Gesendet: Samstag, 15. Dezember 2012 um 14:19 Uhr
Von: "Bernhard Lassy"
An: martina.salomon@kurier.at
Betreff: Pressestunde mit Dr. Spindelegger

Sehr geehrte Frau Salomon,

ich bin immer verwundert wie sanft Dr. Spindelegger angegriffen wird. Hat es Ihnen kein Kopfzerbrechen bereitet, dass Ihre Kollegen Rainer Fleckl und Dr. Erich Vogl mitten in einer Recherche rund um das BMEIA, nach einem Anruf Dr. Spindeleggers bei Dr. Brandstätter den Kurier verlassen. Der ausrecherchierte Artikel ist auch nicht mehr erschienen.
http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=579

Monate später hat ein Journalist der Zeit das Thema aufgegriffen und berichtet was der Kurier schon Anfang September berichten hätte können.
http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=694

Spindelegger spricht von Aufdeckung und ist selbst der größte Zudecker.

Unten finden Sie übrigens ein Mail der Juristin Mag. Moritsch, die auf Grund der aus heutiger Sicht kriminell verursachten Zurückhaltung von Dr. Spindelegger und Dr. Karl, inzwischen auch persönlich einen massiven Schaden hat.


Dokumentation: http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=730

Beste Grüße
Bernhard Lassy
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Ing. Bernhard Lassy, MSc.(OU)

freier Journalist - Mitglied im Verband deutscher Pressejournalisten

Präsident ---- Saubere Hände http://www.saubere-haende.org



********** Entwurf eines Mails an Dr. Spindelegger dass in Kürze rausgeht ***********

Gesendet: Samstag, 15. Dezember 2012 um 08:32 Uhr
Von: "Ingvild Moritsch" <ingvild.moritsch@gmail.com>
An: undisclosed-recipients:;
Betreff: Bitte um Kommentar

Sehr geehrter Herr Dr. Spindelegger

Wie Sie sicher bereits informiert worden sind, ist der Supergau eingetreten, da ich vom Supreme Court in Abu Dhabi verurteilt worden bin, ohne dass die Beweise gewürdigt worden sind, die meine Unschuld beweisen.

Sie haben sich über die Jahre Ihren persönlichen „Saddam Hussein“ großgezogen, der für das Leid so vieler Menschen verantwortlich ist und der in meinem Fall als Zeuge aufgetreten ist. Ihr „Vertrauensanwalt“, der stets von der ÖB in höchsten Tönen gelobt, empfohlen und bestellt worden ist, hat einen Rachefeldzug gegen mich gestartet, der an Niederträchtigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Wäre er tatsächlich das, was er behauptet, hätte er einfach eine Verleumdungsklage gegen mich erheben können. Da aber unsere Erkenntnisse den Tatsachen entsprechen, hat er - wie bereits im Fall Jordan bewährt - mich basierend auf falschen Anschuldigungen quer durch alle Emirate angezeigt oder durch Dritte anzeigen lassen.

Halten Sie nach wie vor aufrecht, dass Kawadri ein Legal Consultant ist und über die entsprechende Lizenz verfügt und dass er durch eine Anwaltsvollmacht seine „Mandanten“ bei Gericht vertreten kann? Warum übernimmt die Staatsanwaltschaft diese Unwahrheiten, obwohl das Gegenteil durch entsprechende amtliche Nachweise belegt ist?

Hr. Dr. Spindelegger, Sie spielen mit Menschenleben! Die Opfer Ihres „Vertrauensanwalts“ werden bei Leib und Leben bedroht und Sie verbreiten nach wie vor Unwahrheiten! Der Kläger in meinem Fall hat einer deutschen Staatsangehörigen gedroht, dass er mich umbringen und „in der Wüste verbuddeln“ wird. Herr Kawadri hat mich bedroht, dass er mich im Gefängnis von Ajman besuchen wird - wie Sie sich vorstellen können nicht durch mein Einverständnis gedeckt! Ich möchte Sie an einen ähnlich gelagerten Fall erinnern, bei dem ein österreichischer Staatsbürger gefoltert wurde und dem bis heute die Hilfeleistung verweigert wird, die österreichischen Staatsangehörigen zuteil werden sollte.

Alle meine Emails sind wohl dokumentiert und gesichert und auf www.saubere-haende.org abrufbar, die Zeugnis darüber ablegen, dass anstelle beherzt zu helfen die Authentifizierung einer gefälschten Urkunde solange hinausgezögert worden ist, dass die Anzeige wegen Meineid aufgrund der Verurteilung nicht mehr eingebracht werden konnte. Ich fordere Sie daher auf, eine umgehende Aussage bei der Staatsanwaltschaft in Sharjah zu veranlassen und somit eine rasche Verurteilung Kawadris wegen Meineid herbeizuführen.

Des Weiteren fordere ich Sie auf, Untersuchungen einzuleiten, wie vertrauliche Daten und Informationen unter Verletzung des Amtsgeheimnisses von Konsul Dedic an Kawadri weitergeleitet werden konnten. Dadurch wurde nicht nur ich zur Zielscheibe sondern auch alle namentlich genannten Personen in diesen Schreiben wurden genötigt und eingeschüchtert. Sie tragen letztlich die Verantwortung für Ihr Ressort und wir werden Sie zur Verantwortung ziehen, vor allem wenn auch nur einem der vielen Opfer, besonders mir unter den jetzigen Umständen, etwas zustoßen sollte. Seien Sie gewiss, dass ausländische Medien den Fall aufmerksam verfolgen.

Zuletzt möchte ich noch auf den Fall Manja König eingehen, deren Kinder rechtswidrig aus den Emiraten verbracht worden sind und Sie bitten, uns die Frage zu beantworten: Hat die ÖB das Schreiben ausgestellt, aufgrund dessen die Kinder ohne Zustimmung der allein Obsorgeberechtigten und ohne richterlichen Beschluss nach Österreich verbracht worden sind oder nicht? Frau König hat ihre Kinder seit 15. Juni 2009 nicht mehr gesehen und kämpft bis heute vergeblich, die beiden minderjährigen Kinder wieder in die Arme schließen zu können. Warum wird ihr jeglicher Kontakt verwehrt? Es ist an der Zeit, dass Sie durch Wort und Tat Zeugnis für eine christliche Lebenshaltung ablegen!

Mit freundlichen Grüßen

Mag. Ingvild Moritsch