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Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Von: xxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Datum: 19. Januar 2011 20:21
Betreff: Shj court
An: abtiv5@bmeia.gv.at, Opens window for sending emailxxxxxxx@bmeia.gv.at
Cc: xxxxxxx, xxxxxxxxxxxxxxx


Sehr geehrter Herr xxxxxxx,

Ich, xxxxxxx, österreichischer Staatsbürger, Passnummer X XXXXXXXX, möchte mich der Beschwerde von Mag xxxxxxxx vom 15. Oktober 2010 gegen Mohammad Ziad Naim Al Kawadri anschließen.

 

Ich,xxxxxxx  wurde am 12.04.2007 in Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten verhaftet, doch wurde ich am 20.09.2007 von allen Vorwürfen freigesprochen. Bei meiner Verhaftung wurde mein Reisepass von den Behörden einbehalten. Ich wurde “anwaltschaftlich” von Mohammad Ziad Naim Al Kawadri vertreten. Nach meinem Freispruch rief ich den österreichischen Konsul xxxxxxx mit der Bitte an, mir meinen Pass ins Zentralgefängnis beizubringen, da ich ihn zu meiner Freilassung benötigte. Konsul xxxxxxx blieb trotz mehrmaliger Aufforderung untätig, so auch der “Rechtsanwalt” Mohammad Ziad Naim Al Kawadri, obwohl er aufgrund einer Vollmacht und entsprechendem Auftrag von mir den Pass hätte bei der zuständigen Behörde abholen können. Ich rief auch meine Ehefrau xxxxxxxx an, die sich mit dem Bundesministerium in Wien in Verbindung setzte und Dr. xxxxx von der WKO mit der Bitte an, mir doch bei der Beibringung meines Passes zu helfen. Sie können beide Personen als Zeugen dazu befragen.

 

Mohammad Ziad Naim Al Kawadri hat für mich vor meiner Verhaftung eine Vollmacht auf Arabisch erstellt, wobei er mir erklärte, dass es sich um eine Spezialvollmacht handle, mit der mein Geschäftsführer, xxxxxx, betraut wurde, Verhandlungen mit Sheikh xxxxxxxx zu führen. In Wahrheit jedoch handelte es sich bei dieser Vollmacht um eine uneingeschränkte Generalvollmacht, mit der xxxxxxxx berechtigt war, alle Rechtsgeschäfte im meinem Namen abzuschließen.

 

Ich blieb aufgrund der unterbliebenen Unterstützung seitens des Konsul xxxxxxx in Verbindung mit dem auftragswidrigen Verhalten meines vermeintlichen Rechtsbeistands für den Zeitraum von 20.09.2007 bis 22.11.2007 in Haft. Während dieser Zeit hat xxxxxxx, mein früherer Geschäftsführer im Zusammenwirken mit Mohammed Ziad Naim Al Kawadri die Firma xxxxxxxxx   mit xxxxxxx als einzigen Eigentümer rechtswidrig ohne meine Weisung als Eigentümer an xxxxxxx übertragen und den etwaig erhaltenen Kaufpreis rechtswidrig einbehalten. Der Wert des Unternehmens belief sich zwischen 14.5 und 28 Millionen Euro; der rechtswirksam abgeschlossene Kaufvertrag mit xxxxxxxx lautete auf  28 Millionen Euro. Des Weiteren hat xxxxxx 1 (eine) Million US Dollar, die mir aus einem Verfahren zugesprochen wurden, welche bei Dubai Court Treasury verwahrt wurden, auf das Firmenkonto überwiesen. In der Folge stellte er dann seiner Ehegattin xxxxxx einen Scheck über 1 (eine) Million US Dollar aus und hat somit diesen Betrag veruntreut.

 

Als ich schließlich freigelassen wurde, beschwerte ich mich beim Konsul xxxxxxx über Mohammad Ziad Naim Al Kawadri, da er die von mir in Auftrag gegebenen Initiates file downloaddrei Anzeigen vom 5., 6. und 7. August 2007 weisungswidrig nicht bei der Polizei erstattet hat, obwohl Mohammad Ziad Naim Al Kawadri dem Konsul xxxxxxx versichert hatte, dass er die Strafanzeigen erstattet habe. Ich informierte Konsul xxxxxx, dass meine Firma rechtswidrig basierend auf der Generalvollmacht, die Mohammad Ziad Naim Al Kawadri auf betrügerische Weise von mir erhalten hat, übertragen wurde. Konsul xxxxxx erklärte mir jedoch, dass es nicht im Interesse der Republik Österreich wäre, mich, xxxxxxx, auf irgendeine Weise zu unterstützen. Ich bekam erst einen neuen Pass ausgestellt, als der alte unauffindbare Pass abgelaufen war.

 

Für mich ist es mehr als verwunderlich, dass das Konsulat in einer seiner Kernkompetenzen untätig geblieben ist, nämlich den Reisepass eines österreichischen Staatsbürgers in einem Notfall beizubringen. Zum Zeitpunkt des Freispruchs waren die einheimischen Behörden ja nicht mehr legitimiert, den Pass länger einzubehalten und hätten ihn an den Konsul als Vertreter der Republik Österreich und somit den Eigentümer des Passes ausgehändigt. Doch blieben Konsul xxxxxx und der von ihm vielfach empfohlene Rechtsbeistand, Mohammad Ziad Naim Al Kawadri über den zur rechtswidrigen Übertragung der Firma relevanten Zeitraums untätig.

 

Es wurde Konsul xxxxxx bereits zum damaligen Zeitpunkt das rechtswidrige Verhalten von Mohammad Ziad Naim Al Kawadri zur Kennntnis gebracht, dass er anstelle der Weisung seines Klienten zu dessen Schaden gehandelt hat, was den Konsul xxxxxx nicht dazu veranlasst hat, Mohammad Ziad Naim Al Kawadri auf seine anwaltschatftlichen Qualifikationen zu überprüfen. Stattdessen hat er einen österreichischen Staatsbürger im Stich gelassen und Mohammad Ziad Naim Al Kawadri weiterhin als “Rechtsanwalt” für österreichische Staatsangehörige vermittelt, ohne jemals dessen Qualifikation zu überprüfen und das, obwohl ihm ein offensichtlich eklatanter Vertrauensbruch seitens des “Rechtsanwalts” zur Kenntnis gebracht wurde. Es ist durchaus ortsüblich in den Vereinigten Arabischen Emiraten, dass jeder Befähigungsnachweis in attestierter Form beigebracht werden muss.

 

Warum hat Konsul xxxxxx Mohammad Ziad Naim Al Kawadri nie aufgefordert, die Zulassung als Rechtsanwalt oder seinen juristischen Hochschulabschluss, der Vorausetzung zur Zulassung ist, vorzuzeigen? Warum hat es Konsul xxxxxx trotz mehrmaliger Beschwerden unterlassen, das Ministerium für Justiz, Rulers Court in Dubai oder die Expert Section beim Gericht in Dubai zu kontaktieren und zu fragen, ob der von ihm empfohlene Rechtsanwalt wirklich als Anwalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten zugelassen ist?

 

Ich bin durch das rechtswidrige Vorgehen meines vermeintlichen Rechtsanwalts Mohammad Ziad Naim Al Kawadri mittellos und bin in zahlreiche Verfahren verwickelt, die, obwohl nicht verbunden, immer vom gleichen gegenerischen Anwalt geführt werden, was auf ein Zusammenwirken seiner Kläger bzw Beklagten schließen läßt. Tatsache ist, dass dies erst durch die betrügerischen Handlungen des Mohammad Ziad Naim Al Kawadri und die unterbliebene Hilfeleistung des Konsuls ermöglicht wurde. Auch hätten die Zivilverfahren vermieden werden können, hätte Konsul xxxxxx mich angehört und mich entsprechend unterstützt. Ich habe die Kanzlei von xxxxxx aufgesucht, doch konnte ich in der Folge nicht das Geld für die Honorarnote aufbringen, da sich mein früherer Geschäftsführer xxxxx aller meiner Vermögenswerte bemächtigt hat. Ich hatte bei meiner Freilassung aus dem Zentralgefängnis buchstäblich nur noch meine Kleider am Leib. Aufgrund der mißbräuchlich verwendeten Vollmacht wurden alle meine Gegenstände des persönlichen Bedarfs wie auch meine persönlichen Gegenstände wie zum Beispiel Familienfotos und meine gesamten Vermögensgegenstände ins Eigentum von xxxxxx überführt. Es wurde ein Schreiben an das österreichische Konsulat mit dem Inhalt gerichtet, dass Mohammad Ziad Naim Al Kawadri verschiedene Delikte verübt hat und mit Hilfe offizieller Schreiben der österreichischen und spanischen Botschaft sowie des deutschen Konsulats das Vertrauen verschiedener Opfer erwirbt und in der Folge dann seine kriminellen Aktivitäten entwickelt. Obwohl um Vertraulichkeit gebeten wurde, hat Konsul xxxxxxx Mohammad Ziad Naim Al Kawadri sofort informiert und hat ihn zum Schreiben der österreichischen Botschaft befragt. Mohammad Ziad Naim Al Kawadri hat unumwunden zugegeben, dass eine Dame in seiner “Kanzlei” das Dokument gefälscht habe. Damit war die Angelegenheit abgetan, obwohl feststand, dass die auf dem Schreiben erwähnte Referenznummer falsch ist und Kawadri dieses Schreiben auch zu kriminellen Zwecken verwendet hat. 

 

Ganz im Gegenteil wurde seitens der Vertretungsbehörde mehrmals auf die Verdienste von “Doktor” Kawadri verwiesen, die er der Republik Österreich mit seiner rechtsfreundlichen Vertretung erwiesen hat. Übrigens ist auch der Doktorentitel angemaßt.

 

Ich bettelte um Hilfe, doch Konsul xxxx war nicht bereit, die Dokumente zu übernehmen, hat die Sprechanlage ausgeschaltet und hat den Raum verlassen. Auch auf die telefonische Bitte von xxxxx der Sharjah Freezone, einen gemeinsamen Termin beim xxxxx zu vereinbaren, hat sich Konsul xxxxxxx wiederum geweigert, in meinem Interesse tätig zu werden, wiederum mit dem Argument, dies sei nicht im Interesse der Republik Österreich. Konsul xxxxxx war in der Folge für mich nicht mehr erreichbar.

 

Mohammad Ziad Naim Al Kawadri wird nach wie vor als Übersetzer auf der Website des österreichischen Konsulats empfohlen. Warum wurden seine Qualifikationen nicht bei Aufnahme in die Liste überprüft? Mohammad Ziad Naim Al Kawadri wurde nicht nur unverbindlich als Rechtsbeistand empfohlen, sondern die Dienste der Dr. Mhamad Kawadri Est. Legal and Financial Consultancies wurden in konkreten Fällen in Anspruch genommen, die Mohammad Ziad Naim Al Kawadri der österreichischen Botschaft in Rechnung gestellt hat.

 

Es wurde mit dem Initiates file downloadZulassungsschreiben der österreichischen Botschaft in Verbindung mit der Initiates file downloadSchreiben der spanischen Botschaft und des Initiates file downloaddeutschen Konsulats und dem Verhalten des Konsul xxxxxx ein Vertrauenstatbestand geschaffen, auf den ich und zahlreiche Opfer vertraut haben. Ein vernünftiger Erklärungsempfänger durfte ja darauf vertrauen, dass die genannten Vertretungsbehörden die Zulassung als Rechtsanwalt überprüft haben, zumal Konsul xxxx zu mehreren Gelegenheiten mit Mohammad Ziad Naim Al Kawadri gemeinsam aufgetreten ist. Auch hat er auf das Schreiben angesprochen niemals dementiert, dass er Mohammad Ziad Naim Al Kawadri als Rechtsanwalt für österreichische Staatsangehörige in Anspruch genommen hat. Daher haben zahlreiche Opfer mit Mohammad Ziad Naim Al Kawadri kontrahiert, im Glauben, dass er zugelassener Rechtsanwalt ist und sind in der Folge Opfer seiner kriminellen Machenschaften geworden.

 

Ich bitte Sie, diese Beschwerde vertraulich zu behandeln, da ich bereits mehrmalig bei Leib und Leben bedroht wurde, falls ich rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einleite. Ich lebe in Angst und Schrecken und bin zwischenzeitlich höchstinstanzlich verurteilt, die 1 (eine) Million US Dollar zurückzuzahlen, obwohl das Geld von meinem früheren Geschäftsführer xxxxx veruntreut wurde und das Urteil auf gefälschten Unterlagen beruht. Der von ihm eingesetzte Rechtsanwaltxxxxx  und xxxxxx Advocates and Legal Consultants hat das Verfahren nicht nach meinen Vorgaben geführt, da es sich bei diesem Verfahren eigentlich um eine res judicata handelt, das rechtswidrig unter Täuschung der Gerichtsbehörden nach Sharjah gezogen wurde. Ich kann aufgrund eines Zivilverfahrens gegen xxxxxxx die Vereinigten Arabischen Emirate nicht verlassen. Zudem wird ein Verfahren, das bereits rechtskräftig zu seinen Gunsten entschieden wurde, immer wieder rechtswidrig ins System eingegeben. Ich wurde bereits mehrmalig deswegen verhaftet, kam aber nach Beibringung der Dokumente immer wieder frei. Die Behörden in Österreich wurden von der österreichischen Vertretungsbehörde in den Vereinigten Arabischen Emiraten falsch informiert, dass ich das Land verlassen kann. Ich beschwere mich hiermit über dieses Vorgehen und behalte mir rechtliche Schritte vor, dass der Sachverhalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht geprüft wurde und falsche Tatsachen, die schwere rechtlichen Konsequenzen für mich nach sich zogen, verbreitet wurden. Ich habe dieser Beschwerde den Immigration Report und die beiden Fälle beigefügt, wegen derer ich das Land nicht verlassen kann. Es stellt sich daher die dringende Frage, warum wurde ein falscher Report nach Österreich geschickt? Warum wurde meiner Darstellung der Tatsachen kein Glauben geschenkt?

 

Aufgrund dieser Umstände bitte ich Sie, diesen Fall so zu untersuchen, dass ich nicht einer Gefahr an Leib und Leben ausgesetzt werde. Eine direkte Kontaktaufnahme mit Mohammed Ziad Naim Al Kawadri würde mit Sicherheit mein Leben gefährden. Meine rechtlichen Positionen sind in den Vereinigten Arabischen Emiraten noch nicht geklärt. Wie ich vernommen habe, wurde Mohammad Ziad Naim al Kawadri verhaftet und ist auf Kaution frei, doch sind zahlreiche Anzeigen in Vorbereitung. Ich bitte Sie, mich hier in geeigneter Weise zu unterstützen, da meine Notlage auf der unterlassenen Beibringung meines Passes beruht, was Konsul xxxxx zu verantworten hat. Ich danke Ihnen bestens für Ihre Bemühungen in meiner Sache und verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

xxxxxxxxxxxxxx

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