26 February 2017    
 
 
 
 
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   Saubere HändeWo passiert was? ImmobilienFall Wohlmetzberger2008-12-05 Im Vogelkäfig
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Im Vogelkäfig der VerUNsicherung

von Franz Schandl

5.12.08

Manche werden sich schon gefragt haben, wo in letzten Wochen meine Beiträge für die Homepage bleiben. Nun denn, ich komme zur Zeit zu wenig. Das hat damit zu tun, dass ich in einen gröberen “alltäglichen” Konflikt verwickelt bin, bei dem es darum geht, die aggressive Wohnpolitik unseres Hauseigentümers in die Schranken zu weisen. Seit die Niederösterreichische VerUNsicherung und der Oberkommandierende ihrer Liegenschaften, Dir. Manfred Wohlmetzberger MAS, das Haus in Besitz genommen haben, herrscht Rücksichtslosigkeit auf allen Ebenen. Darüber wird im Einzelnen zu berichten sein. Der Kapitalismus wird rabiater, und besonders unschön ist es, wenn man da selbst betroffen ist. Aber gerade deswegen werden wir hier ein Exempel statuieren und die Machenschaften von Wohlmetzberger und seiner VerUNsicherung sezieren. Auch den theoretischen Aspekt werden wir nicht vergessen.

Eskaliert ist dieser Konflikt an einem von allen Mietern abgelehnten Taubenschutznetz, wo der von der VerUNsicherung ernannte Hausherrscher (auch über ihn wird gesondert zu reden sein) einfach meinte, er könne uns in einen Vogelkäfig stecken – siehe Homepage rechts oben. Denn um Menschen geht es ihm nicht, dem Herren, es geht ihm um seine Fassade. Doch diese seineFassade wird bröckeln. Oder ganz runterfallen.

Indes, er will uns los werden. Da wir beschlossen haben, aufgrund des Vogelkäfigs weniger Miete zu zahlen (dieses Recht steht uns laut § 1096 ABGB ausdrücklich zu), ist Feuer am Dach. Kurzum wir, zwei Erwachsene und vier Kinder, sind von einer gerichtlichen Aufkündigung unseres Mietverhältnisses bedroht. Wir werden uns natürlich nicht kleinkriegen lassen, sondern sind im Gegenteil entschlossen (und diesbezüglich gibt es auch volle Unterstützung im Haus selbst), die Auseinandersetzung offensiv und öffentlich zu führen. Das geht aber nicht ohne ein Publikum, das uns hilft. Genau das möchten wir haben.

Wenn als seriös geltende Versicherungsinstitute auf Methoden verfallen, wie sie sonst nur bei kleinen Miethaien anzutreffen sind, dann ist wirklich Feuer am Dach. Es gilt, diese Aggression loszuwerden oder zumindest einzudämmen. Das wird einige Anstrengung kosten, aber ich bin zuversichtlich. Das ist keine theoretische Frage, sondern eine ganz praktische. Auch hier bitte ich alle um Unterstützung, was meint: unsere Informationen weitergeben, aber auch Informationen über das Treiben der Niederösterreichischen VerUNsicherung in ihren Häusern an mich zu melden. Einiges haben wir schon erfahren, aber wir wollen mehr wissen. Nächste Woche werden wir die Häuserliste der VerUNsicherung ins Internet stellen.

Wir wollen also in einigen Lieferungen das System des Oberkommandierenden und seiner Niederösterreichischen VerUNsicherung nicht nur durchleuchten, sondern auseinandernehmen. Da wird es um den neuen Hausherrenfeudalismus ebenso gehen wie um das System der Pseudokündigungen, um die wundersamen Geldvermehrungen via Betriebskostenabrechnungen, um das Schikanieren von Mietern, um die Idiotie von Ämtern und um vieles andere. Wir werden also, wenn schon Krieg ist, uns nicht auf ein Scharmützel am Bezirksgericht beschränken lassen, sondern diese Schlacht in größtmöglicher Öffentlichkeit mit größtmöglicher Wirksamkeit führen. Wir haben uns diesen Kampf nicht ausgesucht, aber ich bitte um die Zustellung jeder informativen Waffe, die zweckdienlich sein könnte. Unsere Öffentlichkeit ist unser Arsenal. Es ist zweifellos eine ungleiche Auseinandersetzung. Sie sind größer, aber wir sind besser.

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