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Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Dieses Schreiben ist am 11.6.2011 eingelangt:******************************************************

 

Vereinigte arabische Emirate

 

Oktober 2008 reisten wir in die UAE ein

 

xxxxxx, xxxx, xxxxxxx (xxxxx)

Nachdem mein Partner und ich unser Residencevisum hatten, gab es Probleme mit dem Visum unserer Tochter. Durch die zuständige Einwanderungsbehörde kam es zu Verzögerung und xxxxxx war illegal in dem Land.

 

Nach einigen vehementen Interaktionen meines Partners bekamen wir 4 Wochen Zeit einen neuen Pass für xxxxxx vorzulegen.

 

Am 23.12.2008 reichte ich einen Antrag auf Ausstellung eines Reisepasses für meine Tochter ein – mit dem Zusatz von 4 Wochen Zeit  - und der Zusage von ca 3 Wochen bis Ausstellung.

 

Nach fast 4 Wochen verneinte die zuständige Dame ihre Aussage und meinte es dauerte 5-6 Wochen, wobei es  zu einer heftigen Ausseinandersetzung kam – zwischen der Dame und uns und Konsul xxxxx und uns. Da ich mich nicht der Lüge bezichtigen lasse und ich sehr wohl rechnen kann – 4 Wochen wurde uns Zeit gegeben – bei 5-6 Wochen kann es sich nicht ausgehen!!!

 

Wir mussten an einem Sonntag (auch nach eigener Recherche – da uns die Botschaft keine Auskunft gab an welches Amt wir uns zu wenden hatten) in Wien den Bereitschaftsdienst anrufen und mit einer schriftlichen Erklärung wurde uns schnellsten und ausserordentlich! zuvorkommend geholfen und der neue Pass meiner Tochter (Ausstellungsdatum: xxxxx xxxxx) mit Sondertransport gesendet und am 19.1.2009 uns übergeben und somit konnten wir schlimmeres verhindern.

 

Jedoch wurde ich in einem Telefonat von Herrn Konsul xxxxxx  damals darauf aufmerksam gemacht! Sollten wir jemals Hilfe benötigen stehen wir alleine da!

 

Dies als Einleitung!

 

Im Herbst 2009 wurde mein Partner bei der Polizei vorgeladen und musste seinen Pass abgeben. Da Herr xxxxxx  schlecht bis gar kein Englisch und kein Arabisch zu der Zeit sprach wusste er auch nicht so recht was ihm zur Last gelegt wurde und mass dem durch seine Unschuld auch geringe Bedeutung bei.

 

Im November wurde er nochmal auf die Polizei gebeten damit er seinen Pass abholen konnte.

 

Ich befand mich zu Hause und wurde mit einer Hausdurchsuchung konfrontiert wo mein Mann auch dabei war und wir nicht mal wussten worum es geht. Er wurde zur Mitfahrt gebeten damit er sich seinen Pass holen konnte. Ich hörte nichts mehr von ihm und vernahm dass er im Gefängnis sass!!!! Ich war schockiert! Rief einen Freund an der mir die Nummer von Herrn Konsul xxxxx  gab, den ich sofort anrief in meiner Verzeweiflung, den ich hoffte doch sehr auf Hilfe in so einer Situation.

 

Herr Konsul xxxxx sagte mir sofort Hilfe zu, indem er Herrn Dr Mohamad Ziad Kawadri (Rechtsanwalt und Vertretung der österreichischen Botschaft) verständigen wolle damit sich dieser mit mir in Verbindung setze.

 

Herr Kawadri trat mit mir in den nächsten 30 minuten in Verbindung und informierte mich über die Lage! Wobei es nur Geschichten waren die mir alle sehr rätselhaft erschienen.

 

Er traf sich mit mir am nächsten Tag (ich nahm Zeugen mit!!) wo ich ihm 2000 € (10000AED) aushändigte zur Bezahlung der verlangten Kaution (schriftliche Bestätigung!)

 

Wie ich jedoch mittlerweile erfahren habe hat es nie eine Kaution gegeben und wurde nie! Verlangt. Auch wollte er meinen Pass, den ich am Dubai Court abgab, obwohl mein Mann nach 4 Tagen entlassen wurde, da Herr Kawadri mich belog und meinte er habe seinen Pass für meinen Mann hinterlegt! Und der müsste ausgetauscht werden.

 

Wie ich vor kurzem erfuhr war mein Pass nie!! notwendig. Jedoch war ich ein Jahr in den UAE gefangen ohne medizinische Hilfe!!

 

Ende Mai wurde das Urteil in der dritten Instanz gefällt – 3 Wochen Gefängnis und Deportation – unfassbar da es sich um Cheeting handelt und einen Schaden von ca 2300 Euro!

 

Zu dieser Zeit wussten wir noch immer nicht wessen mein Mann beschuldigt wurde und von wem!

 

Herr Kawadri erzählte immer wieder andere Geschichten, war auch bei Verhandlungen die 3 Minuten dauerte nicht anwesend (wurden in Englisch geführt und mein Mann musste unterschreiben), trotz seiner sehr spärlichen Englisch Kentnisse.

 

Im Juli hiess es das auswärtige österreichische Amt habe um einen Termin bei der Staatsanwaltschaft gebeten um eine Vorstrafe für meinen Mann auszuhandeln.

 

Zu dieser Zeit wussten wir dass eine Frau xxxxx angeblich von meinem Mann geschädigt wurde und Anzeige gegen ihn erstattet hat! Frau xxxxxx ist Angestellte der deutschen Aussenhandelskammer in Dubai.

 

Wir kannten diese Dame nicht und es war uns nicht möglich sie zu kontaktieren da sie sich weigerte mit uns zu reden!

 

Auch versteckte sich mein Mann da die Polizei schon nach ihm suchte. Es war menschen-unwürdig!! Und wir waren machtlos.

 

Nach mehreren Versuchen Herrn Konsul xxxxx zu kontaktieren wurde mir von ihm jedesmal der Rat gegeben das Land zu verlassen, denn es gäbe ja keinen Grund warum ich in den UAE verweilen würde.

 

Auch war jedesmal Herr Kawadri sofort informiert – über jeden unserer Schritte oder Telefonate.

Im September endlich kontaktierte ich eine ägyptische Anwältin die dann einiges aufklärte!

 

Und da begann dann eine Schlacht!

 

Erstens hatten wir eine Vollmacht für Herrn Kawadri als Privatperson ausgestellt

 

Zweitens war war niemals eine Kaution oder mein Pass gefordert

 

Drittens handelte es sich um eine Summe von ca 2400€ die einigen deutschen Staatsbürgern abgenommen wurde und mit denen Frau xxxxxx ausser den Mailverkehr absolut nichts zu tun hatte.

 

Viertens handelte es sich bei den Beschuldigten nicht mal um meinen Mann sondern um einen Herrn der im direkten Zusammenhang mit Herrn Kawadri steht und für diesen in RAK arbeitet.

 

Jedoch steht Frau XXXXX als Geschädigte – Betrogenen im Urteil (Lüge)

 

Herr Kawadri übersetzte das Verteidigungsformular falsch : links in Deutsch, rechts in Arabisch – vollkommen falsch!

 

Auch stimmten seine rechtlichen Aussagen nicht, sodass wir sahen dass er keine Ahnung vom Gesetz hatte!

 

Ebenfalls versuchte er immer wieder Unterschriften von uns beiden zu erpressen, als Druckmittel wurde immer wieder der Termin bei der Staatsanwaltschaft genannt!

 

Nach vielen Telefonaten und Interventionen kam es zu einem Meeting zwischen Herrn Konsul xxxxx, unserer Anwältin und mir, bei dem Herr Konsul xxxx  permanent versuchte in Deutsch mit mir zu sprechen (mit dem Zusatz dass ich es nicht verstehe) ich jedoch darauf bestand in englisch zu sprechen, da die Anwältin als Zeugin fungierte und ich Herrn Konsul xxxxx sehr wohl mit der Tatsache konfrontierte dass ER diesen Herrn Kawadri als Anwalt weiterempfohlen hat. Er jedoch heftig darauf erwiderte ich hätte jemanden gebraucht der meinen Mann aus dem Gefängnis holt!

 

Auch wies er die Anwältin sehr! heftig daurauf hin dass er sie nicht als Vertretung meines Mannes akzeptieren würde wenn sie nicht einen Beweis liefern würde dass sie praktizierender Anwalt sei! Ich hoffe diesen Beweis wird er von Herrn Kawadri auch vorlegen können!

 

Nach Telefonaten mit Frau xxxxxx – mit der auch ich sprach wurde uns schnell klar worum es ging! Frau xxxxx und Dr xxxxx fühlten sich durch meinen Mann sehr bedroht, da Herr Kawadri in Kontakt mit den Herrschaften war und ihnen die Schauermärchen erzählte mein Mann würde sie töten wollen.

 

Auch gab Frau xxxxx zu dass sie den Namen meines Mannes nicht mal kannte, es sich um einen anderen Herren handelte und sie nie Anzeige erstattet habe.

 

Nachdem unsere Anwältin bei einem Treffen mit Herrn Dr xxxxx die Akte vorlegte (er kann perfekt arabisch) sah er den Fehler ein. Entzog Herrn Kawadri alle Fälle (ich persönlich bin der Meinung dass Herr Kawadri die Anzeige erstattete) und Frau xxxxx unterschrieb sofort den Release!

 

Es kam am 14.12 zum besagten Meeting

Anwesende: Herr Konsul xxxx, Herr Kawadri, unsere Anwältin und ich – der Generalstaatsanwalt mit seinem Stab…

 

Vor dem Meeting kam es zu einem heftigen Streit bei dem Herr Kawadri die Anwältin auf heftigste angriff und beschuldigte, sie habe uns geschadet

 

Bei dem Herr Kawadri ein erpresstes Schriftstück vorlegte in dem mein Mann unterschrieb, er verpflichte sich keinen anderen Anwalt als ihn bei seiner Sache zu vertreten.

 

Und nachdem ich entschied dass die Anwältin mitkommen sollte, bettelte!!!! Herr Kawadri mit kommen zu dürfen

 

Meeting: Kawadri griff immer wieder die Anwältin an und glänzte mit rechtlichem Nichtwissen!

 

Auch wollte er dass mein Mann sofort ins Gefängnis kommen sollte und nachdem der unterschriebene Release von Frau xxxxx  präsentiert wurde schrie er dass sie NIE Geschädigte war sondern dass mein Mann Hunderte Menschen betrogen hätte!

 

Es war ein schlechter Film.

 

Zum Schluss bat meine Anwältin aufgrund meines Gebrechens um Herausgabe meines Passes – was vom Generalstaatsanwalt mit Nachdruck gewährt wurde, denn Herr Kawadri bestand darauf dass ich ihn NICHT bekommen sollte und das im Beisein des Konsul xxxxx der in keinster Weise Stellung dazu nahm.

 

Eine halbe Stunde später hatte ich meinen Pass – mein Weihnachtswunder in den Händen.

 

Mittlerweile liegt das Ansuchen auf Begnadigung meines Mannes noch immer im Sheikh Maktoum Büro auf!

 

Seit 5 Monaten hat meine Tochter ihren Vater nicht gesehen

Mein Mann hat keinerlei Möglichkeit ohne Pass zu arbeiten und er verlor auch dadurch bei der Firma xxxxx  eine hochbezahlte Stelle. Er hat nichts mehr zu essen und wir auch nicht mehr!

 

In dieser Zeit wurden meine Depressionen (attestierte Schmerzdepressionen) so stark dass ich bereits an Suicid dachte.

 

Ich hatte mit meiner Krankheit keine medizinische Hilfe und meine Tochter mit ihren Zahnproblemen auch nicht

 

Meine grosse Tochter erlitt in dieser Zeit eine Fehlgeburt und heiratete und wir konnten nicht an ihrer Seite sein.

 

Meine Firma muss ich schliessen und wir sind völlig mittellos

 

Ich musste per Fax um ein Jahr den Urlaub ohne Bezüge verlängern sodass ich jetzt nur von der Familienbeihilfe leben muss.

 

Ich leite ihnen auch den Mailkontakt nach dem Meeting weiter, mit dem Zusatz – Angst, Ohnmacht und Hilflosigkeit liessen mich diese Worte verfassen!!!!!

 

Wir werden uns jedoch noch genau wegen einer Schadensersatzklage erkundigen und versuchen jemanden für unser erlittenes Unrecht zur Verantwortung ziehen!

 

 

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