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Druckansicht generelle Unschuldsvermutung

Gesendet: Donnerstag, 17. Januar 2013 um 19:25 Uhr
Von: "Ingvild Moritsch" <ingvild.moritsch@gmail.com>
An: michael.spindelegger@bmeia.gv.at
Cc: eeas-feedback@eeas.europa.eu, Sarah.IBRAHIM@bmeia.gv.at, abu-dhabi-ob@bmeia.gv.at, Roswitha.SANDRIESER@bmeia.gv.at, barbara.prammer@parlament.gv.at, josef.cap@spoe.at, fritz.neugebauer@parlament.gv.at, 3pr@parlament.gv.at, heinz-christian.strache@parlament.gv.at, hc.strache@fpoe.at, eva.glawischnig@gruene.at, peter.pilz@gruene.at, peter.westenthaler@parlament.gv.at, peter.westenthaler@bzoe.at, josef.bucher@parlament.gv.at, Christian.LASSMANN@bmeia.gv.at, elisabeth.ellison-kramer@bmeia.gv.at, klub@spoe.at, office@oevpklub.at, parlamentsklub@fpoe.at, infopool@gruene.at, parlamentsklub@bzoe.at, heinz.fischer@hofburg.at, kabhbk@bka.gv.at, johannes.huebner@parlament.gv.at, "Grieb Dimitrij, Mag." <Dimitrij.Grieb@xxxxx>, "nikolai.herold" <nikolai.herold@bmeia.gv.at>, robert.lugar@teamstronach.at, "Gerd Millmann" <office@gerd-millmann.at>, Erich.Vogl@xxxx, "Bernhard Lassy" <praesident@saubere-haende.org>, helmut.brandstaetter@kurier.at, wolfgang.lederbauer@chello.at, armin.wolf@xxxx, johannes.kyrle@bmeia.gv.at, alev.korun@gruene.at, alexander.schallenberg@bmeia.gv.at, martin.weiss@bmeia.gv.at, florian.gasser@xxxx, reinhold.lopatka@bmeia.gv.at
Betreff: Causa Österreichische Botschaft in Abu Dhabi 2

Sehr geehrter Herr Dr. Spindelegger

Ich habe gestern das Original des Anhangs dieser Email bei der ÖB in Abu Dhabi abgegeben. Ziel des Anwaltsschreiben ist die Beantwortung der fünf Fragen, die für die Wiederaufnahme des Strafverfahrens 16662/2011 in Sharjah unerläßlich sind. Herr Kawadri hat in seiner Strafanzeige folgendes behauptet:

1) The Austrian Embassy in Abu Dhabi appointed me (i.e. Mr. Kawadri) on 16/04/2008 as a legal consultant in order to the follow-up the Austrian community issues in the country and to take all legal actions in their favor. The Embassy asked me to name a legal assistant to be appointed to assist me in following the required administrative and other procedures (document 1).(i.e. the Appointment Letter)

 

2) On 21/04/2009, the defendant (Mrs Ingvild Moritsch) applied to the position described above and she claimed that she is a legal expert and graduated from Austria. Thus, I have agreed for her application and suggested appointing her at the Embassy. For this purpose, she was coming from time to time to discuss with me in the coffee shop" La Brise" on the "Buhairah Corniche" and Majaz Park in Sharjah.

 

3) I have asked the defendant on 21/05/2009 to send her certificates and passport to the Austrian Embassy in Abu Dhabi for the appointment but she didn't send anything and started to stall and find excuses. I had no contact with her since then.

 

Daher stellen sich folgende Fragen:

1) Did the Austrian Embassy appointed Mohamad Ziad Naim Al Kawadri on April 16, 2008 (April 17, 2008 as per attachment) as legal consultant?

 

2) Did the Austrian Embassy had a vacancy for the position as a legal assistant at this point in time?

 

3) Did the Austrian Embassy ask Mr. Mohamad Ziad Naim Al Kawadri to name a legal assistant to be appointed?

 

4) Did Mohamad Ziad Naim Al Kawadri inform the Austrian Embassy that Mag. Ingvild Moritsch applied for the position as a legal consultant?

 

5) Did the Austrian embassy ever recruit legal professionals to take legal actions on behalf of Austrian citizens?

 

Kernpunkt der Fragen ist die beigefügte Bestellungsurkunde, bei der es sich um eine Fälschung handeln muss. In Bezug auf die Antwort 5 laut Anfragebeantwortung  Opens external link in new window9572/AB XXIV. GP stellen Sie fest, dass die Botschaft kein Empfehlungsschreiben für Herrn Kawadri ausgestellt hat. In fünf Fällen wurden sogenannte „Letters of No Objection“ ausgestellt, in denen bestätigt wurde, dass Herr Kawadri für die jeweilige österreichische Partei tätig war. Diese „Letters of No Objection“ stammen aus dem März, April und Juni 2010.

 

In der Opens internal link in current windowKurzdebatte über die Botschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten vom 06.07.2012 hat die Bundesministerin für Justiz Mag. Dr. Karl in Vertretung von Ihnen wie folgt Stellung genommen: In Einzelfällen wurden ihm - auf Ersuchen von Parteien - sogenannte No Objection Letters ausgestellt. Es hat sich aber herausgestellt hat, dass es diesbezüglich auch zu Fälschungen gekommen ist.

 

Da es sich offensichtlich um eine Fälschung handelt, kann auch der auf der Anzeige erwähnte Sachverhalt nicht stimmen, dass Herr Kawadri laut Bestellungsurkunde am 16. April 2008 zum Legal Consultant der ÖB bestellt wurde und ihm zu diesem Anlass besagte Bestellungsurkunde überreicht worden sein musste.

 

Laut der Homepage des BMeiA (http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/buergerservice/rechtsschutz-und-haftbetreuung.html) ist eine rechtliche Vertretung in einem gerichtlichen oder verwaltungsbehördlichen Verfahren österreichischen Botschaften und Konsulaten nicht möglich und somit wird offensichtlich, dass auch die restlichen Fragen verneint werden müssen. Wenngleich seitens der Vertretungsbehörde in ein schwebendes Gerichtsverfahren nicht eingegriffen werden kann, ist das Strafverfahren 16662/2011 davon nicht umfasst, da die ÖB als Zeuge geladen wird und auch die diplomatische Immunität einer Aussage nicht entgegensteht. Ich erwarte, dass eine entsprechende Aussage bei der Staatsanwaltschaft in Sharjah abgelegt wird, um die Strafanzeige Punkt für Punkt zu entkräften und somit eine Wiederaufnahme im Verfahren 7434/2011 zu erreichen. Alle Vorkommnisse sind auf der Webseite www.saubere-haende.org/typo3/index.php dokumentiert.

mit freundlichen Grüßen
Mag. Ingvild Moritsch


 

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