25 February 2017    
 
 
 
 
    2008 Urteil
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere HändeWo passiert was? Fall Funk2008 Urteil
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Anmerkung Saubere Hände: Der Vertrag ist auf 10 Jahre befristet. Auf Grund des Zustandes der Liegenschaft sind umfangreiche Instandsetzungsarbeiten notwendig, die bei weitem die möglichen Erträge aus der Bewirtschaftung der Liegenschaft zu übersteigen scheinen. Die Pächter haben sich verpflichtet 700.000 ATS zu investieren, obwohl es nicht Ihr Eigentum ist. Die Aufwendung aus der vereinbarten Investitionspflicht + Pacht betragen 142.000 ATS pro Jahr. Da die gepachtet Liegenschaft auch das Einkommen der Familie Funk erwirtschaften soll nehmen wir mal den niedrigen Betrag von 240.000 ATS pro Jahr an (20.000 Brutto von denen Steuern und Versicherungen zu zahlen sind). Alleine um diese Kosten zu decken müßten mit dieser Liegenschaft 380.000 ATS pro Jahr erwirtschaftbar sein, die die Zimmervermietung und der Campingplatz abwerfen soll.

Aus unserer Sicht ist es daher nicht so eindeutig nachvollziehbar, dass es sich bei den Verpflichtungen des Verpächters um eine Schreibfehler in den Pachtverträgen handelt, der zweimal übersehen worden sein soll. 

 

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