24 June 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   AUA - Ausserparlamentarischer BürgeruntersuchungssausschussFälle BMEIAFall Außenministerium - Dr. Kawadri20122012-06-25 von Launsky-Tieffenthal
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Auf Grund des Artikels im "TheNational" veröffentlichen wir den vorangegangen Mail-Verkehr mit Mag. Launsky-Tieffenthal (Sprecher des Außenministeriums).

Leider ist die Antwort sehr knapp ausgefallen und es gibt nicht einmal den Hinweis, dass man auf Grund von Untersuchungen den Schluß gezogen haben soll, dass die Vorgänge rund um Konsul Dedic in Ordnung waren.

 

Gesendet: Montag, 25. Juni 2012 um 07:48 Uhr
Von: Peter.LAUNSKY@bmeia.gv.at
An: praesident@saubere-haende.org, Elisabeth.ELLISON-KRAMER@bmeia.gv.at
Betreff: AW: Konsul Dedic / Kawadri

Sehr geehrter Herr Lassy! Besten Dank fuer Ihr Mail. Darf der Ordnung halber darauf hinweisen, dass es sich bei dem Zitat im Kurier um eine stark verkuerzte und dadurch unvollstaendige Widergabe meines Gespraechs mit Redakteur Vogl handelt. Zu Ihren weitere Punkten duerfen wir uns noch ausfuehrlicher melden. Beste Gruesse, Peter Launsky T.
 

Von: "Bernhard Lassy - Saubere Hände - Präsident" [mailto:praesident@saubere-haende.org]
Gesendet: Monday, June 25, 2012 07:36 AM
An: ELLISON-KRAMER Elisabeth <BMeiA/IV.1>; LAUNSKY Peter <BMeiA/I.3>
Betreff: Konsul Dedic / Kawadri
 

Sehr geehrte Frau Mag. Ellison-Kramer und sehr geehrter Herr Mag. Launsky-Tieffenthal,

es ist nun etwas mehr als ein Jahr her, seit dem wir die Vorgänge rund um Konsul Dedic und (Dr. ?) Kawadri dokumentiert haben. Erst nach der Einschaltung der Staatsanwaltschaft kam dann schön langsam auch beim BMEIA ein bißchen Bewegung in die Angelegenheit.


Artikel Kurier: "Das Außenministerium ist an Erklärungen interessiert. Es gab interne Ermittlungen. Sprecher Peter Launsky-Tieffenthal sagt zu den neuen Entwicklungen: "Offenbar hat sich Herr Kawadri, der als Übersetzer empfohlen wurde, als mehr ausgegeben, als er war. Wir haben uns jedenfalls sofort von ihm distanziert, als wir auf Un­gereimtheiten hingewiesen wurden. Auch haben wir umgehend mit der Staatsanwaltschaft kooperiert."  - Ich denke wir wissen alle, dass man sich sehr anstrengen muss um dass so sehen zu können, wenn man die Vorkorrespondenz mit Mag. Moritsch kennt.


Wenn ich mir ansehe, welche Antworten auf 2 parlamentarische Anfragen gekommen sind und mir dann auch noch von Mag. Moritsch anhöre wie wenig anscheinend für Betroffene zur Unterstützung getan wurde, dann ist das sehr enttäuschend.


Wie Sie sicher bemerkt haben, gab es ja eine ruhigere Haltung, die auch Ihrem Wunsch entgegenkam die Angelegenheit in Ruhe zu untersuchen.


Darf ich davon ausgehen, dass nun umgehend und auf bestmögliche effektvolle Weise die Geschädigten unterstützt werden? Ich denke der Ruf von Mag. Moritsch nach einer fühl- und sichtbaren Unterstützung für Geschädigte ist im höchsten Maße berechtigt.


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Beste Grüße
Bernhard Lassy

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