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   Saubere HändeWo passiert was? kleine Ärgernisse im AlltagPost - Ortsabwesenheitsmeldung2011-05-26 Antwort an Post
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Von: "Bernhard Lassy - Saubere Hände - Präsident" <praesident@saubere-haende.org>
Gesendet: 26-May-2011 08:31:39
An: "Niedl Wolfgang" <Wolfgang.Niedl@post.at>
CC: georg.poelzl@post.at
Betreff: Ortsabwesenheitsmeldung

Sehr geehrter Herr Niedl,
wenn ich also Ihren Ausführungen folgen darf ist folgendes Szenario möglich und gewollt: Nehmen wir mal an ich werde am Gericht behaupten und auch entsprechend belegen, dass Sie eine Rechnung nicht bezahlt haben. Ich gebe irgend eine Adresse an von der ich z.B. weiß, dass die Bewohner nicht da sind. Der Brief wird dann hinterlegt und die Frist am Gericht beginnt zu laufen. In kürzester Zeit habe ich dann einen Exekutionstitel.

Es ist mit Sicherheit nicht zu viel verlangt, dass die zentral erfasste Ortsabwesenheitsmeldung für Behördenbriefe geprüft wird, schließlich ist man verpflichtet sich am Meldeamt zu melden um den Aufenthaltsort bekannt zu geben.

Ich kann Ihnen auch nicht ganz folgen, ein Nachsendeauftrag für ganz normale Post ist was anderes als RSa/RSb-Briefe zu zustellen, auf die man nicht reagieren kann, wenn wenn man im Ausland ist. Das wäre ja schon schlimm, wenn man an besagten Adressen gemeldet wäre, noch schlimmer ist es aber wenn man da nicht mal gemeldet ist und man sich nur äußerst selten oder gar nicht an der Adresse aufhaltet.

Laut Ihrem Schreiben müsste man ja hergehen, sämtliche Adressen Österreichs erheben und bei der Post angeben, damit man sicher sein kann, dass während einer Ortsabwesenheit kein RSa/RSb Brief zugestellt werden kann.

Damit wird die Ortsabwesenheitsmeldung eigentlich wieder außer Kraft gesetzt und damit wertlos.

--
Beste Grüße
Bernhard Lassy

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