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   Saubere HändeWo passiert was? MedienORF - der Staatsfunk2013-03-01 Mail an Wolf
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Gesendet: Mittwoch, 27. Februar 2013 um 18:00 Uhr
Von: armin.wolf@orf.at
An: praesident@saubere-haende.org, kleibl@aon.at, walter.hopp@chello.at, michael.griessler@regionalmedien.at, herbert.weinzettl@chello.at
Cc: w.pelz@bezirksblaetter.com, ohicker@bezirksblaetter.com
Betreff: AW: Armin Wolfs Erklärung

s.g. herr lassy,

ich habe kein problem mit ihnen, da ich sie gar nicht kenne. aber ich habe ein problem mit ihrer arbeitsweise. wenn sie ihre beiden zitat-definitionen nochmal lesen, dann werden sie feststellen, dass hier von „textstellen“ bzw. „gedanken“ die rede ist, mit denen man „sparsam“ umgehen soll. sie haben aber meinen text nicht „zitiert“ sondern ihn schlicht 1 : 1 vom ersten bis zum letzten wort übernommen – und das ist eine eklatante verletzung des urheberrechts. dass sie das offenbar nicht akzeptieren wollen, ist mir rätselhaft. und genauso rätselhaft ist mir, dass sie nicht akzeptieren wollen, dass ich mich als orf-journalist nicht für politische agitation und propaganda egal pro oder contra welcher richtung einspannen lassen möchte, auch nicht für ihre. völlig egal, ob sie diese auf der website der bezirksblätter betreiben oder anderswo.

mfg, armin wolf


Gesendet: Freitag, 01. März 2013 um 04:54 Uhr
Von: praesident@saubere-haende.org
An: armin.wolf@orf.at
Cc: ohicker@bezirksblaetter.com, kleibl@aon.at, walter.hopp@chello.at, michael.griessler@regionalmedien.at, herbert.weinzettl@chello.at, wpelz@bezirksblaetter.com
Betreff: Aw: AW: Armin Wolfs Erklärung

Sehr geehrter Herr Wolf,
ehrlich gesagt könnte ich mich inzwischen selbst dafür ohrfeigen, dass ich den Text ohne groß nachzudenken für so gut gefunden habe, dass ich diesen als Ergänzung zu meinem Beitrag vollständig im originalen Wortlaut zitiert habe.

Auf Grund inzwischen eigener fundierten Analysen bin ich zum Schluss gekommen, dass sie keine eigenen Berechnungen angestellt haben um dann daraus ihre Schlussfolgerungen zu ziehen. Hätten Sie das getan, dann wäre Ihnen sicher aufgefallen, dass bei den genannten Eckdaten 543 Millionen € fehlen die nicht veranlagt wurden. Weiters wäre Ihnen sicher auch aufgefallen, dass der Abschluß mit den 11,7 % Unsinn ist  -  diese Zahl ist absolut nicht nachvollziehbar und ist rund doppelt so hoch wie die tatsächlich benötigte Verzinsung. Ich bin der letzte der LH Pröll verteidigen möchte, aber das was sie da in Ihrem Text abschließend öffentlich mit dem 11,7% verbreitet haben ist unseriös und ungerecht gegenüber LH Pröll, die Wahrheit ist schon schlimm genug.

Ausser von ein paar grundsätzlichen vereinfachenden Ideen um diese diese Thematik für viele verständlich darzustellen bleibt kaum was brauchbares von dem Text übrig bis auf die Erkenntnis dass da was ganz Übles gelaufen zu sein scheint. Mir fällt jedenfalls dazu nur ein "Schuster bleib bei deinen Leisten"  eine fundierte Analyse war der Text sicher nicht.

Ich bin neugierig ob Sie ihre Twitter-Facebook-Fangemeinde über die Fehler im Text aufklären werden. Sie haben 105000 Fans im Facebook und 15970 "Wir sprechen darüber". Daraus würde ich eine ziemlich hohe Verantwortung ableiten, diese Menschen vertrauen Ihnen.




Beste Grüße
Bernhard Lassy
Dokumentation: http://www.saubere-haende.org/typo3/index.php?id=943

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