28 July 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   Saubere HändeWo passiert was? Fall VAMED2012-11-13 Infos aus dem Netz
Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

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  • Christian Gerstl Von der Gespag etwas zu fordern widerspricht dem Spruch, dass der Bauer mit dem Fuchs eigentlich nicht diskutiert. Das Gespag-Projekt ist eine "Verkörperschaftung" von Österreicheigentum an private Nimmersatt-Privatisierungs-Investoren und es wundert m...Mehr anzeigen
  • Peter Groiß Lieber Christian - nur dazu: die GESPAG ist im 100%igen Eigentum des Landes OÖ
  • Christian Gerstl Herzlichen Dank, lieber Peter, für die Antwort, die eine gute Gelegenheit für Ergänzungen mit Quellennachweis bietet.

    Die 100%ige Eigentümerschaft des Landes OÖ war mir freilich bekannt und ist in einer Gespag-Presseaussendung, die in der oben erwähnten Diskussion verlinkt ist, nachzulesen. Hier der direkte Link: www.gespag.at/media_presse/uploadExtern/7f7e1f638f5c0fde53c0b1f2f0553920.doc

    Mittlerweile ist auch die Österreichische Nationalbank im 100%igen Eigentum (12 Mio. Stammkapital) des Bundes, dennoch hält sich dieses Eigentum nur auf dem Papier, denn tatsächlich gehören alle in Geld bezifferten Werte letztendlich den privat organisierten Gelddruckern, nämlich den Geschäftsbanken. Wer die Geldschöpfungshoheit inne hat, der bestimmt auch die Geschicke eines Landes (=Österreich bzw. der Souverän bestimmt nichts, sondern wird beherrscht und gelebt) und wenn ein Staat oder Bundesland die wesentlichen Sozialbereiche an Profit orientierte Konzerne auslagert, dann herrscht ein massiger Konflikt und sogar Widerspruch bei den zu erfüllenden Interessen. Im besonderen Maße, weil die Halter der Konzern-Aktien an der Geldschöpfungsmaschinerie ebenfalls beteiligt sind. Dieser Moloch kann letztendlich bestimmen, wann das Land OÖ als zahlungsunfähig gilt und somit zur Abgabe der Anteile gezwungen werden kann.

    Eigentum, in Form einer Körperschaft, erzeugt keinen Schutz, sondern lediglich Verluste; außerdem werden die eigentlich verantwortlichen als auch kollaborierenden Spitzen-Politiker (=Komplizen) geschützt, weil die Schäden ihrer Entscheidungen erst lange nach ihrer Amtszeit auswuchern.

    100%iges Ex-Eigentum sind auch, um einige Beispiele zu nennen, die verlorenen Gewerkschaftsgelder, die BAWAG, POST, Teile der ÖBB, die AUA, die Voest, der Konsum, Verbund, österreichische Straßen (ASFINAG), die Wasserversorgung, Müllabfuhr und Kanalisation. Die Gesetzgeber haben sukzessive die Voraussetzungen für den Ausverkauf gestaltet und es ist anzunehmen, dass auch das heftigst verschuldete Land OÖ die wichtigsten Werte an private Räuberkonzerne verzockt.

    Um die Perfidie des Gespag-Konzeptes genau zu erläutern, muss gewusst werden, dass bspw. das LKH Vöcklabruck unter der Totalverwaltung des in 50 Ländern international tätigen Konzerns "VAMED AG" steht.

    vameddb.netural.com/referencedetails.aspx

    +Zitat+
    Leistungsumfangservices:
    Finanzierung, Planung, Errichtung, Inbetriebnahme, realisiert als PPP-Modell
    Leistungauswahlkriterien:
    Planung und Errichtung, Totalunternehmerschaft
    +Zitatende+

    Die "VAMED AG" ist zu 77% im Eigentum der "Fresenius AG" www.fresenius.se - also alles ist toll verschachtelt und verschleiert.

    Wer das "Public Private Partnership" (PPP) in seiner verheerenden Tragweite ansatzweise begreifen möchte, sollte sich diesen Wiki-Link durchlesen - de.wikipedia.org/wiki/Public_Private_Partnership - um das Hütchenspiel (ohne Kugel) mit dem Eigentum der Einwohner zu entlarven, welches geeignet ist, die komplette Infrastruktur eines Staates den profitorientierten Investoren in den Rachen zu stopfen. Letztendlich zahlen die Einwohner alles, denn sie müssen - zusätzlich zu den Beamten der Gesundheitsbehörden und den Angestellten der Gespag - nun auch noch die bestialischen Gewinne der "VAMEG AG" und "Fresenius AG" finanzieren. Mit der Gruppenbesteuerung wird dieser ohnehin vollgoldene Wucher noch mal vergoldet, während Österreich immer weiter dem Staatsbankrott und der Enteignung zusteuert.

    Für manche mag dieses Statement etwas fremd klingen - ich bitte dies zu verzeihen - doch es ist keine leichte Aufgabe die vorsätzlich gestalteten, komplizierten Zusammenhänge kurz und bündig zu erklären. Wer über die Sache mehr wissen will, muss lediglich danach suchen, ohne dabei nur die eigenen Vorurteile zu entdecken.

    Eine interessante Rede über CBL bei einer Wiener Gemeinderatssitzung 2003:
    hauptwort.at/2010/11/14/cbl-cross-border-leasing-gemeinderatssitzung-protokoll-2003-wien/


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