pressejournalisten
praesident@saubere-haende.org

 

 

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