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   Saubere HändeWo passiert was? AUA - Ausserparlamentarischer BürgeruntersuchungssausschussFälle BMEIAFall Außenministerium - Dr. Kawadri20112011-07-15 Anzeige gegen Kawadri
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Von: "xxxxxxxxx" <xxxxxxxxx>
Gesendet: 15-Jul-2011 12:57:48
An: vw-1@duba.diplo.de
Betreff: Strafanzeige gegen Mohammad Ziad Naim Al Kawadri

Sehr geehrte Damen und Herren

Sie Opens internal link in current windowfinden unten die Beschwerde, die ich an den Bürgerservice geschickt habe, die das eigenwillige Verhalten des damaligen Opens internal link in current windowVizekonsuls Martin Tscherner zum Inhalt hat. Ich füge noch weitere Dokumente hinzu, die eindeutig belegen, dass Mohammad Ziad Naim Al Kawadri Opens internal link in current windowdie deutsche Bestellungsurkunde gefälscht hat, die Gegenstand des Disputs zwischen Herrn Tscherner und mir war.

 

Martin Tscherner hat sich geweigert, eine Strafanzeige gegen Herrn Kawadri zu erstatten, obwohl die Beweise eindeutig belegen, dass Herr Kawadri die Urkunde gefälscht hat. Herr Kawadri hat behauptet, dass ich die Urkunde während meiner Arbeitszeit bei ihm in der Kanzlei gefälscht habe. Deshalb stehe Aussage gegen Aussage, so Herr Tscherner.

 

Diesselbe Behauptung stellt Herr Kawadri auch in seiner Stellungnahme an die österreichische Vertretungsbehörde auf. Ich habe niemals bei Herrn Kawadri in seiner Kanzlei gearbeitet, weil er keine Anwaltskanzlei hat und nicht als Anwalt zugelassen ist. Ich habe niemals Zugriff auf seine Computer gehabt, weil sich diese nach Angaben seiner Lebensgefährtin entweder bei ihr, in der Privatresidenz in Sharjah, in einem Office in Sharjah oder bei xxxxxx xxxxx, dessen Büroräumlichkeiten Herr Kawadri annektiert hat, befunden haben. Ich habe diese Räumlichkeiten in der fraglichen Zeit, als sich die Computer dort befanden, nicht betreten. Diese Dokumente wurden mir zugespielt und das Original befindet sich beim CID in Dubai. Den lokalen Behörden ist bekannt, wie ich die Datei bekommen habe.

 

Zudem spreche ich nicht Arabisch und die besagten Dokumente sind auf Deutsch und Arabisch abgefasst. Warum sollte ich einen Übersetzer bezahlen, der die Urkunde für mich übersetzt, die dann von Herrn Kawadri verwendet wird?

 

Die Bestellungsurkunde wurde bereits 2005 von Herrn Kawadri verwendet, wie Herr xxxxxxxx   (xxxxxxx) bestätigen kann. Weitere Zeugen können auf Verlangen beigebracht werden, die aussagen können, dass die fragliche Urkunde bereits 2005 vorgelegt wurde, also Jahre vor meiner vermeintlichen Anstellung, während der ich die Fälschung begangen haben soll. Zudem stellt sich die Frage, warum ich Dokumente gefälscht haben soll, wenn der einzige Nutznießer Herr Kawadri ist? Und warum sollte ich die Behörden auf eine Fälschung aufmerksam machen, die mich selber belasten würde?

 

Das Initiates file downloaderste Dokument der Stellungnahme (Anhang) bildet die Vorlage der Fälschung. Das Dokument ist auf einen Dr. Ziad Kawadri, Syrian national, born 24.06.1950, at Damascus, das bestätigt, dass Dr. Ziad Kawadri den akademischen Titel Diplomvolkswirt trägt, der ihm von der Universität München am 31. Mai 1973 verliehen wurde und dass er Deutsch in Wort und Schrift fließend beherrscht.

 

Es gibt Initiates file downloadInitiates file downloadzwei Probleme im Zusammenhang mit dieser Urkunde. Zuerst scheint auf die Daten eingewirkt worden zu sein - beim Opens internal link in current windowGeburtsdatum 1950 ist die 5 abweichend in der Schrifthöhe, desgleichen das Verleihungsdatum 1973, wo sich die 7 aus dem restlichen Schriftbild absetzt. Folglich wurde auch hier mit Daten manipuliert. Zugleich wird bestätigt, dass ein Dr. Ziad Kawadri Absolvent ist und nicht Dr. Mohammadziad Al Kawadri wie laut beigefügter Kopie des alten Passes, der zur Beglaubigung zahlreicher Vollmachten verwendet wurde.

Auch steht die neue Passkopie vollständig in Widerspruch zu beiden vorhergehenden Dokumenten, wo die anscheinend gleiche Person plötzlich Mohamadsiad Alguadri heißt, der auch keinen Doktortitel hat. Auch weichen die Geburtsdaten vom alten und vom neuen Pass voneinander ab. Im alten Pass ist ein Dr. Mohamadziad Al Kawadri am 24.9.1950 geboren und Initiates file downloadim neuen Pass ein Mohamadsiad Alguadri am 24.6.1940, wobei das Residenzvisum der Vereinigten Arabischen Emirate auf den alten Pass mit gleichem Foto verweist.
Initiates file download

 

Initiates file downloadInitiates file download

 

Diese Diskrepanz erklärt auch, warum 1973 Mohammad Ziad Naim Al Kawadri nicht als Absolvent gelistet ist. Herr Kawadri wird in Opens internal link in current windowälteren Listen als Absolvent genannt, allerdings mit dem Abschlussjahr 1963 (siehe Anhang). Als Geburtsjahr ist bei diesem Absolvent 1940 angegeben. Somit stimmt zwar das Geburtsdatum mit dem neuen Pass überein, nicht aber der Name.

 

Interessant ist auch, dass das Visum auf Mohd Al Kawadri Sanitary Tr. Est. und nicht auf Initiates file downloadDr. Mhamad Kawadri Legal and Financial Consultancies ausgestellt ist. Letzteres ist eine von Kawadri freierfundene Firma, mit der er Rechnungen zum Beispiel für die österreichische Botschaft ausstellt. Herr Kawadri gibt sich wie Sie vielleicht wissen als Rechtsanwalt und Vertrauensanwalt zahlreicher Botschaften und Konsulate aus.

 

Die Initiates file downloadInitiates file downloadVorlage hat eine BS-Zahl als Referenz. Die exakt gleiche BS-Zahl in 100%iger Übereinstimmung ist auch Initiates file downloadInitiates file downloadauf der gefälschten Urkunde zu finden. Das gilt auch für die Unterschrift vom Generalkonsul, mit der Einschränkung, dass genau der Teil, der in den gedruckten Text ragt, auf der Fälschung abgeschnitten ist und sich vom restlichen zügigen Schriftzug abhebt. Der Stempel trägt die Zahl 1 und ist ident mit der Vorlage. Allerdings ist auf den Kopien der Vorlage und der Fälschung eine Besonderheit erwähnenswert. Während bei der Kopie der Vorlage der Bundesadler wie auch die Umrandung durchbrochen ist, zeigt die Kopie der Fälschung einen dunklen Kreis während der Bundesadler und die Schrift durchbrochen sind. Das deutet eindeutig darauf hin, dass der Rand nachkorrigiert worden ist, da vermutlich die Endzahl 7 vom Datum und der Anfangsbuchstabe A des Acting Consul General auf dem Ausschnitt sichtbar waren und eine Nachbesserung erforderten.

 

Ein weiteres Indiz, dass die Urkunde gefälscht ist, ist folgender Beweis: Wenn man auf der digitalen Kopie einen linken Mausklick über dem Stempel, der Unterschrift und der Referenznummer macht, erscheint ein Raster, mit dem man die einzelnen Bestandteile beliebig verschieben kann. In der Datei befinden sich viele Bitmap-Bild Dokumente, auf denen eine Vielzahl von Stempeln und Unterschriften gespeichert sind. Da diese Daten mit der Übertragung via Email leider verloren gehen, werde ich Ihnen einen Datenträger zukommen lassen.

 

Auch scheinen diese Komponenten auf einer Datei auf, die eindeutig Kawadri zuzuordnen ist, auf der Herr Kawadri sämtliche Stempel aufbewahrt hat. Ich schicke Ihnen eine Kopie in einer nachfolgenden Email, da es ein relativ großes Dokument ist. Auch hier wurde das Original den örtlichen Behörden übergeben.

 

Somit sollte ausreichend dokumentiert sein, dass es sich bei der Bestellungsurkunde um ein gefälschtes Dokument handelt. Doch hat Herr Kawadri das Dokument nicht nur gefälscht sondern hat die Urkunde auch regelmäßig verwendet.

 

Anbei finden Sie das Deckblatt vom Strafverfahren gegen xxxxx xxxx mit der Aktenzahl 730/2009, Strafgericht 2. Instanz in Dubai und eine weitere Kopie der gefälschten Bestellungsurkunde.

Initiates file download

Initiates file download
Herr Kawadri hat xxxxx xxxxx als "Rechtsanwalt" bei Gericht vertreten. Da er aber nicht als Anwalt zugelassen ist, kann er vor Gericht nicht eigenständig vertreten. Zu dieser Gelegenheit hat Herr Kawadri die Bestellungsurkunde des dt. Generalkonsulats benutzt, um für xxxxx  xxxxxx auftreten zu können. Ich habe der Verhandlung persönlich beigewohnt und habe zwar nicht die gesamte Konversation zwischen Richter und Herrn Kawadri verstanden, konnte aber eindeutig die Worte "consulia almani" ausmachen. Der Richter nahm das Schriftstück entgegen und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, die ich nicht verstehen konnte. Der Richter behielt das Schriftstück ein und legte es zu den Akten. Nach der Verhandlung erklärte Herr Kawadri, dass der Fall gar kein Problem sei, denn der Richter sei Syrer und sein Bruder hätte bei seinem Vater auf dem Markt gearbeitet, sodass er sicher eine positive Entscheidung in der Sache treffen wird. Ich hatte meine berechtigten Zweifel und habe den Richter xxxxx xxxxx aufgesucht. Der Richter hat mir erklärt, dass er Herrn Kawadri zu verstehen gegeben habe, dass er ohne Zulassung vom Ruler's Court ihn nicht mehr in seinem Gerichtssaal sehen will.

 

Herr Kawadri hat in der Folge das Originaldokument ausgelöst und auf der im Akt verbliebenen Kopie gegengezeichnet. Diese Kopie habe ich umgehend nach Erhalt Vizekonsul Tscherner zur Kenntnis gebracht. Ich habe auch den Richter erneut aufgesucht und er kann sich noch daran erinnern, dass Kawadri sich als Konsulatsangehöriger ausgewiesen hat und kann dies auch bezeugen. Dass Kawadri das Original aus dem Akt ausgelöst hat, ist ein weiteres Indiz, dass er die Urkunde laufend verwendet hat. Hätte er sie niemals gebraucht, hätte er keine Veranlassung gehabt, sie mit seiner kalifornischen Driver's License auszulösen, die übrigens auf den Namen Moha Ziad Kawadri und Geburtsdatum 06-24-40 lautet.

 

Dieses Schriftstück hat Herr Kawadri vielfach verwendet, um das Vertrauen seiner Opfer zu gewinnen. Dazu gibt es zahlreiche Zeugen, die auf Verlangen aussagen werden, dass Herr Kawadri dieses Dokument zusammen mit den Urkunden der Initiates file downloadösterreichischen und Initiates file downloadspanischen Botschaft vorgelegt hat.

 

Zudem hat Herr Kawadri dieses Dokument auch bei seinen Besuchen im Zentralgefängnis in Al Aweer der Gefängnisverwaltung vorgelegt. Doch obliegt eine weitere Untersuchung den lokalen Behörden.

 

Ich fordere sie daher auf, rechtliche Schritte gegen Mohammad Ziad Naim AL Kawadri einzuleiten und eine Strafanzeige wegen Fälschung einer Urkunde unter der unbefugten Benutzung des deutschen Bundesadlers zu erstatten. Ich stehe mit dieser Forderung nicht alleine, denn zahlreiche Opfer fragen sich seit langem, warum das deutsche Generalkonsulat bis zum heutigen Datum noch niemals öffentlich Stellung dazu genommen hat und sich von Mohammad Ziad Naim Al Kawadri distanziert hat. Wie Sie sicher wissen, sind zahlreiche Opfer von Herrn Kawadri Deutsche und es sind in der Vergangenheit viele Fälle beim Konsulat angezeigt worden, was zwar zur Streichung von der Übersetzerliste geführt hat, aber niemals zu einer Untersagung, die deutsche Urkunde zu verwenden. Auch haben die zahlreichen Beschwerden niemals zu einer Überprüfung der Person Kawadris geführt, die die juristische Qualifikation und gerichtliche Zulassung zum Gegenstand hatten. Die Opfer hätten niemals mit Kawadri kontrahiert und hätten vor allem niemals eine umfassende Generalvollmacht unterschrieben, hätte sich Kawadri nicht als Vertrauensanwalt der Botschaften und Konsulate ausgegeben. Im Vertrauen darauf, dass die Vertretungsbehörden die Zulassung wie auch Qualifikation überprüft haben, haben die Opfer angenommen, einen besonders ausgezeichneten Anwalt zu haben. Es ist schon bemerkenswert, dass Herr Kawadri seit 1997 sein Unwesen getrieben hat und keine der Vertretungsbehörden Kenntnis davon ghabt haben soll.  

 

Ich verfolge den Fall seit 2009 und habe vielfach versucht, die Vertretungsbehörden der Bundesrepublik Deutschland, von Österreich und Spanien auf diesen Missstand aufmerksam zu machen und habe trotz meiner Hartnäckigkeit bis heute keine Unterstützung erfahren. Ich weiß nicht, wieviele Beschwerden hinsichtlich Kawadri durch Untätigkeit auf diese Weise erfolgreich abgewehrt worden sind.

 

Der Fall Kawadri wird von einer immer größer werdenden Öffentlichkeit auf der Webseite der www.saubere-haende.org mitverfolgt. Dort können Sie auch meine anonymisierte Beschwerde beim Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten in Wien nachlesen.

 

Ich bitte Sie um einen baldigen Termin, um den Fall persönlich zu besprechen und sehe Ihrer Antwort mit Interesse entgegen.

 

Mit freundlichen Grüßen

xxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxx

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